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LVM Anleitung - Volume Group umbenennen (Ubuntu/Mint)

Nachdem ich vor ein paar Tagen auf LVM und einen Update Fehler eingegangen bin, möchte ich heute kurz zeigen, wie eine Volume Group umbenannt werden kann.

Unter Ubuntu/Mint ist das an sich nur ein Befehl, allerdings sollten noch weitere Dateien angepasst werden, da es sonst zu Problemen kommt.

fstab

LVM - Volume Group umbenennen

Informationen zur vorhandenen Volume Group anzeigen

sudo vgdisplay

 

Volume Group umbenennen

sudo vgrename Ubuntu16 ubuntu

  Volume group "Ubuntu16" successfully renamed to "ubuntu"

 

File system table editieren und Name anpassen

sudo  nano /etc/fstab

# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>

/dev/mapper/ubuntu-root /               ext4    errors=remount-ro 0   1

/dev/mapper/ubuntu-tmp  /tmp            ext4    errors=remount-ro 0   1

/dev/mapper/ubuntu-var  /var            ext4    errors=remount-ro 0   1

 

Initramfs anpassen, ebenfalls hier den neuen Namen einfügen

sudo nano /etc/initramfs-tools/conf.d/resume

 

Danach muss noch der Grand Unified Bootloader GRUB angepasst werden

sudo nano /boot/grub/grub.cfg

 

Ab Ubuntu 18.04 gilt es einen weitereren Eintrag zu editieren

sudo nano /boot/grub/menu.lst

 

Nun muss noch das initial ram filesystem neu gebaut werden

sudo  update-initramfs -u -k all

 

Mögliche Fehlermeldung

update-initramfs: Generating /boot/initrd.img-5.4.0-52-generic

cryptsetup: ERROR: Couldn't resolve device

Solltet ihr cryptsetup nicht verwenden, dann könnt ihr diesen Fehler ignorieren oder auch gleich deinstallieren

sudo apt-get remove cryptsetup

Alles auf einmal

Hier nochmal alle Schritte zusammengestellt. Der Einfachheit halber, können Änderungen mit sed gemacht werden

#!/bin/bash

altevolumegroup="ubuntu16"
neuevolumegroup="ubuntu"

vgrename ${altevolumegroup} ${neuevolumegroup}
sed -i "s/${altevolumegroup}/${neuevolumegroup}/g" /etc/fstab
sed -i "s/${altevolumegroup}/${neuevolumegroup}/g" /boot/grub/grub.cfg
sed -i "s/${altevolumegroup}/${neuevolumegroup}/g" /boot/grub/menu.lst
sed -i "s/${altevolumegroup}/${neuevolumegroup}/g" /etc/initramfs-tools/conf.d/resume
update-initramfs -c -k all

Anstatt des Namens kann übrigens auch die UUID genommen werden. Allerdings solltet ihr das Script dann so nicht verwenden.

vgrename Zvlifi-Ep3t-e0Ng-U44h-o0ye-KHu1-nl7Ns4 ubuntu

 

Super Grub2 Disk 2.02s4 - Erste Hilfe Boot CD mit neuer Version

Auch 2016 gibt es eine neue SuperGrub Disk. Sie hört auf die Version 2.02s4.

Zu den Neuerungen der "Erste Hilfe Boot CD" zählt eine Verbesserung der Windows Erkennung.

Systeme wie Windows 7 oder XP werden nun ohne installiertes GNU/Linux erkannt und lassen sich booten.

super-grub-disk

Das Team, welche auch das Rescatux Live System entwickelt, bittet um Rückmeldung falls sich Systeme nicht booten lassen oder es zu anderen Problemen kommt.

Super Grub2 Disk hat wohl auch in diesem Jahr seine Daseinsberechtigung auf Rettungsdatenträgern und Co verdient.

Boot Repair - Linux Bootloader per Hand, USB Stick oder Boot CD reparieren

Linux bootet nicht mehr.... sobald Ubuntu über ein bestehende Windows installiert wird oder auch aus anderen Gründen, kann dieser Effekt eintreten.

Vor einiger Zeit hatte ich euch die Super Grub Disk für eine Reparatur oder das Booten defekter Linux Systeme empfohlen.

Boot-Repair

Mit Boot Repair gibt es eine weitere Möglichkeit, eine kaputte Installation zu reparieren. Das Tool lässt sich als bootbare Boot-Repair-Disk herunterladen und einfach bei Problemen als Boot CD nutzen. Wer diese im Notfall nicht zur Hand hat, kann ebenfalls eine normale Ubuntu CD nehmen von CD starten und via Konsole das Repair Tool nach installieren.

sudo add-apt-repository ppa:yannubuntu/boot-repair

sudo apt-get update

sudo apt-get install -y boot-repair && (boot-repair &)

Dritte Möglichkeit ist das Reparatur Tool mit Hilfe des Universal USB Installers auf einen USB Stick zu schieben. Viel Erfolg