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Patentklagen - Eine Übersicht zum Trendsport unserer Zeit

Sollte die Entwicklung im IT und Technologie Sektor so weiter gehen, hat das Wort "Patentklagen" gute Karten zum Unwort des Jahrzehnts zu werden.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Meldung über neue, laufende oder verlorene Klagen veröffentlicht wird. So berichtet die FTC zurzeit über Apple und Samsung, der Focus geht auf die zuständigen Gerichte ein und der Spiegel widmet sich dem sterbenden Fotoriesen Kodak.

Anzahl_der_US_Patente_von_Tech_Unternehmen

Liest man sich durch einige wenige Artikel, könnte man meinen, der Patentkrieg wird heute hauptsächlich von Smartphone Herstellern wie Apple, Samsung, HTC, Nokia, Microsoft, Google und Motorola geführt. Jedoch kommt es auch hinter der Medienfront zu weiteren Scharmützeln zwischen Firmen wie AOL, Facebook, Yahoo, ZTE, Huawei usw.

Das Gros der Kläger und Verklagten hat seinen Ursprung in amerikanischen Tech-Firmen, die eine Unmenge an Patenten angehäuft haben und diese nun zu Geld machen wollen. Jedoch ist auch ein wachsender Patenmarkt in China zu beobachten, gerade im Smartphone-Sektor häufen sich auch hier die Patentklagen.

Um einen Überblick zu bekommen ist auf visua.ly eine praktische Infografik zu dieser Thematik zu finden. Die Übersicht zeigt, wer mit wem streitet und wie viele Patente dabei angeblich verletzt worden sind. Wie unschwer zu erkennen ist, sind Firmen wie Microsoft und Apple am häufigsten in Patentklagen verwickelt, wobei sie sich direkt, laut Grafik wohl aus, dem Weg gehen.

patenklagen_uebersicht


Abmahndatenbanken für Tauschbörsen Nutzer

Auch wenn es immer weniger werden, viele nutzen immer noch offene Tauschbörsen wie eMule oder Bittorrent. Die Nutzung solcher Services ist aber nicht ganz ohne Risiko. Oft werden Nutzer, die dort Werke herunterladen, abgemahnt. Klar ist der Vorgang illegal und somit darf er auch bestraft werden. Man kann jedoch mit einfachen Mitteln verhindern in die Abmahnfalle zu tappen. Einerseits wäre das durch das Meiden solcher Dienste, andererseits besteht die Möglichkeit in Datenbanken nachzusehen, ob das gewünschte Werk nicht schon abgemahnt wurde und man besser den Weg in den Laden antreten sollte. Die einzige mir bekannte war bisher die Datenbank auf der Abmahnwahn-Dreipage. Nun ist eine weitere hinzugekommen. Die Kanzlei MS Concept hat unter abgemahnt-hilfe.de eine Datenbank online gestellt in der bis zu 2400 Werke hinterlegt sind, die angemahnt wurden.

Man hat nun also eine weitere Möglichkeit sich schnell und einfach zu informieren, ob man eine Abmahnung zu befürchten hat bzw. um diese zu verhindern.

abmahn