Skip to content

OpenVAS 9 - Installation des Schwachstellen-Management via Source, PPA oder Script unter Ubuntu 16.04

Wer nicht gerade BackBox Linux einsetzt oder andere Distributionen mit integriertem OpenVAS, der muss eine Installation eventuell von Hand vornehmen.
Darum habe ich die alte Installationsanleitung aktualisiert (siehe unten) und auf die neue Version 9 angepasst. Zusätzlich sind weitere Installationsmöglichkeiten hinzugekommen.

Die augenscheinlichste Neuerung von OpenVAS 9 ist die neue Oberfläche, an der fast 2 Jahre entwickelt wurde. (Changelog)
Als Basissystem dient Ubuntu 16.04 LTS

openvas9

Installation OpenVAS 9 via Source

Abhängigkeiten installieren

sudo apt-get install -y build-essential devscripts dpatch curl libassuan-dev libglib2.0-dev libgpgme11-dev libpcre3-dev libpth-dev libwrap0-dev libgmp-dev libgmp3-dev libgpgme11-dev libpcre3-dev libpth-dev quilt cmake pkg-config libssh-dev libglib2.0-dev libpcap-dev libgpgme11-dev uuid-dev bison libksba-dev doxygen libsql-translator-perl xmltoman sqlite3 libsqlite3-dev wamerican redis-server libhiredis-dev libsnmp-dev libmicrohttpd-dev libxml2-dev libxslt1-dev xsltproc libssh2-1-dev libldap2-dev autoconf nmap libgnutls28-dev gnutls-bin libpopt-dev heimdal-dev heimdal-multidev libpopt-dev texlive-full rpm alien nsis rsync python2.7 python-setuptools checkinstall

OpenVAS 9 Pakete herunterladen und entpacken

wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2420/openvas-libraries-9.0.1.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2423/openvas-scanner-5.1.1.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2426/openvas-manager-7.0.2.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2429/greenbone-security-assistant-7.0.2.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2397/openvas-cli-1.4.5.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2377/openvas-smb-1.0.2.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2401/ospd-1.2.0.tar.gz
wget http://wald.intevation.org/frs/download.php/2405/ospd-debsecan-1.2b1.tar.gz


sudo tar zxvf openvas-*
sudo tar zxvf greenbone*
sudo tar zxvf ospd*

Redis Server konfigurieren

cp /etc/redis/redis.conf /etc/redis/redis.orig
sudo sh -c 'echo "unixsocket /tmp/redis.sock" >> /etc/redis/redis.conf'


OpenVAS Libraries installieren

cd openvas-libraries-9.0.1
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install


OpenVAS Manager installieren

cd openvas-manager-7.0.2
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install


OpenVAS Scanner installieren

cd openvas-scanner-5.1.1
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install

OpenVAS CLI und SMB installieren

cd openvas-cli-1.4.5
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install

cd openvas-smb-1.0.2
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install

Greenbone Security Assistant (GSA) Oberfläche installieren

cd greenbone-security-assistant-7.0.2
sudo mkdir source
cd source
sudo cmake ..
sudo make
sudo make install

Solltet ihr den default Port 4000 der GSA Oberfläche anpassen wollen, ist dies unter (/etc/default/openvas-gsa) möglich.

Ob ihr die Zusatzpakete via Open Scanner Protocol installiert, bleibt euch überlassen. Nun folgen die Schritte der Erstkonfiguration.

Greenbone-Security-Assistant

 

Zertifikate einrichten

Anstatt openvas-mkcert kommt bei OpenVAS 9 ein neuer Befehl zum Einsatz. Mit dem Schalter -a werden alle benötigten Zertifikate installiert.

sudo openvas-manage-certs -a


OpenVAS Benutzer anlegen

openvasmd --create-user=admin --role=Admin
openvasmd --user=admin --new-password=NewPW


Update der NVT und Cert Datenbank

Die alten Befehle haben sich hier ebenfalls geändert.

greenbone-nvt-sync
greenbone-scapdata-sync
greenbone-certdata-sync

Troubleshooting

OpenVAS neu aufbauen

openvasmd --rebuild --progress

OpenVAS Installation prüfen

wget https://svn.wald.intevation.org/svn/openvas/trunk/tools/openvas-check-setup --no-check-certificate
sudo chmod +x openvas-check-setup
sudo ./openvas-check-setup --v9

System starten

sudo /usr/local/sbin/gsad start
sudo /usr/local/sbin/openvassd
sudo /usr/local/sbin/openvasmd



OpenVAS 9 via Script installieren

Auf Github befindet sich ein Script, welches viele der oben erwähnten Aufgaben für OpenVAS 8 und 9 automatisiert.

sudo wget https://raw.githubusercontent.com/leonov-av/openvas-commander/master/openvas_commander.sh
sudo chmod +x openvas_commander.sh

Folgende Befehle bescheren euch eine vollständige Installation ohne viel Handarbeit

./openvas_commander.sh  --install-dependencies

./openvas_commander.sh  --show-releases
OpenVAS-8
OpenVAS-9

./openvas_commander.sh --download-sources "OpenVAS-9" 
./openvas_commander.sh --create-folders
./openvas_commander.sh --install-all
./openvas_commander.sh --configure-all
./openvas_commander.sh --update-content
./openvas_commander.sh --rebuild-content
./openvas_commander.sh --start-all


OpenVAS 9 via PPA installieren

Falls doch lieber ein Repository zur Installation verwendet werden soll, bietet sich das PPA von mrazavi an.

sudo add-apt-repository ppa:mrazavi/openvas
sudo apt-get update
sudo apt-get install openvas9

openvas9-scan

Mit einer erfolgreichen Installation des Open Vulnerability Assessment Systems sollte einem ersten Schwachstellen-Management eigentlich Nichts mehr im Weg stehen.



Folgende Links könnten dich auch interessieren

Update Security Distributionen – Kali Linux mit OpenVAS 9 und Parrot Security 3.6

Ubuntu - OpenVAS 8.0 installieren, konfigurieren und ein Netzwerk scannen

ssh_scan – Sicherheits- und Konfigurationsscanner für SSH Einstellungen

Wireshark 2.x und Nmap 7.x unter Ubuntu, Linux Mint oder Elementary OS installieren

Das Netzwerkanalyse Tool Wireshark hat eine großes Update erhalten und ist bei Version 2.x angelangt. Der Changelog ist dementsprechend riesig. Am offensichtlichsten ist die komplett überarbeitete Oberfläche, welche die Usability etwas verbessern dürfte.

wireshark

Wireshark 2 Installation unter Ubuntu, Mint und Elementary OS

Es stehen bereits Installationspakete für Windows und Co zur Verfügung. Für Debian Installationen bietet das offizielle Wireshark Repository allerdings noch eine alte Version an. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, kann die aktuellste Wireshark Version 2.x auch über andere PPAs installiert werden.

sudo add-apt-repository ppa:dreibh/ppa

oder alternativ

sudo add-apt-repository ppa:nicola-onorata/desktop

sudo apt-get update

sudo apt-get install wireshark

Prüfen der installierten Version  mit "wireshark --version".

Alternativ kann die Installation auch manuell vollzogen werden.

wget --no-check-certificate https://1.na.dl.wireshark.org/src/wireshark-2.0.0.tar.bz2

bzip2 -cd wireshark-2.0.0.tar.bz2 | tar xvf -

cd wireshark-2.0.0

./configure

sollte der Fehler "GTK+ 3 is not available" auftauchen, einfach das GTK anpassen

./configure --with-gtk2

oder aber das fehlende Paket installieren sudo apt-get install libgtk-3-dev

make

sudo make install

 

Natürlich ist der Netzwerk Sniffer auch auf anderen Systemen lauffähig. Weitere Installationspakete lassen sich auf der Downloadseite finden.

wireshark download


Nmap 7 Installation unter Debian Systemen

Nicht nur Wireshark wurde in einer neuen Version veröffentlicht, auch der Security Scanner Nmap ist nach langer Entwicklungszeit aktualisiert worden.

nmap

Die Version 7 bringt 171 neue Scripte, sowie 20 Bibliotheken für die Nmap Scripting Engine mit. Auch die IPv6 Unterstützung wurde verbessert. (Release Notes)

Ubuntu Repositories bringen eine ältere Version des Sicherheitsscanner mit, die aktuellste lässt sich leicht manuell installieren.

wget https://nmap.org/dist/nmap-7.00.tar.bz2

bzip2 -cd nmap-7.00.tar.bz2 | tar xvf -

cd nmap-7.00

./configure

make

sudo make install

Auch hier kann mit "nmap --version" die Gegenkontrolle auf die installierte Version gemacht werden.

Alternativ kann auch ein RPM Paket heruntergeladen und in ein Debian Paket umgewandelt werden. Mit dem Tool Alien ist dies schnell erledigt.

wget https://nmap.org/dist/nmap-7.00-1.x86_64.rpm

sudo alien nmap-7.00-1.x86_64.rpm

nmap_7.00-2_amd64.deb generated

sudo dpkg -i nmap_7.00-2_amd64.deb

Android Studio in Ubuntu 14.04 oder Elementary OS installieren

Android Apps lassen sich auf diverse Arten programmieren. Viele nutzten in der Vergangenheit Eclipse bzw. das Android SDK zur Anwendungsentwicklung. 

Seit einiger Zeit bietet Google mit Android Studio eine Alternativumgebung an. Diese ist zwar noch in einer frühen Entwicklungsphase (0.8.0) läuft dennoch schon stabil und kann für die App Entwicklung gut verwendet werden. Die Plattform lässt sich  auf Windows und Ubuntu installieren und setzt die Installation von Java voraus.

android-studio

Android Studio in Ubuntu installieren

sudo add-apt-repository ppa:paolorotolo/android-studio

sudo apt-get update

sudo apt-get install android-studio

Aktuelle Versionen können jederzeit über das Programm selbst geladen werden. Siehe Screenshot. 

Oracle Java 7 installieren

Das Android Studio setzt Java voraus. Dieses muss mindestens Version 7 haben. Google empfiehlt Oracle Java aus Performance und UI Gründen. Das Programm funktioniert jedoch auch mit der Alternative OpenJDK.

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java

sudo apt-get update

sudo apt-get install oracle-java7-installer

OpenJDK 7 installieren

sudo apt-get install openjdk-7-jdk openjdk-7-source openjdk-7-jre-headless openjdk-7-jre-lib icedtea-7-plugin

Java Version wechseln

Ist bereits eine alte Java Version installiert, muss dem System mitgeteilt werden, dass eine neuere vorhanden ist, sonst startet Android Studio nicht und bringt eine Fehlermeldung.

java-error-android-studio

Zunächst wird geprüft welche Versionen auf dem System installiert sind, um dann auf eine aktuelle zu wechseln. 

sudo update-java-alternatives -l

java-1.6.0-openjdk-amd64 1061 /usr/lib/jvm/java-1.6.0-openjdk-amd64

java-1.7.0-openjdk-amd64 1051 /usr/lib/jvm/java-1.7.0-openjdk-amd64

sudo update-java-alternatives -s java-1.7.0-openjdk-amd64

oder eben für Oracle

sudo update-java-alternatives -s java-7-oracle

GitHubs Code Editor Atom auf Ubuntu installieren

Letzte Woche hat GitHub seinen Code-Editor "Atom" vorgestellt. Basierend auf Chromium und Node.js soll der "Code-Editor des 21. Jahrhunderts" alle positiven Eigenschaften der Konkurrenz, wie beispielsweise TextMate oder Vim, unter einem Dach vereinen. Bis dahin wird in der jetzigen Phase zwar noch etwas Zeit vergehen.

atom-editor

Der Editor kann aber bereits für OSX heruntergeladen werden.

Für Linux ist momentan nur eine Version für 64bit Systeme verfügbar, welche webupdate8 bereits kompiliert und netterweise zur Verfügung gestellt hat. Windows Nutzer müssen sich leider noch gedulden.

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/atom

sudo apt-get update

sudo apt-get install atom

Sollte der Code-Editor nicht richtig starten, könnt ihr es manuell unter /opt/atom/atom versuchen.