Skip to content

Mozilla Page Shot - Screenshots direkt im Browser machen und sharen

Firefox Test Pilot gibt es schon eine ganze Weile. Dabei handelt es sich um eine Mozilla Plattform für interessierte Firefox Nutzer.

Firefox-Test-Pilot
 
Diese können im Rahmen des Projekts verschiedene Browser Erweiterungen ausprobieren oder auch einreichen, welche später evtl. den Weg ins Hauptprogramm finden könnten.

Die Plattform ist seit diesem Jahr auf Deutsch verfügbar und dürfte somit auch hierzulande Anklang finden.

Zurzeit befinden sich vier Experimente auf der Pilot Seite, darunter sind Cliqz für Suchvorschläge, Min Vid für YouTube Freunde, Tab Center für Seitenleisten Fans und Page Shot für Screenshots.

Letzteres habe ich seit einiger Zeit im Einsatz und möchte es darum etwas in den Fokus rücken.

Firefox-test-Pilot-PageShot


 
Page Shot - Schnelles und einfaches Bildschirmfoto

Das Page Shot Tool bindet sich nach Aktivierung des Test Pilot Addons und Installation der PageShot Erweiterung als kleines Scherensymbol in die Addon-Leiste ein.

Via Click können entweder die ganze Seite oder ein bestimmter Bereich abfotografiert werden. Jeder neue Screenshot wird in einen eigenen Bereich für eine begrenzte Zeit hinterlegt und ist somit später noch abrufbar. Zusätzlich wird der gemachte Screenshot automatisch in die Zwischenablage kopiert.

Firefox-PageShots 
Neben der Screenshotfunktion wurde eine Sharingfunktion eingebunden, welche das direkte Teilen via Facebook, Twitter, Pintererst oder Mail erlaubt. Dazu wird ein einmaliger Link zum Bild erstellt z.B. https://pageshot.net/sartUdxxXXsnxxrRcI/testpilot.firefox.com

Kleine Bemerkung am Rande, anders als die Testpilot Seite oder die Pageshot Info Seite, ist die Screenshot Erweiterung selbst allerdings wieder auf Englisch. 


Wer sich Sorgen um die online gestellten Screenshots macht, den kann ich auf folgende Mozilla Aussage verweisen

„Wir speichern Ihre Screenshots auf Mozillas Servern und haben Zugang zu diesen Screenshots. Wir greifen aber nur auf Ihre Screenshots zu, wenn diese für den Betrieb unserer Dienste verhältnismäßig erforderlich ist, zum Beispiel, wenn uns ein Screenshot gemeldet wird oder zur Diagnose von Problemen. Wir analysieren außerdem alle Screenshots gemeinsam, um Page Shot zu verbessern, zum Beispiel indem wir die durchschnittliche Größe und Zahl von Screenshots pro Benutzer erfassen.“

Mehr unter der Hauptseite


Fazit

Für den schnellen Screenshot zwischendurch ist das Tool perfekt, besonders wenn es gilt diesen übers Netz zu teilen.

Schön wäre es, wenn in Zukunft noch ein paar Bearbeitungsfunktionen wie Markierungen hinzufügen, Größe anpassen oder Rahmen dazu kommen würden, ohne das Tool zu mächtig werden zu lassen. 

So komme ich momentan noch nicht ganz ohne Programme wie GreenShot oder PicPick zurecht, da die oben erwähnten Funktionen dort vorhanden sind und hin und wieder eben gebraucht werden

Download

Kiosk Systeme für alle - kein Problem mit FullPageOS

Nicht nur im professionellen Bereich sind Kiosk Systeme gerne gesehen, auch im privaten Bereich erfüllen sie durchaus ihren Zweck.
In Firmen dienen sie der steten Überwachung im Netzwerkbereich oder einer ersten Firmenpräsentation in der Lobby. Im privaten Sektor können damit aktuelle Wetter- und Temperaturdaten auf den Bildschirm oder neuerdings den Spiegel gebracht werden.

Meistens steckt hinter solchen Systemen nicht mehr als ein RaspberryPi oder andere Mini Computer. Diese werden mit einem schlichten System bestückt und booten in die gewünschte Umgebung. Doch bis zum fertigen Kiosksystem sind oft mehrere Handgriffe notwendig, hier setzt FullPageOS an.

FullPageOS

FullPageOS - Kiosk System fürs Volk

FullPageOS ist ein Fork von OctoPi, welches im 3D Druckbereich verbreitet ist. Beide Systeme basieren auf Raspbian und bringen lediglich einige Scripte mit, welche das System zu einem reinen Kiosk System umwandeln.
Das FullPageOS bootet in diesem Fall einen Chromium Browser im Vollbildmodus, nicht mehr und nicht weniger, fast ganz ohne manuellen Eingriff ist aber auch das nicht möglich.
Die gewünschte Webseite zur Präsentation kann individuell festgelegt werden.

Installation FullPageOS

Konfiguration von FullPageOS

Auch wenn das System als fertiges Kiosk System angepriesen wird, sind ein paar wenige Handgriffe für die Erstkonfiguration notwendig.

Zunächst sollten die Lan- oder Wlan Einstellungen unter "/boot/fullpageos-network.txt" angepasst werden.

Ist dieser Schritt erledigt, wird das System nochmal gebootet.

Nun erfolgt eine Einwahl über SSH auf das Gerät (am besten mit Putty). Ein Login ist mit "pi" und "raspberry" möglich. Nach der ersten Verbindung sollte das Passwort des Standardnutzers mit "passwd pi" geändert werden. Weitere Konfigurationen können mit "sudo raspi-config" erfolgen.

Die Startseite eures Kiosk Systems kann unter "boot/fullpageos.txt" angepasst werden.

raspi-config

Auf dem System ist ein VNC Server zur Wartung vorinstalliert, solltet ihr diesen nicht benötigen, schaltet ihn besser ab.

sudo apt-get remove x11vnc

Je nach Sicherheitslevel können weitere Härtungsmaßnahmen ergriffen und unnötige Pakete oder Dienste deaktiviert werden.

Nach diesen letzten Schritten sollte ein fertiges Kiosk System vorhanden und funktionstüchtig sein.

Weitere Infos sind auf der Entwickler Webseite zu finden.



Für ein Kiosk System ist sicherlich nicht zwingend ein extra Betriebsystem notwendig, denn auch vorhandene Raspbians lassen sich einfach in ein Präsentations System umwandeln.

Kiosk System auf einem vorhandenen Raspbian installieren

Hier gilt, wie so oft, viele Wege führen ans Ziel, den einfachsten für ein vorhandenes Raspbian System möchte ich hier kurz aufzeigen.

Iceweasel installieren

Ein Kiosk System ist mit jedem Browser möglich, in diesem Beispiel wird Iceweasel verwendet, welches dem bekannten Firefox entspricht.

apt-get install iceweasel iceweasel-l10n-de

Beim zweiten Paket handelt es sich um das deutsche Sprachpaket

Verknüpfung von Iceweasel im Autostart erstellen und die Startseite anpassen

sudo cp /usr/share/applications/iceweasel.desktop /home/pi/.config/autostart/iceweasel.desktop

sudo nano /home/pi/.config/autostart/iceweasel.desktop
        Exec=iceweasel https://kioskmodus.online

Bildschirmschoner deaktivieren

Hier ist der einfachste Weg, einen vollwertigen Bildschirmschoner zu installieren und zu deaktivieren, damit erspart man sich die Suche nach den genauen Einstellungen.

sudo apt-get install xscreensaver

Unter den Einstellungen des Xscreensavers kann nach der Installation einfach auf  "deaktivieren" geklickt werden.  Als Alternative hier noch die Einstellungen via Kommandozeile.

sudo nano /etc/xdg/lxsession/LXDE/autostart

#@xscreensaver -no-splash

@xset s off #(Screensaver ausschalten) Geht alternativ auch über die Oberfläche.
@xset -dpms #(Energiesparmodus deaktivieren) Geht alternativ auch über die Systemeinstellungen
@xset s noblank #(Screensaver ausschalten)

Der Energiesparmodus sollte in jedem Fall ausgeschaltet werden, unabhängig davon wie der Bildschirmschoner deaktiviert wird.

Vollbildmodus via Plugin oder F11

Für Iceweasel/Firefox gibt es zwei Plugins, welche einen Kioskmodus verwalten, bzw. unterstützen. Unter dem Namen mKiosk oder rKiosk sind diese zu finden. Beide erfüllen ihren Zweck und bieten alles, was es zur Verwaltung eines Kiosksystems braucht.
 

firefox-kiosk


Sollten ihr damit nicht zurechtkommen, reicht es aus den Browser so zu konfigurieren, dass er nach einen Neustart mit den alten Einstellungen wieder hoch kommt. Danach startet ihr Iceewasel  mit F11 im Vollbild, diese Einstellungen wird er sich merken und nach dem nächsten Neustart habt ihr immer noch ein Vollbild (Hier besteht allerdings die Möglichkeit, dass andere Nutzer in das System eingreifen, da kein Password hinterlegt werden kann).

Manche Nutzer stören sich sicherlich am Mauszeiger, dieser kann mit Unclutter ausgeblendet werden.

sudo apt-get install unclutter

sudo nano /etc/xdg/lxsession/LXDE/autostart

@unclutter -idle 5

Fazit

FullPageOS ist eine praktische Variante für einen Kiosk Modus, wenn noch kein System vorhanden ist. Bei installiertem Raspbian ist der Betrieb als Kiosksystem mit wenigen Handgriffen auf gleichem Niveau möglich.

Bei Varianten erfüllen ihren Zweck, wobei sich FullPageOS auf Chromium eingeschossen hat. Der händische Kiosk Modus erlaubt den Einsatz verschiedener Browser und Einstellungen, egal ob Midori, Iceweasel oder Chrome. Hier wäre eine Auswahlmöglichkeit bei der Installation von FullPageOS sicherlich eine feine Sache.

Kaiwa - ein moderner Webclient für XMPP Chats

XMPP Client-Server Strukturen sind immer noch häufig zu finden. Dies gilt nicht nur für den privaten Bereich , auch im Firmenumfeld wird XMPP, früher bekannt als Jabber, zur Kommunikation eingesetzt.

Bekannte Clients in diesem Bereich sind sicherlich Pidgin, Jitsi oder Gaim. Da der Trend in den letzten Jahren jedoch in Richtung Webclients geht, wirkt XMPP im Vergleich zu Slack, Hipchat, Mattermost wie aus den 90ern.

Kaiwa-Chat

Ein XMMP Server lässt sich mit relativ einfachen Mitteln um ein schickes Web Frontend erweitern.

Viele setzten bisher wahrscheinlich auf jappix.org. Dieses XMPP Web Frontend funktionierte mit Hilfe von Plug-Ins auf gängigen Servern wie Prosody, Ejabbered oder Openfire. Auch Candy ist in diesem Zusammenhang vielen sicherlich ein Begriff. Doch solle es heute nicht um diese Varianten gehen.

Kaiwa - XMPP im Browser Tab

Eine weitere Möglichkeit ein Web Frontend für XMPP umzusetzen bietet Kaiwa. Das Frontend ist ein Fork von OTalk.

Es hat einen modernen Look und bietet mit Funktionen wie Gruppenchats, privaten Unterhaltungen, Desktop Notifikationen, LDAP oder Multimedia Einbettung, alles was ein grundsolider Webclient benötigt.

Zusätzlich zum Web Frontend, lässt sich Kaiwa auch als normaler Desktop Client installieren.

Doch vor der Anwendung muss zunächst das System an sich installiert werden.

Installation Kaiwa Frontend bei vorhandenem XMPP Server

Voraussetzung für einen funktionalen Chat ist NodeJS. Der Installationsvorgang sollte aus vergangenen Artikeln bekannt sein.

curl --silent --location https://deb.nodesource.com/setup_4.x | sudo bash -

apt-get install nodejs

Darauf folgenden die nötigen Pakete, so wie der Git Download.

sudo apt-get install uuid-dev

git clone https://github.com/digicoop/kaiwa.git

cd kaiwa/

cp dev_config.example.json dev_config.json

npm install


Als nächstes erfolgt der Start des Servers. Dieser kann mit einfachen Mitteln auch als Dienst im Hintergrund laufen (z.B. Script unter /etc/init), dies wäre aber Thema für einen eigenen Artikel, darum hier nur der Server Start.

node server

kaiwa

Startet der Server ohne Probleme kann unter http://xmppserver:8000/login die Weboberfläche aufgerufen werden.

Da bie dieser Konfiguration noch auf der laufende bzw. vorhandene Server eingetragen werden muss, sollte zunächst ein Blick in die Konfig geworfen werden.

Installation mit Openfire XMPP Server

Bei einem Betrieb mit Openfire müssen folgende Schritte unternommen werden.

Zum einen die Aktivierung des Websocket Plugins über die Oberfläche (Port 7443)

openfire-websocket

Zum anderen, sollten selbstsignierte Zertifikate im Einsatz sein, muss der Websocket Adresse noch vertraut werden.

Dazu einfach im Browser aufrufen und das Zertifikat als vertrauenswürdig einstufen (https://xmppserver:7443/ws/)

Die Kaiwa Konfiguration unter dev_config.json sollte je nach XMPP Server wie folgt gestaltet werden.

Openfire

{
    "isDev": true,
    "http": {
        "host": "localhost",
        "port": 8000
    },
    "session": {
        "secret": "geheimgeheim"
    },
    "server": {
        "name": "Kaiwa",
        "domain": "xmppserver",
        "wss": "wss://xmppserver:7443/ws/",
        "muc": "",
        "startup": "",
        "admin": ""
}

Installation mit ejabberd XMPP Server

Ist ein ejabberd Server im Einsatz werden folgende Konfigurations Zeilen benötigt.

ejabberd

{
   "isDev": true,
   "http": {
       "host": "localhost",
       "port": 8000
   },
   "server": {
       "domain": " xmppserver.de",
       "wss": "wss:// xmppserver :5280/websocket/"
   }
}

Fazit

Durch eine moderne Oberfläche wirkt manch altbackener Client gleich viel frischer.  Die hier gezeigte Methode mit Kaiwa in Verbindung mit NodeJS bietet eine schnelle Möglichkeit vorhandene Strukturen zu modernisieren.

Auch neue Strukturen lassen sich schnell Aufbauen. Kaiwa steht als fertiges Docker Image mit Prosody und NodeJS zur Verfügung und bietet somit einen leichten Einstieg.

Kaiwa

Wayback Machine Firefox Addon - Ein Blick zurück via Rechtklick

Zum Freitag mal wieder ein kleines aber feines Firefox Addon. 

Open in Wayback Machine

Das Firefox Addon macht Nichts anderes als einen Eintrag im Kontextmenü zu hinterlegen. Somit kann jeder Link via Rechtsklick in der Wayback Machine geöffnet werden. 

wayback-rechtsklick

Zur Info: Bei der der Wayback Machine handelt es sich um ein Teilprojekt des Internet Archives, welches in regelmäßigen Abständen Snapshots von Webseiten erstellt und somit einen Rückblick ermöglicht.

Momentan sind die bei mehr als 12 Petabyte Archivmaterial (Stand 2012).

wayback-add-on

Über einen Kalender, beziehungsweise einen Zeitstrahl kann die jeweilige Version ausgewählt werden.

So ein Rückblick ist irgendwie immer interessant und das nicht nur aus nostalgischen Gründen. 

Wayback Addon

Performance Analyser - grafische Webseiten Analyse via Browser Erweiterung

Für die Performance Analyse einer Webseite gibt es sicherlich viele Möglichkeiten. Angefangen bei den Firefox Developer Tools, über Firebug bis zu Googles Page Speed, um nur ein paar dieser Tools zu nennen.

Performance-Analyser

Eine weiteres Analyse Tool für Webseiten ist der Performance Analyser. Dieses als Bookmarklet gestartete Github Projekt ist inzwischen als Firefox oder Chrome Erweiterung verfügbar.

performance-analyse

Das Add-on wertet auf Knopfdruck Kennzahlen wie Zugriffsarten, Ladezeiten,  Zugriffsmenge und weiteres aus. Die Analyse erfolgt einerseits in Zahlen, andererseits in praktischen Kuchen und Balkendiagrammen.

Dank einer farblichen Unterteilung und der dazu eingeblendeten Legende, können einzelne Dateien unter die Lupe genommen werden.

performance-analyse-legende

Die Erweiterung kann ohne Neustart installiert werden.

Fazit

Nettes kleines Tool, um eine Webseite schnell auf Herz und Nieren zu prüfen. Für längerfrstige Analysen ist das Add-on jedoch nicht geeignet, denn es bietet keine Funktion, um die gewonnenen Werte abzuspeichern oder zu vergleichen.

Performance-Analyser