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Was hat Deutschland dieses Jahr gegoogelt? Googles Zeitgeist 2012 ist online

Seit über 10 Jahren veröffentlicht Google zum Jahresende den "Zeitgeist".
Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung der beliebtesten Suchbegriffe des Jahres. Um den Überblick zu bewahren, werden für Deutschland folgenden Kategorien unterschieden: 

  • Suchanfragen
  • Leute
  • Musik
  • Fernsehsendungen
  • Reiseziele
  • Bildersuchanfragen
  • Gadgets
  • Sportler
  • Fußballvereine
  • Deutsche Politiker
  • Deutsche Städte in Maps
  • Lokale Orte in Maps
  • Automarken

Zeitgeist_2012

Die Sieger in den einzelnen Bereichen sind nicht weiter verwunderlich. So dominierte der Fußball das Jahr 2012 bei den Suchanfragen.

  1. EM 2012
  2. Dirk Bach
  3. Olympia 2012
  4. Felix Baumgartner
  5. Samsung Galaxy S3
  6. Bettina Wulff
  7. iPad3
  8. Whitney Houston
  9. Kate Middleton
  10. Voice of Germany

Bei den Menschen 2012 stehen der tragische Tod von Dirk Bach, der Jahrhundertsprung von Felix Baumgärtner, sowie der möchtegern Buchverkaufsversuchskandal von Frau Bettina W. auf den vorderen Rängen.

  1. Dirk Bach
  2. Felix Baumgartner
  3. Bettina Wulff
  4. Sebastian Vettel
  5. Whitney Houston
  6. Kate Middleton
  7. Brigitte Nielsen
  8. Mitt Romney
  9. Lana del Rey
  10. Cro

In der Musik ist, wie wahrscheinlich auf der restlichen Welt ebenso und bei Ai Weiwei, der Gangnam Style der klare Gewinner, gefolgt von Call me Maybe, welches es immerhin zu Classic Supercuts auf youTube gebracht hat.

  1. PSY - Gangnam Style
  2. Carly Rae Jepsen - Call me Maybe
  3. Rihanna - Diamonds
  4. Deichkind - Leider geil
  5. Lykke Li - I follow rivers
  6. Marteria, Yasha & Miss Platnum - Lila Wolken
  7. Cro - Easy
  8. Cro - Du
  9. Adele - Skyfall
  10. Adele - Someone Like You

 Bei den Gadgets konnte Samsung Apple den Rang ablaufen und hat sich mit dem Galaxy S3 den ersten Platz gesichert. Immerhin haben es die Finnen von Nokia mit dem Lumia 920 auf einen respektablen 4. Platz geschafft.

  1. Samsung Galaxy S3
  2. iPad 3
  3. iPad Mini
  4. Nokia Lumia 920
  5. iPhone 5
  6. HTC One
  7. iPhone 4S
  8. Nexus 7
  9. Samsung Galaxy Note
  10. HTC One S

Weitere Best of Listen aus dem Jahr 2012 von Deutschland und er der Welt findet ihr auf der Webseite von Googles Zeitgeist direkt. Wer die Ergebnisse gerne archivieren oder ausdrucken möchte, der kann sich einen Jahresüberblick als PDF herunterladen.

[Infografik] So funktioniert User Tracking im Netz und wie man sich schützen kann

Nachdem ich gestern den Tracking Schutz beim Internet Explorer behandelt habe, möchte ich heute eine recht informative Infografik rund um das Thema Tracking, Werbepartner und Sicherheit vorstellen. Die Grafik von Veracode erklärt auf einfache Weise folgende Punkte:

  • Welchen Effekt hat unser Klickverhalten auf Werbung
  • Wie groß ist dieser versteckte Werbemarkt dahinter
  • Wo wird die meiste Werbung eingesetzt
  • Welche Seiten sind die bekanntesten Tracking Webseiten
  • Tracking Techniken
  • Was sind Affiliates
  • Möglichkeiten die Privatsphäre zu schützen
  • Wie lässt sich die Sicherheit erhöhen

infografik-wie-firmen-nutzer-tracken

CryptoParty Handbuch - Freies Ebook zum Schutz der Privatsphäre im Netz

Nachdem gestern schon Kryptographie in Form des Torchats Thema war, möchte ich heute einen größeren Rundumschlag machen. Auf SPON befindet sich heute ein Artikel über die vor kurzem entstandene Cryptoparty Bewegung. Dabei handelt es sich um lose Zusammenkünfte von Sicherheitsaktivisten und Interessenten. Ziel solcher Partys ist es den Menschen beizubringen, wie sie beispielsweise Daten verschlüsseln, Datensammler blockieren oder digitale Fingerabdrücke nutzen können. Im Großen und Ganzen geht es um die Sensibilisierung im Bereich der digitalen Privatsphäre.

Solche Crypto-Veranstaltungen finden inzwischen in der ganzen Welt statt. Für die Koordination solcher Events wurde eine eigenen Wiki Seite ins Netz gestellt. Die nächste Veranstaltung findet aller Voraussicht nach in Jena im Rahmen der Hackerfahrschule statt.

CryptoPartyHandbook

Um nicht nur Besuchern von Cryptopartys das nötige Wissen zu heutigen Sicherheitstechniken zu vermitteln, wurde das CryptoParty Handbook entworfen. Dabei handelt es sich um ein 392 seitiges Handbuch zu den wichtigsten Sicherheitsaspekten im Netz:

  • E-Mail Allgemein
  • Allgemeine Browsing Tipps
  • Veröffentlichungen
  • Sichere Anrufe und SMS
  • E-mailsicherheit
  • E-Mailverschlüsselung
  • Passwortsicherheit
  • Sicheres surfen
  • VPN Benutzung
  • Festplattenverschlüsselung
  • Anrufverschlüsselung
  • Verschlüsseltes Instant Messaging
  • Sicheres File Sharing

Das Buch behandelt so gut wie alle relevanten Bereiche und ist für jeden einen Blick wert. Egal welches System auf dem heimischen Rechner installiert ist, die Anleitungen beziehen sich immer auf Ubuntu, Mac OS und Windows.

Die Cryptobibel steht unter Creative Commons und kann hier als PDF heruntergeladen werden. Alternativ sollte die aktuelle Version auf Github ins Auge gefasst werden, da ständig neue Sicherheitslücken entdeckt werden, wodurch heute noch aktuelle Techniken morgen schon als unsicher gelten.

Mit einem Klick und auf einen Blick mehr Privatsphäre unter Google Chrome

Google Chrome, zur Zeit einer der  beliebtesten Browser, bietet viele Zusatzfunktionen an, welche die Privatsphäre und das Speichern von Daten betreffen. Normalerweise müssen diese umständlich in den Einstellungen bearbeitet werden und man verliert schnell den Überblick.

Chrome Privacy manager

Die Chrome Erweiterung Privacy Manager bietet eine praktische Lösung für diesen Umstand an und legt alle Einstellungen in ein Fenster mit leicht zu bedienenden Schiebereglern. Zusätzlich können Infos zu einzelnen Funktionen über das "i Symbol" abgerufen oder direkt in den Inkognito (Privaten) Modus geschaltet werden.

Chrome-privacy-manager

Folgende Funktionen können aktiviert bzw. deaktiviert werden.

  • Drittanbieter Cookies sperren
  • Automatisches ausfüllen von Formularen abschalten
  • Instant Search deaktivieren
  • Sicheres Surfen aktivieren
  • Vervollständigung von Suchanfragen und URLs abschalten
  • Autokorrektur bearbeiten
  • Übersetzungsvorschläge unterdrücken
  • Hyperlink Auditing abschalten
  • Webseiten Referer unterdrücken
  • Netzwerkaktionen voraussehen ausschalten
  • Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben

Neben diesen dauerhaften Einstellungen können ebenfalls automatische Aktionen beim Start durchgeführt werden. Ähnlich wie bei der Erweiterung Click & Clean.

  • Cookies löschen
  • App Cache bereinigen
  • Browser Cache leeren
  • Downloadliste löschen
  • Browser Dateisystem leeren
  • Formulardaten entfernen
  • Chronik löschen
  • IndexedDB leeren
  • Lokal gespeichere Webseiten entfernen
  • Plugin Daten beseitigen
  • Passwörter löschen
  • WebSQL Daten bereinigen

Insgesamt ist der Privacy Manager ein kleines aber feines Plugin, das viele wichtige Aufgaben automatisch löst und einen guten Überblick bietet. Durch seine Schlichtheit ist es viel übersichtlicher als Multifunktionserweiterungen, wie das oben erwähnt Click&Clean und bietet sich als Alternative bzw. Ersatz an. via

Photoshop Werkzeuge und deren Funktionen im Überblick

Jeder der das erste Mal mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop zu tun hat, der wird Anfangs von der Fülle der verfügbaren Funktionen erschlagen. Um die sechzig Symbole, welche auf der Oberfläche des Foto Editors platziert sind, müssen zugeordnet werden, um das richtige Werkzeug für die gewünschte Funktion zu finden. Dazu kommt ein ausführliches Menü mit weiteren Möglichkeiten.

Ein Einsteiger bzw. Anfänger auf diesem Gebiet greift oft zu ausführlichen Handbüchern, die auf mehr als 500 Seiten die Funktionalitäten des Programms vermitteln möchten. Etwas veraltet aber dennoch brauchbar können diese umsonst über OpenBook bezogen werden. Zum Beispiel Adobe Photoshop CS2 professionell oder Adobe Photoshop CS4 – Fortgeschrittene Techniken

Wer jedoch einen schnellen und umfangreichen Überblick zu den verfügbaren Werkzeugen benötigt, der ist bei der Photoshop Toolbox Reference sehr gut aufgehoben.

photoshop-werkzeuge

Auf der Seite werden 60 Photoshop Werkzeuge beschrieben. Neben Symbol, Tastaturkürzel und Funktion kann zu jedem Werkzeug ein Video Tutorial aufgerufen werden. Dort wird in einzelnen Schritten die Verwendung des Arbeitsgeräts verständlich erklärt. Für das Ansehen der Lehrvideos wird Flash benötigt. Die Filmchen besitzen zusätzlich einen Untertitel der Hilfestellung gibt.

photoshop-stempel

Einziges Manko stellt für den Anfänger eventuell die englische Sprache dar. Diese lässt sich jedoch leicht mit Google Translate umgehen. Die Videoanleitungen sollten weitgehend selbsterklärend sein.

Insgesamt stellt die Photoshop Toolbox Reference eine praktische Zusammenfassung der verfügbaren Hilfsmittel zur Bildbearbeitung bereit. Lästiges Suchen nach einzelnen Werkzeugen und deren Rolle sollte somit der Vergangenheit angehören. via