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Google Chrome wird 15

Wie die Zeit vergeht...gestern wurde die Version 15 (15.0.874.10) von Google Chrome veröffentlicht. Heute sollte sie schon bei allen Nutzern auf der Festplatte gelandet sein und dem Chrome Browser einen leicht abgewandelten Look geben.

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Wie auf den ersten Blick auffällt wurde die Startseite etwas überarbeitet, so  kann nun zwischen meistbesuchten Seiten und Apps entweder mittels Pfeil oder der grauen Balken am unteren Bildrand gewechselt werden. Die Lesezeichen, welche bisher neben dem Apps zu finden waren, sind der neuen Version zum Opfer gefallen.

Google Sync wurde um Eingaben der Adress- und Suchleiste (Omnibox) erweitert. Eure Suchanfragen werden nun auch auf anderen Rechnern mit eingerichtetem Chrome Sync angezeigt.

Neben den vielen geschlossenen Sicherheitslücken wurde für Entwickler eine Fullscreen JavaScript API standardmäßig aktiviert. Zusätzlich können auf verifizierten Seiten Apps nun "inline" installiert werden, d.h. Nutzer müssen die Seite für eine Installation nicht extra verlassen.

Chrome 15 ist wie immer für Windows (offline Installation), Linux und Mac zu haben.

Chrome Web Store im neuen (Metro)Look

"Der App Laden um die Ecke hat umgeräumt" könnte man sagen, gemeint ist der Chrome Web Store, der seit heute in neuem Glanz erstrahlt. Meiner Meinung erinnert er auf den ersten Blick ein wenig an die vielen Kacheln (Metro) von Windows 8. Insgesamt wirkt er aber doch etwas aufgeräumter als die alte Version.

Vorher

chrome-web-store-alt

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Die alten Unterteilungen in Apps, Erweiterungen und Designs entfallen beim Re-Design, lediglich beliebte Apps und Sammlungen werden noch gesondert gelistet. Alle anderen Kategorien sind nun in einem Menü zu finden und wirken aus einem Guss. Navigiert man durch die Unterkategorien wird der Verzeichnisbaum am oberen Rand mitgeführt. Insgesamt trägt dies zu weniger Scrollarbeit und zu mehr Übersicht bei.

Folgende Kategorien sind neben "Beliebt" und "Sammlungen" entstanden:

  • Familie
  • Lernen
  • Lifestyle
  • News & Wetter
  • Produktivität
  • Serviceprogramme
  • Shopping
  • Soziale Netze & Kommunikation
  • Spiele
  • Unterhaltung
  • Erweiterungen
  • Designs

Neben der Neueinteilung fällt die Installation von einzelnen Erweiterungen nun leichter. Sobald man ein paar Sekunden über einer Anwendung verweilt, wird die Installation angeboten. Auch die Infoseiten der einzelnen Anwendungen sind nun strukturierter und wurden in einzelne Reiter unterteilt. Dadurch bleibt einem auch hier das viele Scrollen des alten App Stores erspart.

Nachher

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Manch einem mag der neue Stil zu bunt und peppig sein, der ungeübte Anwender wird sich anhand der Bilder jedoch besser durch die einzelnen Apps bewegen können.

Größtes Manko des neuen Web Stores ist die Unterteilung der Kategorien, hier wurden Erweiterungen wohl automatisch zugeordnet, denn Standarderweiterungen wie AdBlockPlus, Click&Clean oder HoverZoom befinden sich in der Abteilung "Erweiterungen/Spaß". So witzig finde ich das im Endeffekt nicht, da man diese wirklich nur noch über die Suche findet. Da helfen alle bunten Bilder Nichts, hier sollte Google schnell nachbessern.

Fernwartung mit Chrome Remote Desktop einrichten

Vor ein paar Tagen hat Google eine Remote Desktop App veröffentlicht. Dieses erlaubt es Desktopinhalte zu teilen oder sich bei Problemen von anderen helfen zu lassen. Für Besitzer eines Chromebook ermöglicht es zusätzlich den Zugriff auf Software anderer Betriebssysteme, die normalerweise nicht unterstützt wird.

Auch für Nutzer kommerzieller Anwendungen, wie TeamViewer, PCVisit oder VNC könnte die App eine freie Alternative darstellen, da sie systemunabhängig und kostenlos ist, wobei andererseits der Funktionsumfang sicherlich geringer ist.

Bevor sich jeder ein Urteil über Chrome Remote Desktop machen kann muss es zuerst installiert und eingerichtet werden.

Chrome Remote Desktop einrichten

  1. Die Anwendung kann im Chrome Webstore heruntergeladen und sofort installiert werden. Zur Verwendung ist ein Google Account nötig, der spätestens jetzt angelegt werden sollte.

    chrome-remote-desktop

  2. Sobald die Erweiterung mit "Hinzufügen" installiert ist, erscheint sie unter den persönlichen Anwendung auf der Startseite.

    chrome-remote-desktop-start

  3. Per Doppelklick startet der Einrichtungsassistent, welcher zunächst weitere Zugriffsberechtigungen auf dem PC einrichten möchte: "Zur Verwendung von Chrome Remote Desktop müssen Sie zunächst erweiterte Zugriffsberechtigungen auf Ihren Computer gewähren. Klicken Sie auf "Weiter", um die erforderlichen Berechtigungen anzuzeigen. Sie müssen dies nur einmal durchführen."

    chrome-remote-desktop-berechtigungen
  4. Nach dem Klick auf "Weiter" listet Chrome die benötigten Berechtigungen im Detail auf, dazu zählen die E-Mailadresse des Kontos, der Desktop und Chat Nachrichten über Google Talk

    chrome-remote-desktop-rechte

  5. Sobald "Zugriff gewähren" ausgewählt ist, erscheint die Freigabeaufforderung des Computers. Links in der Ecke wird zusätzlich die angemeldete Benutzermailadresse angezeigt.

    chrome-remote-desktop-freigabe
  6. Mit dem Klick auf "Diesen Computer freigeben" beginnt der Browser einen Zugriffscode zu generieren.

    chrome-remote-desktop-code

    Es kann dazu kommen, dass die Generierung abbricht und die Meldung erscheint "Ihre Chrome Desktop Sitzung wurde beendet". Dieser Fehler entsteht zur Zeit nur bei der Verwendung von "@googlemail.com" Adressen. Scheint noch ein grober Fehler in der Beta Version zu sein. Im Test konnten allen anderen E-Mailadressen verwendet werden.


  7. Sollte die Codegenerierung erfolgreich sein, geht der Computer automatisch in einen Wartemodus, damit ein anderer Client sich darauf verbinden kann. Sollte das in einem Zeitrahmen von wenigen Minuten nicht der Fall sein, verfällt der Zugangscode und muss neu generiert werden.

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Chrome Remote Desktop verwenden

  1. Die ersten Punkte, also die Installation der Anwendung muss natürlich auch auf dem Wartungscomputer stattfinden. D.h. bis Punkt 5 bleibt die Einrichtung gleich. Sollte alles richtig verlaufen müsste der Bildschirm "Diesen Computer freigeben" angezeigen. Dort muss aber in diesem Fall "Klicken Sie hier, um auf einen freigegebenen Computer zuzugreifen" gewählt und der vom Partner generierte Code hinterlegt werden (ohne Leerzeichen). Mit einem Klick auf "Verbinden" kann die Remote Verbindung auch schon genutzt werden.

    chrome-remote-desktop-zugriff

    chrome-remote-desktop-zugriffscode

    Als Client ist es zur Zeit egal welche E-Mailadresse verwendet wird. Solltet ihr nur eine @googlemail.com Adresse besitzen und einen Host einrichten, findet ihr hier eine andere Lösung, um das hoffentlich temporäre Problem zu umgehen.

Chrome Remote Desktop in Aktion

  1. Sobald der Freigabecode ohne Leerzeichen eingegeben und überprüft wurde, öffnet sich eine Verbindung und man hat die Kontrolle über den entfernten Desktop.

    chrome-remote-desktop-freigabe-beenden


    Der Nutzer des freigegebenen Desktop hat jederzeit die Möglichkeit eine Verbindung zu beenden. Zusätzlich zu der Anzeige in Chrome, wird dauerhaft ein Infofenster im Vordergrund angezeigt, um den Anwender über eine offene Verbindung zu informieren. Per Hotkey "Strg + Alt + Esc" kann eine Remote Verbindung im Notfall ebenfalls getrennt werden.
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Willste mal nen Kreis - Google erlaubt Circle Sharing

Seit Google+ für alle zugänglich ist explodieren die Nutzerzahlen förmlich. Am Produkt selbst wird indessen fleißig weitergearbeitet, um dem Ansturm gerecht zu werden.

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So wurde nun die Möglichkeit geschaffen eigene Freundeskreise mit anderen Mitgliedern zu teilen. Kontakte können ab sofort im Paket weitergegeben und ergänzt werden. Die Namen der Kreise bleiben bei dieser Prozedur im Verborgenen.

Das Teilen funktioniert recht einfach, ihr müsst einfach einen eurer Kreise auswählen und habt nun zwischen bearbeiten und löschen zusätzlich die Auswahl diesen zu teilen. Im Detail seht ihr das nochmal in folgenden Video: Happy Sharing

Google Plus Charts - Die Top 200 aus Deutschland

Lange hat es nicht gedauert bis ein Google+ Pendant zu den verschiedenen Chartlisten wie z.B. Blogcharts, Facebookcharts oder Twittercharts entstanden ist. Schlicht "gpluscharts" nennt sich die neue Seite, welche täglich die Top 200 der deutschsprachigen GooglePlus Nutzer liefert. Die Auswertung erfolgt nach Follower, wobei Freunde mit aufgelistet werden. Zu den einzelnen Werten, werden zusätzlich Differenzen zum Vorwert angezeigt.

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Unter den Top 10 befinden sich zurzeit die üblichen Verdächtigen aus dem deutschsprachigen Raum. So führt mit großen Abstand (24658 Followern) Sascha Lobo die Top 200 an. Mit weniger als halb soviel Verfolgern (11808) muss sich Mario Sixtus begnügen. Auf den Plätzen befinden sich Stefan Niggermeier, Johnny Haeusler (Spreeblick), Stefan Keuchel (Google), Karsten Knobloch (stadt-bremerhaven), Richard Gutjahr, Robert Basic, Stefan Zwierlein (Google Watch Blog) und Thomas Knuewer (Indiskretion Ehrensache). Schaut man auf die Top 5, so wird sich da in nächster Zeit wahrscheinlich nicht sehr viel ändern, denn der Abstand von über 1000 Followern ist nicht zu verachten.

Wer sein eigenes oder andere Profile in den Charts vermisst, der kann es durch Angabe der Google+ ID einen neuen Eintrag vorschlagen. Diese werden manuell freigeschaltet und sollten deutschsprachige Inhalte vorweisen.
Wer es in die Top 200 schaffen möchte, sollte mindestens 1140 Follower um sich scharen.

Die Google Plus Charts bieten insgesamt einen praktischen Überblick der deutschsprachigen GooglePlus Nutzer, ebenso sind sie gut geeignet um neue Quellen und Inhalte zu finden. Wie so oft bleiben die kleinen Fische außen vor, was aber bei einer Topliste nicht zu vermeiden ist. Schöne wäre für die Zukunft eventuell eine Einteilung in Themengebiete, bzw. offizielle Seiten, sollten sie denn kommen. Quelle