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chkservice - ein Tool um systemd Einheiten im Terminal zu verwalten

Vor Jahren hatte ich mal eine Infografik zu systemd und sys-v-init auf ITrig.
Seitdem hat sich viel getan, systemd ist auf dem Vormarsch und sys-v-init gerät ins Hintertreffen. Dienste bzw. Einheiten werden heute meistens mit systemctl verwaltet.

Doch wie lassen sich Einheiten mit mit systemd noch einfacher verwalten?
Ein Autostart mit systemctl enable xyz.service ist schnell gemacht, praktischer wäre allerdings eine Übersicht, ähnlich wie sie noch von sysv-rc-conf oder chkconfig bekannt ist.

chkservice

Chkservice

bietet dem Anwender genau diese umfassende Sicht auf alle systemrelevanten Dienste und ermöglicht deren schnelle Anpassung.
Der Systemmanager nutzt ncurses als Schnittstelle und erlaubt es Einheiten zu aktivieren, deaktivieren oder zu maskieren.

Chkservice installieren

Das Paket ist in Ubuntu 18.04 integriert und lässt sich fix installieren

sudo apt install chkservice

Chkservice verwenden

Die Bedienung ist ebenfalls leicht.

  • Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.
  • Eine Einheit kann mit der Leertaste für den Bootvorgang aktiviert oder deaktiviert werden.
  • Start oder Stop lässt sich via s realisieren.
  • Mit der Taste r kann eine laufende Einheit neu geladen werden.
  • Das ? zeigt euch die Hilfe an.
  • Maskieren, quasi vollständig deaktivieren (/etc/systemd/system symbolic link to /dev/null) lässt sich über m bewerkstelligen.

chkservice-hilfe


Fazit

Wer mit dem Terminal weniger zurecht kommt, hat mit chkservice ein gutes Tool an der Hand, um sich einen Überblick zu verschaffen und Einstellungen vorzunehmen.
Allen anderen wird wohl systemctl list-units, systemctl disable xyz.service und Co weiterhin ausreichen.

Zugriffsrechte von Facebook, Google+ und Twitter Anwendungen auf einen Blick

Unter dem Motto "2012 wird erst einmal sauber gemacht", hat Avi Charkham eine Seite (mypermission.org) aufgesetzt die euch dabei hilft, die Zugriffsrechte von Anwendungen und Erweiterungen auf euren sozialen Netzwerken im Blick zu halten. Momentan werden Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter, Yahoo, LinkedIn, Dropbox, Instagram und Flickr unterstützt.

my-permission

MyPermission macht dabei Nichts anderes, als euch auf die jeweilige Seite zu verbinden, auf der Anwendungen, Apps oder Dienste verwaltet werden können. Beispielweise die Appverwaltung von Google+

google-plus-apps

Probiert es einmal aus und ihr werdet euch wundern wem ihr im Verlaufe eures "Social Network Life" so alles Zugriff gewährt habt.