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OpenELEC 6.0 - finales Mediencenter mit Kodi 15.2 veröffentlicht

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel über OpenELEC in Verbindung mit einem Raspberry Pi 2 geschrieben.
Damals gab es massive Probleme mit bestimmten SD Karten. "/dev/mmcblk0p2 not found" bei der Installation zum Beispiel.
Auch im laufenden Betrieb offenbarte das System immer wieder Probleme mit der verwendeten SD Karte.

Seit ich auf die OpenELEC Beta 5.95.x gewechselt hatte, traten diese Probleme nicht mehr auf, darum soll hier das finale Release von OpenELEC 6.0 nicht unerwähnt bleiben.
Ein Überblick kompatibler Raspberry SD Karten findet sich übrigens bei elinux.

kodi


OpenELEC 6.0 - die Neuerungen

Die größte Neuerung des Mediensystems dürfte Kodi 15.2 (Isengard) darstellen.
Neben den offensichtlichen Änderungen sind nun Kodi Add-ons für Audio-Encoding/Decoding oder Visualisierung nicht mehr vorinstalliert, sondern müssen von jeweiligen Repository geladen werden.
Die Kodi Anpassungen im Detail lassen sich auf der Homepage direkt nachlesen.
Manche Add-ons dürften zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr kompatibel sein. In einer Standardinstallation mit wenigen Video Add-ons konnte ich in der Beta bisher keine Probleme ausmachen.

Auf der technischen Seite wurde ebenfalls gearbeitet, so läuft das System nun mit Kernel 4.1, ffmpeg 2.6, mesa 10.6, Xorg-1.17, libva 1.6 und systemd v219.

openelec

Installation OpenELEC 6.0 unter Windows

Die Installation der Version 6.0 ist gleich zu vergangenen Versionen

  •     OpenELEC Image herunterladen und entpacken
  •     Win32DiskImager herunterladen und öffnen
  •     SD Formatter herunterladen und SD Karte formatieren (Format Size Adjustment = On)
  •     Entpacktes Image auf die SD Karte schreiben

Installation OpenELEC 6.0 unter Linux

  • wget http://url/openelec/OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img.gz
  • unzip - d OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img.gz
  • USB Stick oder SD Karte mit "parted -l" suchen
  • Gerät unmounten zum Beispiel mit "umount /dev/sdc
  • Kopieren mit
    • sudo dd if=OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img of=/dev/sdc bs=4M
  • Prüfen mit
    • sync

Images für die jeweiligen Plattformen sind bereits vorhanden.

button

 

[Lösung] vSphere/ESXi 6.0 U1 mit Veeam - Error: NFC storage connection is unavailable

Es ist mal wieder Zeit für einen Ausflug in virtuelle Gefilde, genauer gesagt soll es um das neueste Update aus dem Hause VMware gehen.

vSphere/Veeam - NFC storage connection is unavailable

VMware hat vor wenigen Tagen ein Update 60u1 für vCenter und ESXi Maschinen veröffentlicht (Changelog). 
Dieses bringt neben Neuerungen auch neue Probleme mit sich, so lässt sich nach einem Update auf die aktuellste Version keine virtuelle Maschine mit der Sicherungssoftware Veeam sichern, auch wenn dort die aktuellste Patch Version installiert ist. 

Die Sicherung bricht mit dem folgenden Fehler ab:

Getting VM info from vSphere
Error: NFC storage connection is unavailable. Storage: [stg:datastore-666,nfchost:host-666,conn:127.0.1.1]. Storage display name: [datastore]
Failed to create NFC download stream. NFC path: [nfc://conn:127.0.1.1,nfchost:host-667,stg:datastore-666@localhost.vmx]. 

Im Netz finden sich einige Vorschläge die dieses Problem angeblich lösen. Viele bringen den Fehler mit falschen DNS Einstellungen in Verbindung und schlagen vor alle Geräte richtig ins DNS einzutragen, bzw. die Host Datei anzupassen.
Leider beziehen sich die Lösungen oft auf ältere ESXi bzw. Veeam Versionen und führen somit nicht zum gewünschten Ziel.

veeam

Hier hilft ein Blick in die Logs der Sicherungssoftware oft weiter:

ERR |Failed to initiate NFC session. Target host: [127.0.0.1]. VI connection ID: [127.0.1.1]. Storage MOID: [datastore-666].
ERR |SSL error, code: [3368].error:14094410:SSL routines:SSL3_READ_BYTES:sslv3 alert handshake failure
>>  |SSL_connect() function call has failed.

Der Meldung lässt sich entnehmen, dass die Verbindung an der SSL Aushandlung scheitert. Der Fehler hat somit Nichts mit DNS oder ähnlichem zu tun, es kommt schlicht keine sichere Verbindung zu Stande.


Ein weiterer Blick in den Changelog von ESXi 6.0 Update 1 zeigt folgenden Satz "Support for SSLv3: Support for SSLv3 has been disabled by default."
Das heißt, aktualisierte ESXi Hosts unterstützen dieses Protokoll in der neuesten Version nicht mehr. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn es gilt als unsicher.

vSphere6

Leider benötigt Veeam SSLv3 weiterhin für seine Sicherungen, genauer betrifft es den Port 902. Die Funktion lässt sich über einen Eintrag in der Config wieder aktivieren. Dazu muss auf die jeweilige ESXi Maschine via SSH zugegriffen werden. Die unten erwähnte Konfigurationsdatei gilt es anzupassen.

cp /etc/vmware/config /etc/vmware/config.date
vi /etc/vmware/config
    vmauthd.ssl.noSSLv3 = false
    

Danach ist ein Neustart des Dienstes erforderlich

/etc/init.d/rhttpproxy restart 

Nach dieser Änderung sollten Sicherungen mit Veeam wieder funktionieren. Weitere Details dazu unter kb2063.

CAINE 6.0 - Die dunkle Materie für forensische Analysen

Caine 6.0 - Dark Matter - wurde heute veröffentlicht. Nachdem im Januar (siehe Artikel) mit der letzten Version bereits UEFI Unterstützung integriert wurde, bietet das neue Computer Aided INvestigative Environment hauptsächlich Aktualisierungen für die enthaltenen Open Source Tools.

Die aktuelle Werkzeugsammlung basiert auf Ubuntu 14.04.1 64bit und wird nun via SystemBack installiert. Die ebenfalls in den News erwähnten Neuerungen RBFstab and Mounter hatte ich bereits bei Version 5.0 kurz erwähnt. 

CAINE-6.0

Mit an Board ist nach wie vor Win-UFO , eine Toolsammlung für Windows Systeme. Sie enthält einige interessante Analyseprogramme, zum Teil aus dem Hause Nirsoft, wenn ich es richtig sehe.

Ähnlich wie bei den Kollegen von Kali Linux (aktuelle Version 1.0.9a), wurde die Shellshock Lücke mit der neuen Version geschlossen. Den Changelog könnt ihr hier finden.

Download CAINE 6.0