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Dell OMSA - Linux Fehler - Web Oberfläche zeigt Nichts an

Beim Einsatz von Dell Servern kommt zur Verwaltung oft Open Manage Server Administrator (OMSA) zum Einsatz. 
Das Tool erlaubt es Hardware von Windows oder Linux Server komfortabel zu verwalten oder zu warten.
Bei Linux Servern kann es vorkommen, wie in diesem Fall beschrieben, dass die dazugehörige Weboberfläche "https://127.0.0.1:1311/servlet/OMSAStart" weiß bleibt.
Das heißt eine Verwaltung des Servers ist unmöglich.

omsa

Fehleranalyse

Ein Neustart mittels /opt/dell/srvadmin/sbin/srvadmin-services.sh bringt leider keine Abhilfe.

Auch eine Aktualisierung der OMSA Installation (hier am Beispiel Ubuntu) kommt dem Fehler nicht bei:


sudo nano /etc/apt/sources.list.d/linux.dell.com.sources.list

    deb http://linux.dell.com/repo/community/ubuntu precise openmanage

sudo apt-get update
 sudo gpg --keyserver hkp://pool.sks-keyservers.net:80 --recv-key 1285491434D8786F
sudo apt-get install srvadmin-all

Ein Blick in das zuständige Logfile offenbart einen XML Fehler.

cat /opt/dell/srvadmin/var/log/openmanage/dsm_om_connsvcdIO.log

    [Fatal Error] :An invalid XML character (Unicode: 0x8) was found in the element content of the document.
    [Fatal Error] :An invalid XML character (Unicode: 0x8) was found in the element content of the document.
     WARNING: [SetPropertiesRule]{Server/Service/Engine/Host/Context} Setting property 'debug' to '0' did not find a matching property

Dieser Fehler führt vermutlich zum "Blank Screen" beim Aufruf.

Eine Überprüfung des zuständigen Berichts zeigt ebenfalls einen Fehler beim Parsen der Datei.


sudo /opt/dell/srvadmin/bin/omreport about

Entity: line 1: parser error : PCDATA invalid Char value 8
g><ExpressServiceCode>386774405113</ExpressServiceCode><AssetTag editable="true">
                                                                               ^

Product name : Dell OpenManage Server Administrator
Version      : 7.4.0-1
Copyright    : Copyright (C) Dell Inc. 1995-2013 All rights reserved.
Company      : Dell Inc.

Lösung

Alles spricht dafür, dass der Info Tag von diesem Fehler betroffen ist und dadurch die Datei fehlerhaft ausgelesen wird.

Dieser Tag lässt sich mit einem Befehl zurücksetzen

/opt/dell/srvadmin/bin/omconfig chassis info tag="0"

Ein Kontrolle mit "/opt/dell/srvadmin/bin/omconfig" about führt danach zu einem richtigen Ergebnis, nun sollte auch der Webservice richtig starten.

Product name : Dell OpenManage Server Administrator
Version      : 7.4.0-1
Copyright    : Copyright (C) Dell Inc. 1995-2013 All rights reserved.
Company      : Dell Inc.

[Lösung] Outlook Fehler - Standard Email Ordner kann nicht geöffnet werden oder Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden

Heute ein kleiner Ausflug in die gemeine Office Welt. Genauer gesagt zu Microsofts Mail Client Outlook.

Der Mailclient verweigert hin und wieder den Start mit folgender Meldung:

Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden. Das Fenster kann nicht geöffnet werden. Der Informationsspeicher steht zurzeit nicht zur Verfügung

outlook-error

oder

Ihre Standard-E-Mail-Ordner können nicht geöffnet werden. Der Informationsspeicher steht zurzeit nicht zur Verfügung

informationsspeicher-outlook

bzw.

Cannot open default e-mail folders. The information store could not be opened.

default-folder-outlook

Wobei dieser Fehler so gut wie alle Versionen betrifft. Egal ob 2007, 2010 oder 2013. Die neueste Version 2016 hab ich leider nicht prüfen können.

Die schnellste und einfachste Lösung ist es, die Outlook Verknüpfung mit dem Schalter "resetnavpane" zu starten und der Fehler  sollte behoben sein. Am Besten über Start/Ausführen aufrufen

outlook.exe /resetnavpane

VirtualBox to VMware - OVF/OVA Image erstellen und in VMware importieren

Für den Umzug eines virtuellen Systems von VirtualBox zu VMware oder anderen virtuellen Hosts wurde das Format OVF/OVA (Open Virtualization Format) eingeführt.
Dieses ermöglicht den Export/Import von virtuellen Maschinen auf verschiedene Systeme.

So leicht sich dieser Vorgang erscheinen mag, so viele Hürden kann dieser in der Praxis haben.

Ich möchte heute Schritt für Schritt die Konvertierung eines Oracle VirtualBox OVA Images zu einer VMware OVF Vorlage durchgehen. (Als Beispiel könnte der neulich erwähnte Web Security Dojo genommen werden, welches ebenfalls im OVA Format vorliegt).


OVA Image erstellen und in VMware/vSphere (ESXi) importieren

virtualbox-ova-export

Appliance exportieren

Zunächst muss von einer bestehenden virtuellen Maschine in VirtualBox ein OVA Image erstellt werden.

Nachdem im Menü "Appliance exportieren" gewählt wurde, gilt es die ersten Dinge zu beachten:

  • Als OVA Version sollte Version 1.0 gewählt werden
  • Auch sollte der Haken bei "Schreibe Manifest Datei" gesetzt werden

virtualbox-ova-export

Danach ist auf der Festplatte eine "Dateiname.ova" vorhanden.

Image konvertieren

Bevor nun der Import in VMware gestartet werden kann, sollte die Datei konvertiert werden. Dafür stellt VMware die Open Virtualization Format Tools bereit.
Zum Herunterladen dieser Tools ist ein Account notwendig, darum habe ich mich um einen anderen Weg bemüht.

Ein einfacherer Weg ist es die OVA Datei mit 7Zip oder WinZip zu entpacken.

Danach sind im Ordner eine .vmdk, eine .mf und eine *.ovf enthalten. Letztere, also die "Dateiname.ovf", könnte nun mit VMware importiert werden "OCF Vorlage bereitstellen".

ova-entpacken

Image importieren

Oft kommt es jedoch beim ersten Import zu Fehlermeldungen, da in OVF Datei Einträge vorhanden sind, mit denen VMware so seine Probleme hat.

Diese Fehler lassen sich mit etwas Handarbeit beheben.

ova-import-error-ovf

Der Fehler "Nicht unterstützte Hardwarefamilie 'virtualbox-2.2" lässt sich durch editieren der "Dateiname.ovf" behehen.  (Als Editor kann hier Notepad++ oä. genommen werden).

Sobald die Datei geöffnet ist kann mit Strg+F nach dem Wert "virtualbox" gesucht oder gleich die Zeile (29) aufgerufen werden.

<vssd:VirtualSystemType>virtualbox-2.2</vssd:VirtualSystemType>

Diese wird ab ESXi 5.x ersetzt durch:

<vssd:VirtualSystemType>vmx-08</vssd:VirtualSystemType>

Ein weiterer Fehler der aufreten kann ist: "Keine Unterstützung für Gerätetyp 20".

ova-import-error

Auch hier kann eine Lösung mit Hilfe der OVF gefunden werden.

Suche

<Item>
<rasd:Address>0</rasd:Address>
<rasd:Caption>sataController0</rasd:Caption>
<rasd:Description>SATA Controller</rasd:Description>
<rasd:ElementName>sataController0</rasd:ElementName>
<rasd:InstanceID>5</rasd:InstanceID>
<rasd:ResourceSubType>AHCI</rasd:ResourceSubType>
<rasd:ResourceType>20</rasd:ResourceType>
</Item>

Ersetze mit

<Item>
<rasd:Address>0</rasd:Address>
<rasd:Caption>SCSIController</rasd:Caption>
<rasd:Description>SCSI Controller</rasd:Description>
<rasd:ElementName>SCSIController</rasd:ElementName>
<rasd:InstanceID>5</rasd:InstanceID>
<rasd:ResourceSubType>lsilogic</rasd:ResourceSubType>
<rasd:ResourceType>6</rasd:ResourceType>
</Item>

Ein letzter Fehler, der sich bei meinem Test bemerkbar machte, konnte behoben werden, indem der Bereich einfach ignoriert wurde. (Zeile 83)

Suche

     <Item>
        <rasd:AddressOnParent>3</rasd:AddressOnParent>
        <rasd:AutomaticAllocation>false</rasd:AutomaticAllocation>
        <rasd:Caption>sound</rasd:Caption>
        <rasd:Description>Sound Card</rasd:Description>
        <rasd:ElementName>sound</rasd:ElementName>
        <rasd:InstanceID>7</rasd:InstanceID>
        <rasd:ResourceSubType>ensoniq1371</rasd:ResourceSubType>
        <rasd:ResourceType>35</rasd:ResourceType>
      </Item>

Da es sich nur um das Soundmodul handelt, kann dieses erst einmal ignoriert werden.

      <Item ovf:required="false">
        <rasd:AddressOnParent>3</rasd:AddressOnParent>
        <rasd:AutomaticAllocation>false</rasd:AutomaticAllocation>
        <rasd:Caption>sound</rasd:Caption>
        <rasd:Description>Sound Card</rasd:Description>
        <rasd:ElementName>sound</rasd:ElementName>
        <rasd:InstanceID>7</rasd:InstanceID>
        <rasd:ResourceSubType>ensoniq1371</rasd:ResourceSubType>
        <rasd:ResourceType>35</rasd:ResourceType>
      </Item>

Nun sollte einen Import über "OVF-Vorlage bereitstellen" Nichts mehr im Wege stehen.


Alternativ möchte ich hier die Konvertierung mit Hilfe des OVFTools über die Kommandozeile ausführen

Konvertierung mit den OVFTools

Diese müssen wie oben bereits erwähnt zunächst heruntergeladen und installiert werden.

OVFTools

Danach genügt es den unten beschriebenen Befehle auszuführen.

C:\Program Files\VMware\VMware OVF Tool\ovftool.exeovftool.exe --lax "C:\Pfad\zum\Image\Dateiname.ova" "C:\Pfad\zum\Image\Dateiname.ovf"


Troubleshooting

Damit auch wirklich keine Hürde bestehen bleibt, hier noch ein paar weitere Tipps

Fehlermeldung

Error:
 - Line 2: Incorrect namespace 'http://schemas.dmtf.org/ovf/envelope/2' found.
Completed with errors

Lösung: Die richtige OVA Version (1.0) beim Exportieren wählen.

Fehlermeldung

Capacity of uploaded disk is larger than requested

Lösung: In der OVF Datei nach "<DiskSection> </DiskSection>" suchen und die Festplattenkapazität anpassen.

Sonntagsvideo - Ein Streifzug durch die Fehler in der Kryptografie (30c3)

Heute Abend läuft kein Tatort im TV (gut schaue ich eh so gut wie nie) somit ist ein Anlass für eine etwas andere Sonntag Abend Unterhaltung gegeben. Wie wäre es mit einer Runde Kryptografie.

Der etwas eine Stunde dauernde Beitrag "Zwischen supersicherer Verschlüsselung und Klartext liegt nur ein falsches Bit" rund um Verschlüsselungstechniken hat zwar schon ein paar Monate auf dem Buckel (30c3), ist dennoch aktuell bzw. aktueller denn je, gerade in Jahr 2014 als Heartbleed, Shellshock und Poodle durchs Dorf getrieben wurden.

Ubuntu Update Fehler - WARNING: The following packages cannot be authenticated!

Kleiner Tipp zum Wochenende. Solltet ihr beim Versuch Updates via apt-get upgrade einzuspielen, folgende Fehlermeldung erhalten:

WARNING: The following packages cannot be authenticated!

linux-image-3.8.0-xx-generic...

Install these packages without verification [y/N]?

Dann müsst ihr zu vor noch die Keys und  Repositories aktualisieren

sudo apt-key update

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

Und schon ist die Fehlermeldung verschwunden

Ubuntu_logo