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PostgreSQL 10 - Neuerungen und Installation unter Ubuntu 16.04 LTS

Vor wenigen Tagen wurde PostgreSQL 10 veröffentlicht. Das Hauptaugenmerk der neuen Version liegt auf logischer Replikation, parallelen Queries und Stabilität bzw. Sicherheit.

postgres_logo

Die Neuerungen

Letzteres macht sich durch die Verabschiedung der veralteten MD5 Authentifizierung bemerkbar. Ab sofort kommt SCRAM-SHA-256 zum Einsatz.

Die Einführung der logischen Replikation verspricht schnelleres Übertragen inkrementeller Änderungen auf andere Nodes. Hier findet sich ein Beispiel zur Anwendung dieses neuen Feature.

Für die synchrone Replikation wurden Quorom Commits eingeführt. Diese, im Rahmen des "Zero Downtime" Plans, eingeführte Funktion erlaubt es dem Admin festzulegen wie viele Replikas erfolgreiche Änderungen melden müssen, damit übertragene Daten als sicher gelten.

Die mit PostgreSQL 9.6 vorgestellen parallelen Queries wurden weiter verbessert. So unterstützen nun Daten Scans wie Index Scans oder Merge Joins diese Funktion.

Die Datenbank Partitionierung wurde ebenfalls erweitert.

Weitere Details lassen sich der PostgreSQL 10 Release Ankündigung entnehmen. Änderungen im Detail sind im Wiki zu finden


Installation PostgreSQL 10 unter Ubuntu 16.04 LTS

Zwar hatte ich die Installation der Beta schon in einen Artikel gepackt
möchte aber dennoch schnell das Vorgehen darlegen.

sudo sh -c 'echo "deb http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ xenial-pgdg main" >> /etc/apt/sources.list.d/pgdg.list' 

wget --quiet -O - https://www.postgresql.org/media/keys/ACCC4CF8.asc | \
 sudo apt-key add -
      
sudo apt update

sudo apt install postgresql-10


 



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Linphone 4.1 - freier VoIP Client

Bereits vor ein paar Monaten ist Linphone 4.x erschienen. Der freie SIP Client hat eine dringend benötigte Oberflächenkur erhalten.

Die Telefonie Software für Linux, Mac OS X und Windows basiert auf Qt 5.9 und hat neben der modernen UI eine intelligente Suchleiste erhalten. Diese erlaubt es Kontakte zu suchen, Chats zu starten oder Anrufe zu tätigen.

Linphone-Suchleiste

Anrufe können nun auch via HD Video geführt werden, Konferenzen werden unterstützt, sowie Chats als Ergänzung zum Gespräch.
Zur Nachverfolgung wurde ein globaler Verlauf für Anrufe, Chats und Co integriert. Die Software steht weiterhin unter GPLv2 Lizenz und somit frei zur Verfügung.

Installation unter Ubuntu, Mint und Elementary OS

Für Debian Systeme steht ein Repository zur Verfügung, welches allerdings nicht auf einem aktuellen Stand ist und nur Version 3.9.x anbietet:

sudo add-apt-repository ppa:linphone/release

sudo apt-get update

sudo apt-get install linphone


Es besteht die Option das Programm selbst zu builden, bei mir sind allerdings die ersten Versuche gescheitert...in einer virtuellen Umgebung. Eventuell hat einer hier mehr Glück, mir fehlt dazu gerade etwas die Zeit.

sudo apt-get install git build-essential automake autoconf libtool   \
intltool libgtk2.0-dev libspeexdsp-dev libavcodec-dev libswscale-dev \
libx11-dev libxv-dev libgl1-mesa-dev libreadline-dev libgsm1-dev     \
libtheora-dev libsqlite3-dev libupnp-dev libsrtp0-dev open-vm-tools   \
open-vm-tools-dev cmake-* libmbedtls-dev libmbedtls-doc libmbedtls10   \
libcunit1 libcunit1-dev libantlr3c-dev libantlr3-runtime-java antlr3 \
libortp-dev libortp9 libmediastreamer-base3 libmediastreamer-dev     \
extra-cmake-modules yasm libv4l-dev libasound2-dev python-pip doxygen graphviz xcode ninja

git clone https://github.com/BelledonneCommunications/linphone-desktop.git
cd linphone-desktop
git submodule sync && git submodule update --init --recursive
./prepare.py

make
sudo make install

Linphone_VoIP


Fazit


Die Software hat mit der neuen Oberfläche eine riesen Schritt gemacht, auch die frischen Funktionen sind nicht zu verachten. Wie schon beim letzten Artikel über Linphone ist die Konkurrenz immer noch relativ klein. Ekiga 5 lässt weiterhin auf sich warten, X-Lite/Bria ist Closed Source. Lediglich Jitsi bietet ähnliche Funktionen. 

Wer sichere Kommunikation für wichtig hält, ist mit Linphone relativ gut beraten, da es moderne Technologien wie zRTP, TLS und SRTP unterstützt.

Bevor es keine Möglichkeit gibt Version 4.x via Repository zu beziehen, ist zumindest für Alltags Linux Nutzer die Einstiegshürde etwas hochgelegt. Windows und Mac Anwender, können allerdings bereits einen Installer laden, was ich für meinen ersten Test auch getan habe.

Download LinPhone

Installation PostgreSQL 10 Beta unter Ubuntu

Seit kurzem ist die erste Beta von PostgreSQL 10 verfügbar.

Das Major Release bringt Neuerungen wie logische Replikation oder führt ein Quorum bei Replikation ein.

Außerdem wurde an der Performance gearbeitet und die mit der Version 9.6 eingeführtem paralleler Queries (Artikel) weiter verbessert.

Weitere geplante Neuerungen können diesem Blog Eintrag entnommen werden

postgres

Im 4. Quartal 2017 ist die Fertigstellung des Datenbanksystems in Version 10 geplant.

Installation PostgreSQL 10 Beta unter Ubuntu 16.04. LTS

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen kann die aktuelle Beta bereits via Repository installiert und getestet werden.

wget -O - http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ACCC4CF8.asc | sudo apt-key add -

sudo sh -c 'echo "deb http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ xenial-pgdg main 10" >> /etc/apt/sources.list.d/postgresql-testing.list'

sudo apt-get update
sudo apt-get install postgresql-10
sudo apt-get install postgresql-client-10

Etcher - plattformübergreifend SD Karten oder USB Sticks beschreiben

Tools um SD Karten zu beschreiben oder ISO Dateien auf USB-Sticks zu bannen gibt es einige.

Da wären Rufus für Windows, LibreELEC USB-SD Creator für Media Systeme oder UNetbootin, Universal USB Installer, LiLi USB Creator für Linux Systeme.
Alle diese Programme sind Open Source und erfüllen nur einen Zweck, möglichst einfach bestimmte Daten von A nach B schaufeln.

Etcher - Open-Source USB Image Tool in Schick

Zu dieser Toolsammlung gesellt sich mit Etcher ein weiteres Programm hinzu, welches ebenfalls unter Open Source Lizenz läuft und auf jeder Plattform (Windows, OS X und Linux) lauffähig ist.

etcher

 

Anders als bereits bekannte USB Creator Tools, basiert Etcher auf Electron. Ein JavaScript/Node.js Framework, welches vom Atom Editor oder Visual Studio Code bekannt sein dürfte.

Nicht nur die Basis ist eine andere, auch die schicke Oberfläche kann überzeugen. Dazu gesellt sich eine Fehlerüberprüfung die verhindert, dass fehlerhafte Medien beschrieben werden. 

Installation via Repository

Die Installation kann via Repository oder Download einer.zip Datei erfolgen, je nach Wunsch.

nano /etc/apt/sources.list.d/etcher.list
        deb https://dl.bintray.com/resin-io/debian stable etcher
sudo apt-key adv --keyserver hkp://pgp.mit.edu:80 --recv-keys 379CE192D401AB61
sudo apt-get update
sudo apt-get install etcher-electron

 


Fazit

Für alle die schnell Daten bzw. ISO Dateien auf USB-Sticks oder SD-Karten laden möchten und nicht genau wissen, was dd ist.

Etcher

PostgreSQL 9.5 - So gelingt die Installation des Datenbanksystems auf Ubuntu Server

Gestern ist eine neue PostgreSQL Version erschienen. Das offene Datenbanksystem bringt diverse Neuerungen mit sich.

So beherrscht PostgreSQL 9.5 unter anderem UPSERT. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des INSERT-Befehls mit ON CONFLICT UPDATE. Das heißt UPSERT erstellt einen neuen Datensatz oder ändert bereits vorhandene ohne zusätzliche Abfragen.

postgresql

Zugriffsrechte auf Zeilenebne können nun ebenfalls vergeben werden. (Row Level Security). Für die Big Data Zukunft sind ebenfalls einige Funktionen hinzugekommen. 

Ein detailierter Überblick ist unter https://wiki.postgresql.org/wiki/PostgreSQL_9.5 zu finden.


PostgreSQL 9.5 unter Ubuntu, Mint oder ElementaryOS installieren

In den Standardrepositories des Ubuntu Server 14.04 ist momentan nur PostgreSQL 9.3 verfügbar. Darum muss bei einer Installation der Version 9.5 etwas Hand angelegt werden.

wget -O - http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ACCC4CF8.asc | sudo apt-key add -

sudo sh -c 'echo "deb http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ trusty-pgdg main 9.5" >> /etc/apt/sources.list.d/postgresql.list'

sudo apt-get update

sudo apt-get install postgresql-9.5

Eine Kontrolle der erfolgreichen Installation kann mit netstat gemacht werden. Hier sollte auf Port 5432 der Postgres Dienst laufen

netstat -lnp

Weitere erste Schritte können der Anleitung zu PostgreSQL 9.4 entnommen werden.


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