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VirtualBox to VMware - OVF/OVA Image erstellen und in VMware importieren

Für den Umzug eines virtuellen Systems von VirtualBox zu VMware oder anderen virtuellen Hosts wurde das Format OVF/OVA (Open Virtualization Format) eingeführt.
Dieses ermöglicht den Export/Import von virtuellen Maschinen auf verschiedene Systeme.

So leicht sich dieser Vorgang erscheinen mag, so viele Hürden kann dieser in der Praxis haben.

Ich möchte heute Schritt für Schritt die Konvertierung eines Oracle VirtualBox OVA Images zu einer VMware OVF Vorlage durchgehen. (Als Beispiel könnte der neulich erwähnte Web Security Dojo genommen werden, welches ebenfalls im OVA Format vorliegt).


OVA Image erstellen und in VMware/vSphere (ESXi) importieren

virtualbox-ova-export

Appliance exportieren

Zunächst muss von einer bestehenden virtuellen Maschine in VirtualBox ein OVA Image erstellt werden.

Nachdem im Menü "Appliance exportieren" gewählt wurde, gilt es die ersten Dinge zu beachten:

  • Als OVA Version sollte Version 1.0 gewählt werden
  • Auch sollte der Haken bei "Schreibe Manifest Datei" gesetzt werden

virtualbox-ova-export

Danach ist auf der Festplatte eine "Dateiname.ova" vorhanden.

Image konvertieren

Bevor nun der Import in VMware gestartet werden kann, sollte die Datei konvertiert werden. Dafür stellt VMware die Open Virtualization Format Tools bereit.
Zum Herunterladen dieser Tools ist ein Account notwendig, darum habe ich mich um einen anderen Weg bemüht.

Ein einfacherer Weg ist es die OVA Datei mit 7Zip oder WinZip zu entpacken.

Danach sind im Ordner eine .vmdk, eine .mf und eine *.ovf enthalten. Letztere, also die "Dateiname.ovf", könnte nun mit VMware importiert werden "OCF Vorlage bereitstellen".

ova-entpacken

Image importieren

Oft kommt es jedoch beim ersten Import zu Fehlermeldungen, da in OVF Datei Einträge vorhanden sind, mit denen VMware so seine Probleme hat.

Diese Fehler lassen sich mit etwas Handarbeit beheben.

ova-import-error-ovf

Der Fehler "Nicht unterstützte Hardwarefamilie 'virtualbox-2.2" lässt sich durch editieren der "Dateiname.ovf" behehen.  (Als Editor kann hier Notepad++ oä. genommen werden).

Sobald die Datei geöffnet ist kann mit Strg+F nach dem Wert "virtualbox" gesucht oder gleich die Zeile (29) aufgerufen werden.

<vssd:VirtualSystemType>virtualbox-2.2</vssd:VirtualSystemType>

Diese wird ab ESXi 5.x ersetzt durch:

<vssd:VirtualSystemType>vmx-08</vssd:VirtualSystemType>

Ein weiterer Fehler der aufreten kann ist: "Keine Unterstützung für Gerätetyp 20".

ova-import-error

Auch hier kann eine Lösung mit Hilfe der OVF gefunden werden.

Suche

<Item>
<rasd:Address>0</rasd:Address>
<rasd:Caption>sataController0</rasd:Caption>
<rasd:Description>SATA Controller</rasd:Description>
<rasd:ElementName>sataController0</rasd:ElementName>
<rasd:InstanceID>5</rasd:InstanceID>
<rasd:ResourceSubType>AHCI</rasd:ResourceSubType>
<rasd:ResourceType>20</rasd:ResourceType>
</Item>

Ersetze mit

<Item>
<rasd:Address>0</rasd:Address>
<rasd:Caption>SCSIController</rasd:Caption>
<rasd:Description>SCSI Controller</rasd:Description>
<rasd:ElementName>SCSIController</rasd:ElementName>
<rasd:InstanceID>5</rasd:InstanceID>
<rasd:ResourceSubType>lsilogic</rasd:ResourceSubType>
<rasd:ResourceType>6</rasd:ResourceType>
</Item>

Ein letzter Fehler, der sich bei meinem Test bemerkbar machte, konnte behoben werden, indem der Bereich einfach ignoriert wurde. (Zeile 83)

Suche

     <Item>
        <rasd:AddressOnParent>3</rasd:AddressOnParent>
        <rasd:AutomaticAllocation>false</rasd:AutomaticAllocation>
        <rasd:Caption>sound</rasd:Caption>
        <rasd:Description>Sound Card</rasd:Description>
        <rasd:ElementName>sound</rasd:ElementName>
        <rasd:InstanceID>7</rasd:InstanceID>
        <rasd:ResourceSubType>ensoniq1371</rasd:ResourceSubType>
        <rasd:ResourceType>35</rasd:ResourceType>
      </Item>

Da es sich nur um das Soundmodul handelt, kann dieses erst einmal ignoriert werden.

      <Item ovf:required="false">
        <rasd:AddressOnParent>3</rasd:AddressOnParent>
        <rasd:AutomaticAllocation>false</rasd:AutomaticAllocation>
        <rasd:Caption>sound</rasd:Caption>
        <rasd:Description>Sound Card</rasd:Description>
        <rasd:ElementName>sound</rasd:ElementName>
        <rasd:InstanceID>7</rasd:InstanceID>
        <rasd:ResourceSubType>ensoniq1371</rasd:ResourceSubType>
        <rasd:ResourceType>35</rasd:ResourceType>
      </Item>

Nun sollte einen Import über "OVF-Vorlage bereitstellen" Nichts mehr im Wege stehen.


Alternativ möchte ich hier die Konvertierung mit Hilfe des OVFTools über die Kommandozeile ausführen

Konvertierung mit den OVFTools

Diese müssen wie oben bereits erwähnt zunächst heruntergeladen und installiert werden.

OVFTools

Danach genügt es den unten beschriebenen Befehle auszuführen.

C:\Program Files\VMware\VMware OVF Tool\ovftool.exeovftool.exe --lax "C:\Pfad\zum\Image\Dateiname.ova" "C:\Pfad\zum\Image\Dateiname.ovf"


Troubleshooting

Damit auch wirklich keine Hürde bestehen bleibt, hier noch ein paar weitere Tipps

Fehlermeldung

Error:
 - Line 2: Incorrect namespace 'http://schemas.dmtf.org/ovf/envelope/2' found.
Completed with errors

Lösung: Die richtige OVA Version (1.0) beim Exportieren wählen.

Fehlermeldung

Capacity of uploaded disk is larger than requested

Lösung: In der OVF Datei nach "<DiskSection> </DiskSection>" suchen und die Festplattenkapazität anpassen.

SendTo-Convert - Bilder schnell über "Senden an" verkleinern, umwandeln oder konvertieren

Oftmals kommen Heimanwender auf dem eigenen Rechner in die Lage, Bilder verkleinern oder umwandeln zu müssen, um sie zum Beispiel per Mail zu versenden. Ein Bildbearbeitungsprogramm hat zwar so gut wie jeder installiert, meistens bedeutet dies aber mit "Kanonen auf Spatzen" zu schießen, denn selbst Programme wie IrfanView bieten für diesen Zweck zuviel Funktionen an.

Das Tool SendTo-Convert bietet genau diese Möglichkeiten (Verkleinern, Umwandeln, Komprimieren) über die "Senden An" Funktion im Kontextmenü an.

SendTo-Convert

Zuvor muss über das Hauptprogramm lediglich festgelegt werden, ob das gewünschte Bild in ein anderes Format konvertiert oder nur in der Größe angepasst werden soll. Auch ein Ziel Ordner kann definiert werden. Damit die "Senden-An" Funktion aktiviert wird, sollte der Hacken bei "Add to "Send To" Menu" zwingend gesetzt werden.

Danach steht dem Umwandeln, ohne langwieriges "Bildbearbeitungsprogramme öffnen", Nichts mehr im Wege. Ein Rechtsklick genügt und per "Senden an\SendTo-Convert" wir das gewünschte Bild bearbeitet. Zur Zeit werden die Formate BMP, PNG, JPEG, TIFF und GIF unterstützt. (via)

SendTo-Convert

Download SendTo-Convert

TubGet - Videos von YouTube und weiteren 110 Seiten abspeichern

TubGet ist eigentlich eine Video Downloadseite unter vielen. Da sie aber sehr viele Anbieter unterstützt und zusätzlich Videos in verschiedene Formate umwandeln kann, möchte ich die Seite kurz vorstellen.

tubget

Der Downloadvorgang erfolgt in drei Schritten. Zuerst muss die Adresse des gewünschten Videos in die Eingabeleiste kopiert werden. TubGet unterstützt hier nicht nur bekannte Dienste, wie youtube und vimeo, sondern auch Seiten wie ustream oder Dienste mit Erwachseneninhalten. Laut Anbieter sind es insgesamt 111 Webseiten, hier ein kleiner Auszug:

YouTube, Vimeo, Metacafe, Flickr, Photobucket, Dailymotion, Rediff, YouKu, Tudou, 56.com, Break, CollegeHumor, Animoto, GameTrailers, blip.tv, HotDog, AdsOfTheWorld, FunnyOrDie, Clipfish, MegaVideo, Trilulilu, 220, VideoNews, Vplay, Tare, Peteava, 4shared, Google videos, ustream.tv, yfrog, twitvid, wat.tv, gloria.tv

Sobald man das Videos seiner Wahl gefunden hat und den Start Button betätigt hat, beginnt der Download.

tubget-download

Nach wenigen Sekunden wird man auf eine neue Seite weitergeleitet. Dort kann die Auflösung des Videos angepasst oder dessen Qualität in hohe, mittlere oder niedrige Werte abgeändert werden. Wer nicht das komplette Filmchen auf der Festplatte ablegen möchte, der hat zusätzlich die Möglichkeit, das Video zu schneiden und nur einen Teil herunterzuladen.

tubget-verarbeiten

Bevor das Video abgespeichert werden kann, muss noch das gewünschte Format gewählt werden. Hier gibt es die Auswahl zwischen avi, mov, mp4, 3gp, flv, mp3, m4r. Da sollten eigentlich keine Wünsche offen bleiben. 

Nach einem weiteren Konvertierungsschritt kann das Video nach einer kurzen Wartezeit auf der Platte abgelegt werden. Bei den von mir getesteten Diensten hat der Service immer ohne Probleme funktioniert, auch das Umwandeln in verschiedene Formate ging ohne Probleme von statten.


Filme schneiden mit Avidemux - Open Source

Die Tage wollte ich mal wieder ein paar Videos aus früheren Tagen zusammenschneiden. Da es sich nicht gerade um Videos des letzten Türkei Urlaubs handelte, sondern eher um kleine Videos von diversen Veranstaltungen, musste ein kleines praktisches Programm her, um Video Dateien (avi oder mpeg) in einzelne Teile aufzuteilen.
Ich hatte zwar früher schon mit richtigen Schnittprogrammen experimentiert, wollte jedoch keine Effekte, darum machte ich mich auf die Suche nach einer Freeware im Netz. 
Fündig geworden bin ich bei Avidemux. Dabei handelt es sich um ein Open Source Programm, dass die wichtigsten Arten der Videobearbeitung beherrscht (Cutting, Filtering, Encoding). Das 10MB große Programm war schnell installiert und erklärte sich quasi von selbst, obwohl es in Englisch gehalten ist.

avidemux

Meine Schritte sind schnell erklärt:

  1. Video über "File/Open" öffnen
  2. Gewünschten Startausschnitt über den Schieberegler oder die Frameeingabeauforderung auswählen
  3. Startpunkt über den roten "A" Button bestätigen
  4. Gewünschten Endpunkt wähen und über den "B" Button bestätigen
  5. Datei unter "File/Save" als "Film.avi" abspeichern

Zusätzlich habt ihr natürlich noch die Möglichkeit ein Video automatisch in andere Formate wie DVD, SVCD, iPod, Playstation usw. zu konvertieren. Fall ihr Lust und Laune habt, könnt ihr gleich noch ein paar Filter über das Video legen, um es ein wenig aufzuhellen oder ähnliches.

filter

Im Endeffekt genau das richtige Tool, um mal schnell einen Filmausschnitt zu basteln oder mit ein paar Filtern zu spielen. Zu Avidemux und all seinen Funktionen existiert ein eigenes Wiki in dem man alles Wissenswerte nachlesen kann.
Zum reinen Formate umwandeln hatte ich ja schon einmal die Format Factory vorgestellt.