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Wer hats erfunden? - Internet Hall of Fame ehrt die wichtigsten Pioniere des Internets

Bereits seit 2012 existiert die Internet Hall of Fame. Gegründet von der Internet Society, dient sie dazu, wichtige Innovatoren, Erfinder und Wegbereiter des Internets zu ehren. Was sich auf den ersten Blick vielleicht etwas öde klingt, ist dennoch lesenswert. Auf der Seite kann sozusagen das Who is Who des Internets durchforstet werden.

internet_society

Zur Gründung 2012 wurden bereits 33 Mitglieder aufgenommen, darunter Innovatoren wie Linus Torvald oder Philip Zimmermann, um die Bekannteren zu nennen.

Viel lehrreicher ist es, sich durch unbekannte Namen der Internetära zu lesen, wer von euch kennt schon John Postel, Danny Cohen oder Ida Holz. Zu jeder Person sind kleine Artikel hinterlegt, welche die jeweilige Geschichte erzählen. Manchmal hat es auch ein Video in den Beitrag geschafft.

Internet-Hall-of-Fame

Im letzten Jahr wurden weitere 32 Mitglieder in den erlauchten Kreis aufgenommen, darunter Aaron Swartz und Jimmy Wales. Apropos Jimmy Wales, auf seiner bekannten Webseite (Wikipedia) sind nicht zu allen Personen der Internet Hall of Fame Artikel verfügbar.

Schon allein darum lohnt sich ein Blick auf die Seite. Zusätzlich sammelt der ein oder andere noch etwas Hintergrundwissen, zu dem Medium in dem wir uns alle nahezu täglich bewegen. Reinschauen und bilden :) 

Internet Hall of Fame

Nachschlagewerk für Linux Admins - The Debian Administrator's Handbook

Da bekannte Handbuch für Debian System hat ein großes Update erhalten, so wurde das Werk auf die aktuelle Version 7 "Wheezy" angepasst. Seit 2012 wurde am Buch nicht mehr getüftelt, nun sind veraltete Passagen entfernt und neue hinzugefügt worden.

debian-handbuch

Das Admin Handbuch steht frei als Online oder E-Book Version zur Verfügung. Wer das Nachschlagewerk lieber in der Hand hält, der kann es für 44,90€ (Link) auch käuflich erwerben und bekommt dafür knapp 500 Seiten Debian Wissen.

The Debian Administrator's Handbook online Version

Windows 8 Apps entwickeln leicht gemacht, mit Hilfe von Code Beispielen

Windows 8 ist inzwischen schon ein paar Tage alt, ob sich das neue Kacheldesign bei den Anwendern in Zukunft durchsetzen kann, hängt sicherlich auch von den verfügbaren Apps ab. Während bei gängigen Systemen (Android, iOS) Tausende von Anwendungen zur Verfügung stehen, hinkt Microsoft noch hinterher.

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Dies will man in Redmond nun ändern und stellt den angehenden Entwicklern Windows 8 App Codebeispiele für C++, C#, JavaScript und VB.NET zu Verfügung. Das komplette Paket ist immerhin knapp 200 MB groß und bringt praktische Beispiele für diverse Windows 8 Anwendungen mit sich:

Die Auflistung zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der verfügbaren Beispiele, insgesamt stehen knapp 260 Codebeispiele im Windows Entwicklungscenter für jede erdenkliche Anwendung zur Verfügung. Praktischerweise müssen die Examples nicht unbedingt heruntergeladen werden, denn der Code ist auch online einsehbar und bietet somit für Entwickler auch eine gute Möglichkeit kurz etwas nachzuschlagen (siehe Screenshot).


Ubuntu 12.04 Handbuch - OpenBook für Einsteiger von Galileo Computing

Bei Ubuntu 12.04 handelt es sich um eine LTE Version, das heißt ein Linux mit Langzeitunterstützung für Updates. Es lohnt sich also durchaus näher mit der Materie des Systems zu beschäftigen. Um den Einstieg in Ubuntu Precise Pangolin zu erleichtern, stellt Galileo Computing ein Handbuch online und zum Download umsonst zur Verfügung.

Auf ca. 1000 Seiten unterteilt in 24 Kapitel behandelt Marcus Fischer alle Fragen die sich dem Ubuntu Anwender stellen könnten.

  1. Die Wurzeln von Ubuntu
  2. Was ist Ubuntu?
  3. Die Versionen im Detail
  4. Die Installation
  5. Erste Schritte
  6. Programme und Pakete installieren
  7. Internet und E-Mail
  8. Office
  9. Grafik und Bildbearbeitung
  10. Multimedia
  11. Programmierung und Design
  12. Software- und Paketverwaltung
  13. Architektur
  14. Backup und Sicherheit
  15. Desktop-Virtualisierung
  16. Serverinstallation
  17. Administration und Monitoring
  18. Netzwerke
  19. Datei-Server – Ubuntu im Netzwerk
  20. Der Server im Internet
  21. Multimediaserver und Ihre persönliche Cloud
  22. Hilfe
  23. Befehlsreferenz

CryptoParty Handbuch - Freies Ebook zum Schutz der Privatsphäre im Netz

Nachdem gestern schon Kryptographie in Form des Torchats Thema war, möchte ich heute einen größeren Rundumschlag machen. Auf SPON befindet sich heute ein Artikel über die vor kurzem entstandene Cryptoparty Bewegung. Dabei handelt es sich um lose Zusammenkünfte von Sicherheitsaktivisten und Interessenten. Ziel solcher Partys ist es den Menschen beizubringen, wie sie beispielsweise Daten verschlüsseln, Datensammler blockieren oder digitale Fingerabdrücke nutzen können. Im Großen und Ganzen geht es um die Sensibilisierung im Bereich der digitalen Privatsphäre.

Solche Crypto-Veranstaltungen finden inzwischen in der ganzen Welt statt. Für die Koordination solcher Events wurde eine eigenen Wiki Seite ins Netz gestellt. Die nächste Veranstaltung findet aller Voraussicht nach in Jena im Rahmen der Hackerfahrschule statt.

CryptoPartyHandbook

Um nicht nur Besuchern von Cryptopartys das nötige Wissen zu heutigen Sicherheitstechniken zu vermitteln, wurde das CryptoParty Handbook entworfen. Dabei handelt es sich um ein 392 seitiges Handbuch zu den wichtigsten Sicherheitsaspekten im Netz:

  • E-Mail Allgemein
  • Allgemeine Browsing Tipps
  • Veröffentlichungen
  • Sichere Anrufe und SMS
  • E-mailsicherheit
  • E-Mailverschlüsselung
  • Passwortsicherheit
  • Sicheres surfen
  • VPN Benutzung
  • Festplattenverschlüsselung
  • Anrufverschlüsselung
  • Verschlüsseltes Instant Messaging
  • Sicheres File Sharing

Das Buch behandelt so gut wie alle relevanten Bereiche und ist für jeden einen Blick wert. Egal welches System auf dem heimischen Rechner installiert ist, die Anleitungen beziehen sich immer auf Ubuntu, Mac OS und Windows.

Die Cryptobibel steht unter Creative Commons und kann hier als PDF heruntergeladen werden. Alternativ sollte die aktuelle Version auf Github ins Auge gefasst werden, da ständig neue Sicherheitslücken entdeckt werden, wodurch heute noch aktuelle Techniken morgen schon als unsicher gelten.