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Google entfernt Reader aus der Menüleiste

Langsam aber sicher macht Google die Schotten dicht. Nach der Ankündigung, den Google Reader im Sommer zu schließen, tauchten erste Berichte auf, dass auch der Chrome RSS Button entfernt wurde.

Wie mir heute aufgefallen ist, wurde der "Reader" auch aus der schwarzen Menüleiste auf der Google Seite entfernt. Unter den Google Produkten endet eine Suche ebenfalls erfolglos.

Der Menüpunkt erscheint nur noch für eingeloggte User und das nur, sobald der Reader geöffnet ist... das hätte man sich auch sparen können. Für die letzten Monate mit Google und seinem RSS-Werkzeug bleibt also nur noch der direkte Link auf den Google Reader

Vorher

google-reader-alt

Nachher

google-reader-neu

Mögliche Alternativen hatte ich ja bereits in einem anderen Artikel vorgeschlagen.

Windows 7 - Navigation im Explorer anpassen

Der Explorer unter Windows 7 zeigt in der Standardeinstellungen eine ausführliche Navigation an. Diese kann man leider nur mittels Eingriff in die Registry anpassen, denn längst nicht jeder Bereich wird regelmäßig verwendet. Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal auf Heimnetzwerkgruppe im Explorer geklickt habe. Ich denke nie.

Windows Explorer Navigation anpassen

windows7_explorer

Wer sich nicht an die Registry traut, dem ist mit dem kleinen Tool Windows 7 Navigation Pane Customizer geholfen. Diese portable Tool kann die Navigation einfach ändern und Ordner oder Bereiche anpassen.

windows7_explorer_customize

Dazu müsst ihr das Tool als .zip herunterladen, starten und könnt dann die Bereiche Favoriten, Bibliotheken, Heimnetzgruppe, Benutzer, Computer, Netzwerk, Systemsteuerung oder Papierkorb ein bzw. ausblenden. Zum Schluß noch mit "Apply Settings" bestätigen und schon ist die Explorer Navigation geschrumpft und übersichtlicher.

windows7_explorer_neu

Das Tool sollte unter Windows 7 SP1 32bit und 64bit funktionieren. Getestet habe ich es auf einem 64bit System und konnte keine Probleme feststellen. Wer sich dennoch nicht mit dem Windows Explorer anfreunden kann und auf der Suche nach einer Alternative ist, der findet hier 12 kostenlose Alternativen. via Intowindows

Xmarks Alternativen

Wie bereits gestern zu lesen war, wird die Browser Synchronisation Xmarks eingestellt. Das Tool das unter dem Namen Foxmarks bekannt wurde konnte zwischen allen gängigen Browsern die Lesezeichen synchronisieren. Bei Bedarf war das sogar über einen eigenen Server möglich. Da der Dienst wohl keine Möglichkeit gefunden hat, mit diesem Service profitabel zu werden, wird er am Ende des Jahres eingestellt. Das wird die 2 Millionen Nutzer sicherlich nicht erfreuen. Was gibt es also für Alternativen?

xmarks

Mit dem Firefox 4 kommt von Mozilla eine Synchronisation namens Firefox Sync. Damit lassen sich Lesezeichen, Passwörter und Chroniken von verschiedenen Installationen abgleichen. Die Daten werden jedoch auf Mozilla Servern abgelegt. Wer noch nicht mit der Version 4 arbeitet, der kann das Add-on hier herunterladen.

Für das Google Flaggschiff Chrome steht eine integrierte Lesezeichensynchronisation zur Verfügung. Zusätzlich kann man jedoch noch Themes, Erweiterungen und diverse Einstellungen abgleichen. Eure Daten werden über euren Google Account abgespeichert.

Wer den Internet Explorer verwendet der kann auf die Windows Live Essentials zurückgreifen. Dieses Paket enthält zusätzlich zu Programmen wie dem Messenger oder dem MovieMaker auch eine Sync Tool. Das ganze ist noch Beta, soll aber die Internet Explorer Lesezeichen abgleichen.

Auch bei Opera ist eine Synchronisation schon integriert. Um diese zu aktivieren benötigt man einen "MyOpera" Account. Danach kann man Lesezeichen, Suchmaschinen und Adressleistendaten über die Operaserver abgeglichen werden.

Wie man also unschwer erkennen kann, kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Klar das es da externen Firmen schwerfällt ein profitables Modell zu finden. Schade ist nur, dass alle Browserhersteller nur Tools für das eigene Produkt bereitstellen und der Abgleich zwischen verschiedenen Typen auf der Strecke bleibt. Fazit: Ich werde Xmarks vermissen.