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3 Methoden um alte Kernel unter Ubuntu, Linux Mint oder Elementary OS zu entfernen

Fehler oder Lücken im Kernel von Linux Systemen werden immer mal wieder entdeckt oder einfach neue Kernel mit neuen Funktionen veröffentlicht. 
Bei regemäßigen Updates kann eine ganze Sammlung an alten Kernel Versionen auf einem System entstehen.
Dies macht eine Bereinigung der betroffenen Systeme von Zeit zu Zeit notwendig.

Im Normalfall reicht ein apt-get autoremove autoclean aus, um ein System relativ sauber zu halten. 
Allerdings füllen alte Linux Kernel die Festplatte und werden im Normalfall nicht mehr benötigt.
Um diese zu entfernen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Drei Varianten möchte ich heute vorstellen.

kernels-anzeigen

Erste Variante - Händisch

Die erste Variante hatte ich bereits im Blog erwähnt und wird mit Hilfe des Paketmanagers dpkg/apt durchgeführt und bedeutet etwas Handarbeit.

Zunächst werden die vorhandenen Kernels aufgelistet 

dpkg --list |grep linux

um sie danach händisch zu entfernen.

sudo dpkg --purge linux-image-4.4.0-xx-headers-generic linux-image-4.4.0-xx-generic linux-image-extra-4.4.0-xx-generic

Mit ein paar Tricks lässt sich dies auch vereinfachen.

sudo dpkg --purge linux-{image,headers}-4.x.x-{61,62,..}

Zweite Variante - Halbautomatisch

Ubuntu 16.04 hat das Tool byobu an Bord, welches das Kommando purge-old-kernels mitbringt. 

Sollte dies nicht der Fall sein, lässt es sich mit sudo apt install byobu nachinstallieren.

Danach kann eine Bereinigung des Systems relativ einfach durchgeführt werden.

sudo purge-old-kernels

Der Befehl löscht alle Kernel bis auf die zwei letzen. Sollte dies nicht gewünscht sein, kann das Verhalten mit dem --keep Parameter geändert werden.

sudo purge-old-kernels --keep 3

Dieser Befehl behält die letzten drei Kernel und löscht den Rest.

purge-old-kernels

Dritte Variante - Automatisch

Für automatische Updates und andere Aufgaben bringt Ubuntu das Tool unattended-upgrades mit.

Hiermit lässt sich eine Bereinigung komplett automatisieren.

sudo dpkg-reconfigure -plow unattended-upgrade

Nun muss unter /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades folgendes freigeschaltet werden:

Unattended-Upgrade::Remove-Unused-Dependencies "true";

autoremove-kernelFazit

Sollte Zeit eine Rolle spielen, bietet sich die automatische Methode wohl am ehesten an, allerdings ist man hier nicht mehr ganz Herr über das Systemverhalten,was Risiken mit sich bringt. 

Debiananwender werden die erste Variante kennen und nicht missen wollen.

Die zweite Variante purge-old-kernels stellt sicherlich die einfachste und schnellste Methode dar, um ein System von Altlasten zu befreien.
 

URL2Pin - Screenshots von Webseiten automatisch auf Pinterest veröffentlichen

Der Name ist Programm auf Url2Pin. Pinterest scant ja bekannterweise Webseiten nach Bildern und Videos, um diese dann auf dem eigenen Board zum Anpinnen anzubieten.

Url2Pin erlaubt es durch Eingabe einer URL einen Screenshot der gewünschten Webseite zu machen. Dieser kann im Anschluss auf Pinterest veröffentlicht werden. Alternativ kann, wie bei Pinterest selbst, ein bestehendes Bild vom eigenen Rechner hochgeladen werden.

Url2Pin erspart dem Anwender ein paar unnötige Schritte und bietet sich für den schnellen Screenshot einer Webseite durchaus an.

Es bleibt jedoch eine Frage der Zeit, bis gängige Screenshot Tools den automatischen Upload für Pinterest ebenfalls unterstützen.

url2pin

Online Icon Maker - Eigene Symbole schnell und einfach

Icons werden eigentlich immer gebraucht, sei es um eine Infografik zu gestalten, das eigene Blog mit Buttons zu verzieren oder ein Favicon im Browser anzuzeigen. Diese kleinen Symbole sind allgegenwärtig. Vor einem Jahr hatte ich zu dem Thema mal 4 Iconsuchmaschinen vorgestellt, diese haben zwar eine riesige Auswahl an Symbolen im Angebot, lassen aber bei der Individualisierung zu wünschen übrig.

Hat man nun ein neues Projekt  ist Zeit oft knapp bemessen und schöne Icons in Photoshop zu erstellen würde zu viel davon in Anspruch nehmen. Genau in diese Lücke begibt sich Online Icon Maker, das Browser Tool stellt euch für diesen Zweck 6 verschiedene Formen zur Verfügung (Kreis, Herz, Stern, Abzeichen, Quadrat und Schild) welche in Farbe und Text bearbeitet werden können.

online-icon-maker

Die Symbole können mit einem Farbverlauf versehen und zusätzlich mit eigenem Text beschrieben werden. Als Schriftarten stehen Arial, Diogenes, Merlin, Metrolox und Plastic zur Verfügung. Um das Aussehen weiter zu verfeinern können die Icons mit einem Schatten hinterlegt werden.

Sieht alles in allem nicht sonderlich spektakulär aus. Der eigentlich Clou ist jedoch die Downloadfunktion. Jedes Symbol wird in den Formaten 16x16, 32x32, 64x64, 128x128, 200x200 im PNG Format auf der Festplatte abgelegt, so hat man für jede Form gleich die passende Größe und muss nicht zusätzlich die Maße anpassen.

Wer ein paar individuelle Icons verschiedener Größe schnell und einfach erstellen möchte, der ist beim Online Icon Maker sicherlich an der richtigen Adresse. Für ein professionelles Icon empfehle ich dennoch andere Programme, wie beispielsweise Photoshop. Eine schöne Anleitung findet ihr beim kulturbanause blog

Windows 7 - Startmenü bereinigen und leere Ordner automatisch entfernen

Je länger man ein System verwendet, desto mehr mehr wichtige und unwichtige Daten sammeln sich auf der Festplatte an. Sobald Programme installiert oder entfernt werden, hinterlassen diese Spuren auf dem System, teilweise versteckt in der Registry, aber auch sichtbar im Startmenü.

Im Startmenü bleiben teilweise leere Programmordner oder nicht verwendete Verknüpfungen erhalten. Mit dem kleinen aber praktischen Tool "Start Menü Cleaner" kann man diesen Restbeständen zu Leibe rücken.

startmenue-cleaner

Das portable Programm durchsucht das Startmenü bzw. den Desktop nach veralteten Verknüpfungen oder leeren Ordnern. Sobald etwas gefunden wurde, können die Ergebnisse sofort entfernt oder erst in den Papierkorb verschoben werden. In der Standardeinstellung ignoriert das Tool automatisch Verknüpfungen die auf USB oder Netzlaufwerke zeigen. Bei Bedarf kann das Programm automatisch beim Start einen Scan durchführen.
Start Menü Cleaner ist portabel und bestens dafür geeignet euer Startmenü schlank und sauber zu halten

Defraggler 2.03.282

Das Defragmentierungstool Defraggler ist in einer neuen Version erschienen und unterstützt nun Das Service Pack 1 von Windows 7. Weitere Änderungen sind:

- Improved file shuffling algorithm (allows Defraggler to move files out of the way).
- Vastly improved the speed of the file list for FAT drives.
- Faster start/stop processes for FAT drives.
- Improved support for low RAM situations.
- Drive map block size can now be updated dynamically.
- Fixed bug that could cause shutdown to fail with Freespace Defrag.
- Improved results in Search tab when 'Include non-fragmented files' is checked.
- Better support for very long non-English strings.
- Better keyboard support in the File List.
- You can now navigate tabs using Ctrl-Tab.
- Improved support for non-standard Windows colors.
- New extensions to be moved to the end of the drive are now checked by default.
- Better handling of delimiters in exclude list.
- Minor tweaks and fixes.

Defraggler

Das Tool ist natürlich auch als portable Version zu haben, für alle die sich die Installation sparen wollen.