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Clink - cmd.exe und Bash Shell Kommandos unter Windows kombinieren

Der gemeine Anwender staunte nicht schlecht (kleine Floskel, wer kennt sie nicht), als Microsoft auf der letzten Konferenz ein natives Ubuntu für Windows ankündigte (siehe Artikel). Darin sollen bekannte Größen wie Emacs oder die Unix-Shell Bash enthalten sein.

Clink

Falls das Warten schwer fällt und aktuell schon die Lust auf ein wenig Bash in der Windows Kommandozeile groß ist, muss nicht gleich zu Komplettlösungen wie Wine oder Cygwin gegriffen werden.

clink

Mit Clink gibt es ein kleines, aber feines Tool, welches die Bedienung der Windows cmd.exe um einiges vereinfacht bzw. verbessert.
Basierend auf der gleichen Readline Library wie Bash, erweitert es die Kommandozeile um Funktionen wie Autovervollständigung, Kopieren, Einfügen, Rückgängig machen oder eine History.

Die interessantesten Befehle sind wohl

    Einfügen aus der Zwischenablage (Ctrl-V).
    Suche im Verlauf(Ctrl-R/Ctrl-S).
    Autovervollständigung (TAB).
    Rückgängig machen (Ctrl-Z).
    Auto  "cd .." (Ctrl-PgUp).
    Alle Befehle (Alt-H)

Anwender, welche die Vorteile der Bash kennen und nutzen, werden sich sicherlich über diese kleine Hilfestellung auf Windows Systemen freuen.

Clink

Node.js 4.2 LTS Argon auf Ubuntu 14.04 LTS Trusty installieren

Ein Node.js Release ist nicht gerade eine bahnbrechende Meldung. Da es sich aber um eine sogenanntes LTS Version handelt, soll diese auf dem Blog nicht fehlen.

Node.js

Node.js 4.2 LTS auf Ubuntu 14.04 LTS installieren

Die Entwickler der nun wieder vereinten Lager Node.js und Io.js haben mit 4.2 eine Version mit Lang Zeit Support veröffentlicht. Das bedeutet, diese Version wird 18 Monate mit Bug- und Sicherheitsfixes versorgt, danach folgt eine 12 monatige Wartungsphase  in der nur noch Sicherheitsupdates gefixt werden.

Alle die auf Sicherheits bedacht sind und einen stabilen Node.js benötigen, können sich über diese neue Release Politik freuen. Ähnlich wie bei Canoical sollen die LTS Releases unabhängig von den üblichen Releases laufen, darum auch der Zusatzname "Argon".

Die Installation unter Ubuntu 14.04 LTS ist leicht zu bewältigen

curl --silent --location https://deb.nodesource.com/setup_4.x | sudo bash -
apt-get install nodejs

Falls zusätzlich Buildtools benötigt werden, fehlt noch folgender Befehl

apt-get install build-essential

Die Überprüfung der installierten Version erfolgt mit

node -v

Der komplette Changelog ist hier zu finden, ebenso Verweise auf Binaries oder Windows Installationspakete.


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22 praktische PostgreSQL Befehle

Zum Wochenende eine kleine Auflistung praktischer PostgreSQL Befehle.

postgresql

Zu PostgreSQL verbinden

In eine PostgreSQL Konsole Einloggen

sudo -u postgres psql

Einloggen und direkt zu einer Datenbank verbinden

sudo -u postgres psql -d datanbank


Arbeiten mit Konsolenbefehlen

Alle Datenbanken anzeigen

postgres=# \l
                                  List of databases
   Name    |  Owner   | Encoding |   Collate   |    Ctype    |   Access privileges
-----------+----------+----------+-------------+-------------+-----------------------
 postgres  | postgres | UTF8     | en_US.UTF-8 | en_US.UTF-8 |
 template0 | postgres | UTF8     | en_US.UTF-8 | en_US.UTF-8 | =c/postgres          +
           |          |          |             |             | postgres=CTc/postgres
 template1 | postgres | UTF8     | en_US.UTF-8 | en_US.UTF-8 | =c/postgres          +
           |          |          |             |             | postgres=CTc/postgres
(3 rows)

oder ohne vorherigen Login mit "sudo -u postgres psql -l"

Benutzer auflisten

postgres-# \du
                             List of roles
 Role name |                   Attributes                   | Member of
-----------+------------------------------------------------+-----------
 postgres  | Superuser, Create role, Create DB, Replication | {}
 yolo      | Superuser                                      | {}

Zu einer Datenbank verbinden

postgres=#\c Datenbankname

You are now connected to database "Datenbankname" as user "postgres".

Tabellen anzeigen

postgres=#\dt 

Schemas anzeigen

postgres=#\dn

Funktionen anzeigen

postgres=#\df oder df+

Sequenzen anzeigen

postgres=#\ds

Views anzeigen

postgres=#\dv

Datenbank und Benutzer mit Rechten erstellen

CREATE datenbank;
CREATE USER benutzer WITH PASSWORD 'Geheim';  
GRANT ALL PRIVILEGES ON DATABASE datenbank to benutzer; 

Alle verfügbaren Konsolenbefehle anzeigen

postgres=#\?

Eine bestimmte Datenbankgröße auslesen

select pg_database_size('Datenbankname');

oder in schön

SELECT pg_size_pretty(pg_database_size('Datenbankname'));

oder alle vorhanden Datenbankgrößen anzeigen

select datname, pg_size_pretty(pg_database_size(datname)) as size from pg_database;


Offene Datenbankverbindungen anzeigen

SELECT datname,usename,client_addr,client_port FROM pg_stat_activity ;

Die Konfiguration neu laden (ohne Neustart)

select pg_reload_conf();

Logfile Rotation anwerfen

select pg_rotate_logfile()

PostgreSQL verlassen

postgres=#\q

Backup und Wiederherstellung

Ein Datenbank Backup erstellen

pg_dump --user username --host hostname -b -F c datenbank > /tmp/datenbank.dump 

Alle verfügbaren Datenbanken sichern

pg_dumpall

Datenbank wiederherstellen

pg_restore --user username --host hostname -c -d datenbank datenbank.dump


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Ruby auf Ubuntu installieren - so funktioniert es mit der Programmiersprache unter Linux

Um Ruby auf Ubuntu zu installieren gibt es mehrere Möglichkeiten. Drei davon möchte ich heute zeigen. Referenzsystem für die unten gezeigten Beispiele ist Ubuntu 14.04 LTS.

Ruby

Ruby über Ubuntu 14.04 direkt installieren

Ruby wird mit Ubuntu ausgeliefert und es kann mit einem Befehl installiert werden.

sudo apt-get update
sudo apt-get install ruby

Vorteil: Schnelle Installation
Nachteil: keine aktuelle Version (1.9.x)


Ruby über RVM installieren

Ruby hat eine eigene Versionsverwaltung, kurz RVM. Auch damit lässt Ruby installieren, praktischerweise auch eine aktuelle Version.

Zur Installation des Version Managers wird lediglich ein Curl Befehl benötigt.

sudo apt-get update
sudo apt-get install curl
\curl -sSL https://get.rvm.io | bash
    Downloading https://github.com/wayneeseguin/rvm/archive/master.tar.gz

Installing RVM to /home/x/.rvm/
    Adding rvm PATH line to /home/x/.profile /home/x/.mkshrc /home/x/.bashrc /home/x/.zshrc.
    Adding rvm loading line to /home/x/.profile /home/x/.bash_profile /home/x/.zlogin.
Installation of RVM in /home/x/.rvm/ is almost complete:

  * To start using RVM you need to run `source /home/x/.rvm/scripts/rvm`
    in all your open shell windows, in rare cases you need to reopen all shell windows.

    

Im nächsten Schritt müssen ein paar Abhängigkeiten nachinstalliert werden. Zunächst wird dem System mitgeteilt, dass RVM verwendet werden soll.

source /home/x/.rvm/scripts/rvm
rvm requirements
  Checking requirements for ubuntu.
    Installing requirements for ubuntu.
    Updating system
Installing required packages: gawk, libreadline6-dev, libyaml-dev, libgdbm-dev, libncurses5-dev, libtool, libffi-dev.........
Requirements installation successful.

Nun kann die eigentlich Ruby Version installiert werden. Im gleichen Zug werden RubyGems mit installiert. Dabei handelt es sich um eine eigenes Paketsystem, zur Verwaltung verschiedenener Versionen.

rvm install ruby
rvm rubygems current

Vorteil: aktuelle Version mit Versionsverwaltung, für Entwickler
Nachteil: umständlicher zu verwalten

Ruby über ein fremdes Repository installieren

Abschließend noch eine Variante, die für den Endanwender sicherlich am Besten geeignet ist. Als Alternative zum integrierten Ubuntu Repository kann das Repository von Brightbox eingebunden werden Dieses stellt Ruby in den Versionen 1.8, 1.9.3, 2.x und 2.2 zur Verfügung.

sudo apt-get install software-properties-common
sudo apt-add-repository ppa:brightbox/ruby-ng
sudo apt-get update
sudo apt-get install ruby2.2
    Reading package lists... Done
Building dependency tree       
Reading state information... Done
The following extra packages will be installed:
  libjs-jquery libruby2.2 rubygems-integration
Suggested packages:
  javascript-common bundler
The following NEW packages will be installed:
  libjs-jquery libruby2.2 ruby2.2 rubygems-integration
0 upgraded, 4 newly installed, 0 to remove and 2 not upgraded.
Need to get 3.545 kB of archives.
After this operation, 15,7 MB of additional disk space will be used.

Vorteil: Einfache Installation
Nachteil: Fremdes Repository, Optimierungen am Quellcode durch Brightbox

Fazit

Bei den gezeigten Varianten sollte jeder eine Möglichkeit finden, Ruby auf das lokale System zu bringen.


Quellen
rvm.io
ruby-lang.org
brightbox.com

tryGit - Den Umgang mit GitHub in 15 Minuten lernen

Die GitHub Revolution ist in vollem Gange und nicht mehr aus dem Internet wegzudenken. Doch nicht jeder weiß mit der OpenSource Softwareverwaltung etwas anzufangen.

Gerade für Anfänger wirkt es auf den ersten Blick komplex eine Git Repository zu clonen oder gar etwas zu committen.

Um den Umgang mit der Konsole zu lernen stellt GitHub und CodeSchool das Projekt tryGit zur Verfügung. Hiermit lassen sich in wenigen Schritten die wichtigsten Github Kommandos ausprobieren bzw. lernen. Praktischerweise wird dafür keine Installation benötigt, das komplette Lernpaket lässt sich im Browser absolvieren.

tryGit

In 25 Schritten bzw. 15 Minuten erfährt der interessierte  GitHub User unter anderem, wie er den Status oder die Historie abfragen kann, was Committing, Pushing oder Merging ist oder wie sich falsche Schritte wieder rückgängig machen lassen. Die einzelnen Befehle werden erklärt und zusätzlich Tipps eingeblendet.

Für den Einsteiger in die GitHub Kommandozeilen Welt, ist diese Lernplattform eine gute Möglichkeit sich mit der neuen Materie zu beschäftigen. 

tryGit- GitHub in 15 Minuten