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Lazy Docker - schnell und einfach Docker Container via Konsole verwalten

Um Docker Container zu verwalten gibt es viele Tools, da wäre zum Beispiel Portainer oder Rancher.

Lazy Docker

Aber es gibt auch schlichte Tools wie Lazy Docker.

lazydocker

Das in Go geschriebene Programm, läuft über die Konsole ist interaktiv und bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Docker oder Docker Compose Funktionen. Folgende Funktionen werden aktuell (Version 0.8) unterstützt.

  • Zustand der Docker- oder Docker Compose Umgebung abfragen
  • Anzeige von Protokollen für einen Container oder Dienst
  • ASCII-Grafiken der CPU- und Speichernutzung von Containern anzeigen
  • Neustart, anhalten, entfernen, oder neuaufbauen von Containern oder Diensten
  • Anzeigen der einzelnen Schichten eines bestimmten Images
  • Aufräumen von Containern, Images oder Volumes mit prune

lazydocker-cpu

Lazy Docker installieren

Die Installation ist sehr einfach und kann direkt über wget oder via brew erledigt werden.

Der Einfachheit halber werde ich den ersten Weg wählen.

Vorrausetzung ist eine bestehende und laufende Docker Installation (ansonsten wäre die Nutzung des Programms wenig sinnvoll).

wget https://github.com/jesseduffield/lazydocker/releases/download/v0.8/lazydocker_0.8_Linux_x86_64.tar.gz
tar xvzf lazydocker*.tar.gz
sudo install lazydocker /usr/local/bin/
sudo systemctl status docker
sudo lazydocker

Die Steuerung erfolgt über die Pfeiltasten, das Menü lässt sich über x aufrufen und das Tool via Esc beenden.

Eine komplette Liste der Shortcuts findet ihr hier. Im Prinzip selbsterklärend.

Wer sich nicht selbst reinfinden möchte, der kann auch auf das Videotutorial zurückgreifen.

Fazit

Praktisches Tool, welches ohne Webserver oder dergleichen auskommt und etwas mehr Überblick bietet als die üblichen Konsolenbefehle.

Download Lazy Docker

chkservice - ein Tool um systemd Einheiten im Terminal zu verwalten

Vor Jahren hatte ich mal eine Infografik zu systemd und sys-v-init auf ITrig.
Seitdem hat sich viel getan, systemd ist auf dem Vormarsch und sys-v-init gerät ins Hintertreffen. Dienste bzw. Einheiten werden heute meistens mit systemctl verwaltet.

Doch wie lassen sich Einheiten mit mit systemd noch einfacher verwalten?
Ein Autostart mit systemctl enable xyz.service ist schnell gemacht, praktischer wäre allerdings eine Übersicht, ähnlich wie sie noch von sysv-rc-conf oder chkconfig bekannt ist.

chkservice

Chkservice

bietet dem Anwender genau diese umfassende Sicht auf alle systemrelevanten Dienste und ermöglicht deren schnelle Anpassung.
Der Systemmanager nutzt ncurses als Schnittstelle und erlaubt es Einheiten zu aktivieren, deaktivieren oder zu maskieren.

Chkservice installieren

Das Paket ist in Ubuntu 18.04 integriert und lässt sich fix installieren

sudo apt install chkservice

Chkservice verwenden

Die Bedienung ist ebenfalls leicht.

  • Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.
  • Eine Einheit kann mit der Leertaste für den Bootvorgang aktiviert oder deaktiviert werden.
  • Start oder Stop lässt sich via s realisieren.
  • Mit der Taste r kann eine laufende Einheit neu geladen werden.
  • Das ? zeigt euch die Hilfe an.
  • Maskieren, quasi vollständig deaktivieren (/etc/systemd/system symbolic link to /dev/null) lässt sich über m bewerkstelligen.

chkservice-hilfe


Fazit

Wer mit dem Terminal weniger zurecht kommt, hat mit chkservice ein gutes Tool an der Hand, um sich einen Überblick zu verschaffen und Einstellungen vorzunehmen.
Allen anderen wird wohl systemctl list-units, systemctl disable xyz.service und Co weiterhin ausreichen.

DuckDuckGo Suche über die Kommandozeile

Die Kommandozeile ist für die einen ein Fremdwort, für die anderen ein Stück Heimat.

Natürlich lässt sich damit auch in den Tiefen des Internets forschen, z.B. mit googler, aber auch mit ddgr für DuckDuckGo. Bei beiden handelt es sich um Open Source Suchmaschinen Tools für das Terminal.

Der Vorteil einer Suche mit DuckDuckGo ist Sicherheit. Anders als die bekannte Datenkrake versucht DuckDuckGo so wenig wie möglich an Nutzerdaten zu speichern. Damit auch Kommandozeilenfreunde in diesen Genuss kommen, wurde ddgr entwickelt.

Neben einer normalen Suche unterstützt die Terminalsuche die bekannten Bangs. Eventuell erinnert sich noch jemand an !itrig. Die Suchmaschine erlaubt auch eigene Bangs. (Artikel). Außerdem gibt es weitere Befehle um die Suche einzugrenzen.

Doch zunächst sollte das Kommandozeilen Tool installiert werden.

ddgr

Installation DuckDuckGo Suche für die Kommandozeile

sudo add-apt-repository ppa:twodopeshaggy/jarun
    
sudo apt update
    
sudo apt install ddgr

Verwendung DuckDuckGo Suche auf der Kommandozeile

Einfache Suche

ddgr suchwort

Erstes Suchergebnis öffnen

ddgr -j Suchwort

URLs vollständig anzeigen

ddgr -j Suchwort

Eine Webseite durchsuchen

ddgr -w itrig.de Suchwort

Einen Bang verwenden

ddgr !itrig ssh

Fazit

Die Variante mit dem Bang hat bei mir auf Anhieb leider nicht funktioniert. Ansonsten ist die Terminalsuche sicher ganz praktisch, sollte man auf ein Terminal beschränkt sein oder einfach eine Konsole bevorzugen. Der w3m Browser wäre sicherlich noch hilfreich, um das Terminalerlebnis zu vervollständigen.

Download ddgr


 

Know your terminal skills - CMD Challenge für KonsolenKönner

Wer zum Wochenanfang seine Terminalkenntnisse unter Beweis stellen möchte, der findet mit der CMD Challenge genau das Richtige.

Die Webseite fragt momentan 32 Terminal Befehle ab. Am Anfang noch relativ einfach, dann immer komplexer.

Sowohl für Einsteiger zum Üben als auch für Profis für Zwischendurch, bietet der kleine interaktive Fragenkatalog die nötige Abwechslung.

Commandline-ChallengeDas Kommandozeilen Tool ist Open Source und kann auf Github jederzeit erweitert oder verbessert werden.

CMD Challenge

 

#Montagsmotivation - Sneakers Hacker Effekt fürs Terminal

Kennt jemand Sneakers, also "Sneakers – Die Lautlosen" aus dem Jahr 1992?
Einigen wird der Film sicherlich ein Begriff sein.  In einer Szene (Link) wird ein wild aussehender Text entschlüsselt, quasi ein netter Terminal Effekt.

Der Nutzer bartobri hat sich auf Github diesem "wichtigen" Thema angenommen und mit "no more secrets" ein Tools geschrieben, das genau diesen Effekt auf euer Terminal bringt.

sneakers


Installation no more secrets auf Ubuntu

sudo apt-get install lib32ncurses5-dev lib32ncursesw5-dev make git

git clone https://github.com/bartobri/no-more-secrets.git
cd ./no-more-secrets
make
sudo make install

Terminal verschlüsseln und entschlüsseln

Das Tool ist kinderleicht in der Anwendung. Die Terminalausgabe wird via pipe an nms weitergegeben und zeigt euch den tollen Sneaker Effekt.
Via Tastendruck oder Timer kann der Text dann wieder dechiffriert werden. Zusätzlich lässt sich die Farbe anpassen.

Beispiel

ls -l / | nms -f blue

oder

ps aux |nms -a

Was will man mehr am Montag?!?

Bevor ichs vergesse, mit dem Befehl "sneakers" lässt sich der orginal Filmeffekt natürlich ebenfalls darstellen.

sneakers