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Super Grub2 Disk 2.02s4 - Erste Hilfe Boot CD mit neuer Version

Auch 2016 gibt es eine neue SuperGrub Disk. Sie hört auf die Version 2.02s4.

Zu den Neuerungen der "Erste Hilfe Boot CD" zählt eine Verbesserung der Windows Erkennung.

Systeme wie Windows 7 oder XP werden nun ohne installiertes GNU/Linux erkannt und lassen sich booten.

super-grub-disk

Das Team, welche auch das Rescatux Live System entwickelt, bittet um Rückmeldung falls sich Systeme nicht booten lassen oder es zu anderen Problemen kommt.

Super Grub2 Disk hat wohl auch in diesem Jahr seine Daseinsberechtigung auf Rettungsdatenträgern und Co verdient.

NST 22 - Network Security Toolkit - Sicherheits- und Analyse Live CD

Die ITrig Sammlung an Sicherheits- und Forensik Distributionen erhält heute ein neues Mitglied.


Network Security Toolkit - NST 22

Das Network Security Toolkit, kurz NST ist eine auf Fedora basierende Live CD, welche bekannte Sicherheits- und Analysetools beinhaltet.
Laut eigenen Aussagen sind die Top 125 der INSECURE.ORG Liste integriert, zumindest teilweise.

Beim Durchsehen der Toolbox trifft der Anwender auf alte Bekannte wie Nmap, Nikto, Airsnort oder Wireshark. 
Allerdings sind auch Monitoring Tools wie Nagios oder Zabbix enthalten, ebenso wie Firewall/IDS Lösungen wie beispielsweise Snort.

nst

Unterschied zu Kali Linux, BackBox  und Co

Neben dem Fedora Unterbau, bietet das Network Security Toolkit einige zusätzliche Möglichkeiten
Anders als die Konkurrenz bringt NST vorkonfigurierte Server mit. Durch diese Vorlagen kann mit wenig Aufwand beispielsweise ein Mail- oder Printserver aufgesetzt werden.

Weboberfläche

Für ausführliche Arbeiten auf dem System wird ein root Passwort (ab Werk "nst2003") benötigt. Für den GUI Login muss dieses zwingend geändert werden, da sonst die Weboberfläche nicht lädt. Hierfür wurde auf dem Desktop ein extra Link "Set NST System Password" hinterlegt. 

Die Verwaltungsweboberfläche grenzt NST deutlich von anderen Systemen ab, Sie dient als Ergänzung bzw. Erweiterung zum Systemmenü und bietet eine praktische Übersicht der vorhandenen Funktionen.
Das Web Frontend kann als die Schaltzentrale des Network Security Toolkit angesehen werden.

nst-gui

Installation

Neben dem Betrieb als Live CD kann das System auch fest installiert werden, benötigt dazu aber laut Installer unnötige 10GB Plattenplatz. Die Installation kann via Live CD über den Button "Install to Hard Drive" gestartet werden.

Fazit

NST ist nicht nur für Forensiker oder Pentester interessant, auch Netzwerkadministratoren finden mit dem Security Network Security Toolkit eine praktische Sammlung zur Analyse und Wartung  von Netzwerken.

Die Toolbox kann ebenso erworben werden und unterstützt in der käuflichen Version die  64bit Architektur und automatische Updates.

Die letzte Version 22 stammt vom Oktober 2015. Viel Erfolg

Download NST

CAINE 7.0 - DeepSpace - Windows Forensik Tools und mehr als Live CD veröffentlicht

So ziemlich genau vor einem Jahr ist die letzte Version des Computer Aided INvestigative Environment Systems erschienen.
Die Sammlung für forensische Analyse und Tools  zeichnet sich durch die Integration der forensischen Windows Tool Sammlung Win-UFO aus, auch diese ist in CAINE 7.0 enthalten.

caine7

Das System der Live CD schnurrt immer noch mit Ubuntu 14.04.1 64bit und versteht sich auf UEFI/SecureBoot. 
Die Installation basiert auf SystemBack (Der sichere Leser weiß, dies war bereits beim Erstellen einer eigenen Distro Thema.

Schreibschutz

Alle Laufwerke eines zu untersuchenden Systems werden im Read Only Modus eingelesen, diese Einstellungen lassen sich über das Desktop Tool unBlock jederzeit anpassen.

CAINE Remote

Durch die Integration eines VNC Servers, bzw. Clients kann die Tool Sammlung nun auch aus der Ferne gesteuert werden.

Neue Pakete und aktualisierte Programme

Die Forensik Live CD hat mit Version 7.0 neue Pakete erhalten, Programme wie BleachBit, DDRescue oder ZuluCrypt wurde erneuert oder hinzugefügt. 
Gleichzeitig wurden beispielsweise OpenSSL und SSH auf eine neuere Version angehoben. Die gesamte Liste der integrierten Tools ist hier zu finden.

Win-UFO

Die Live CD steht als fertige ISO zur Verfügung und ist für USB Sticks geeignet Die Entwickler empfehlen Rufus oder UnebootIn für die Erstellung eines Sticks.

Durch die Ultimate Forensics Outflows für Windows Systeme, ist diese Live CD sicherlich auch für die breitere Masse (Windows) interessant, da sie Tools von Nirsoft und Co unter einen Hut bringt.

Download


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[IT Forensik] - BackBox Linux 4.3 veröffentlicht

Kurze Meldung für Pentester und IT Forensiker. BackBox Linux wurde auf 4.3 aktualisiert. 

BackBox 4.3

Welche Bereiche im Detail in der neuen Version geändert wurden, kann leider nicht genau festgstellt werden, da sich der Changelog nicht viel von der Vorgängerversion unterscheidet.

Es darf aber davon ausgegangen werden, dass alle Programme und Tools aktualisiert wurden. So werden im Changelog auch ein paar neue Helferlein gelistet, wie beef-project, btscanner, dirs3arch, metasploit-framework, ophcrack, setoolkit, tor, weevely, wpscan.

backbox

Update auf Backbox 4.3

Ein Update einer bestehenden Version ist schnell über die Kommandozeile erledigt.

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install -f
sudo apt-get install linux-image-generic-lts-utopic linux-headers-generic-lts-utopic linux-signed-image-generic-lts-utopic
sudo apt-get purge ri1.9.1 ruby1.9.1 ruby1.9.3 bundler
sudo gem cleanup
sudo rm -rf /var/lib/gems/1.*
sudo apt-get install backbox-default-settings backbox-desktop backbox-tools --reinstall
sudo apt-get install beef-project metasploit-framework whatweb wpscan setoolkit --reinstall
sudo apt-get autoremove --purge

Ein Download den neuen Images ist aber ebenso möglich.

backbox

Eigene Distribution - freie Tools um Live CDs oder Backups von Linux Installationen zu erstellen

Vor einiger Zeit hatte ich im Blog auf Remastersys hingewiesen. Mit dem Tool war es möglich Live CDs seiner Ubuntu Installation zu erstellen.
Leider wird das Projekt vom Entwickler nicht weiter verfolgt. Auf älteren Systemen ist es zwar weiterhin anwendbar, dennoch ist bei neueren Ubuntu Systemen eine Alternative notwendig.

Hier ein paar Möglichkeiten, eine Sicherung eures Linux Systems zu erstellen. Auch bootbare ISO Dateien, also Live CDs sind möglich.

Freie Tools für Live CDs oder Backups von Linux Installationen

Systemback

Bei Systemback handelt es sich um ein klassisches Backup Tool, welches unter anderem Wiederherstellungspunkte erstellen kann. Ebenso eignet es sich gut für das Erstellen einer persönlichen Live CD. Hier wird einfach ein Abbild des vorhandenen Systems auf die Festplatte geschrieben. 

systemback

Das Programm integriert auf Wunsch das Home Verzeichnis und erstellt ein ISO Datei, welche auf CD gebrannt oder auf einen USB Stick kopiert werden kann.
Bei der Verwendung von Ubuntu Desktop ist mit dem Startup Disk Creator das richtige Tool schon mit an Bord.

Installation Systemback auf Ubuntu Systemen

 sudo add-apt-repository ppa:nemh/systemback
 sudo apt-get update
 sudo apt-get install systemback

ubuntu-live-cd

Distroshare Ubuntu Imager

Ein andere Variante bietet DistroShare. Es handelt sich dabei um ein Skript, welches auf der offiziellen Ubuntu Seite zu finden ist. Schon Remastersys setzte auf ähnliche Weise darauf.

Im Prinzip muss nur das Script heruntergeladen und ausgeführt werden.

Hier geht es zur Projektseite.

Installation Distro Ubuntu Imager

Bevor das Script ausgeführt wird, können über eine Config Datei "distroshare-ubuntu-imager.config" weitere Anpassungen vorgenommen werden.

sudo ./distroshare-ubuntu-imager.sh

Danach sollte das Image auf einen USB Stick geschoben werden, dass geht am einfachsten mit dem dd Befehl
In diesem Beispiel ist sdb euer Stick.

dd if=isoimage.iso of=/dev/sdb bs=1M

Die Entwickler weisen darauf hin, dass der Ubuntu Startup Disk Creator nicht funktioniert. Sie empfehlen Unetbootin oder ähnliches.

Distroshare - Eigenkreationen für die Masse

Wer seine selbst erzeugten Distributionen teilen möchte, der kann dies unter distroshare.com tun.

distroshare

Altes Eisen

Es gibt noch weitere Image Tools für Linux Systeme. Diese sind teilweise kommerziell oder wurden seitens der Entwickler auf Eis gelegt. Somit besteht nicht immer eine Garantie, dass diese Programme auf aktuellen Systemen funktionieren. Vorenthalten möchte ich sie euch dennoch nicht.

SystemImager

Ein inzwischen kommerzielles Programm ist der System Imager. Das Tool erstellt wie seine Kollegen ein komplettes Abbild des Systems. 
Es handelt sich dabei um einen kommerziellen Fork von Remastersys.

ReLinux

ReLinux ist bei Version 0.4 stehen geblieben,  Laut Entwickler sollte es in Python umgeschrieben werden. Die Debian Pakete für die letzte Version sind immerhin noch zu haben. Eine Python Version konnte ich nicht ausfindig machen.

relinux

Ubuntu Builder

Der Ubuntu Builder bietet eine weitere Möglichkeit individuelle Ubuntu Live CDs zu erstellen. 
Leider ist das PPA auch hier nicht mehr auf dem aktuellsten Stand und bietet offiziell nur eine Unterstützung für Ubuntu 12.04/12.10. Probiert selbst aus, ob der Builder noch auf Ubuntu 14.04/15.04 lauffähig ist. Laut meinen Recherchen wurde dieses Projekt ebenfalls eingestellt.

sudo add-apt-repository ppa:f-muriana/ubuntu-builder
sudo apt-get update
sudo apt-get install ubuntu-builder

Fazit

Wie unschwer zu erkennen ist, sind nur zwei Image Tools für eine eigene Live CD relevant. Systemback und Distro Ubuntu Imager.

Ersteres hat Dank seiner Oberfläche für Desktop Nutzer sicherlich den größeren Vorteil. Systemback wurde auf einem Ubuntu 15.04 Desktop System in Verbindung mit dem Image Creator und einem USB Stick getestet und hat ohne Probleme funktioniert. es bekommt smoit eine klare Empfehlung.

Das erwähnte Image Script bietet sich für Serverinstallationen an. Testen konnte ich dies allerdings noch nicht,. Ich denke jedoch, dass die Erstellung einer Systemkopie ebenso einfach von der Hand geht, wie mit einer GUI Variante.