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Avidemux 2.5.6 - Neue Version des bekannten Videoschnittprogramms

Zum Ende des Jahres 2011 ist ebenfalls eine neue Version 2.5.6 des bekannten Open Source Schnittprogramms Avidemux erschienen. Ich hatte das praktische Tool erst im Tutorial für animierte GIFs verwendet.

avidemux

Die Version 2.5.6 bringt kleine aber feine Änderungen mit sich

  • Restored AC3 and MP2 encoding (Rückschritt zu v.2.5.5)
  • Unterstützung für den neuesten x264 Kern
  • Bessere Kompatibilität mit FLV Dateen
  • FFMpeg Bibliothek auf Version 0.9 aktualisiert
  • Drag-and-drop blockiert die QT Schnittstelle nicht mehr
  • Windows XP 32-bit Stabilitätsprobleme behoben (Rückschritt zu v.2.5.5)
  • Windows 7 Taskbar zeigt nun den Encoding Prozess
  • Verbessertes Crash Reporting speziell unter Windows 64bit
  • Problembehebung für OS X Snow Leopard und Lion
  • übliche Verbesserungen und Fixes

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Tutorial: Einfach und Schnell animierte GIFs erstellen

Animierte GIFs sind fast so alt wie das Internet, nicht erst durch die Unterstützung von sozialen Netzwerken wie Google+ sieht man die kleinen animierte Bildchen beim täglichen Weg durchs Netz auf nahezu jeder Seite. Oft bestehen solche Bilder aus Filmausschnitten oder ähnlichem. Wer selbst so ein Minifilm erstellen möchte, findet hier eine Anleitung, wie das in wenigen Schritten möglich ist.

Zwei Programme werden dazu benötigt. Zum einem Avidemux, um einen Filmausschnitt zu wählen und zum anderen Gimp, um ein animiertes GIF zu erstellen.

Film zuschneiden

Zuerst wird ein Filmschnipsel benötigt aus dem später ein GIF entstehen soll. Dazu öffnet man einen Film seiner Wahl in Avidemux und navigiert mit Hilfe der Pfeiltasten oder der Frame bzw. Zeitangabe zur gewünschten Szene. Hat man die Anfangsstelle des Ausschnitts gefunden wählt man diesen mit dem Button A aus (1). Nun geht man zu Schlussszene. Da es sich meistens nur um wenige Sekunden handelt, verwendet man am besten das Timefenster und erhöht die Sekunden bis man den Schluss erreicht hat, danach bestätigt man diesen Punkt mit Button B (2).

avidemux-schneiden

avidemux-frames

Der fertige Ausschnitt (in unserem Fall eine Affe der sich an den Kopf langt) muss nun in Bildern abgespeichert werden. Dazu wählt man im Menü "File/Save/Save Selection as JPEG Images" aus.

Avidemux kann nach diesem Schritt beendet werden, da im nächsten Teil Gimp benötigt wird.

avidemux-speichern

 

Animiertes GIF mit GIMP bearbeiten und erstellen

Nachdem der Filmausschnitt in Form von Einzelbildern auf der Festplatte liegt, müssen wir diese nun in GIMP importieren. Dazu wählt man im Menü unter "Datei/Als Ebenen öffnen" alle abgespeicherten Einzelbilder aus (Strg+A) und öffnet diese.

gimp-ebenen-oeffnen

Alle Bilder erscheinen nun als Ebenen in der rechten Auswahl. Dort können nun einzelne Bilder entfernt oder testweise ausgeblendet werden. Zusätzlich können alle Ausschnitte wie bei einer normalen Bildbearbeitung nachbearbeitet werden. So kann man die Farben anpassen oder einen Text unterlegen, es sind keine Grenzen gesetzt. In unserem Fall wollen wir die Bilder nur zuschneiden, dazu muss mit dem Zuschneidewerkzeug (Umschalt+C) der benötigte Bereich einfach eingerahmt werden. Per Entertaste werden alle Bilder angepasst.

gimp-zuschneiden

Nachdem die Bildbearbeitung beendet ist, müssen die Einzelbilder wieder zu einer Animation zusammengefügt werden. Dazu benötigen wir einen Filter unter "Filter/Animation/Optimieren für GIF".

gimp-animieren

Sobald der Filter angewendet wurde, öffnet sich ein neues Fenster indem erneut unser Affe zu sehen ist. Dieses neue Bild kann nun unter "Datei/Speichern unter" als "Affe.gif" abgelegt werden (Dateiendung nicht vergessen).

In einem weiteren Fenster wird nach der Art des Exportierens gefragt, hier muss "Als Animation speichern" ausgewählt werden. Sobald man "Exportieren" drückt erscheint ein weiteres Popup, indem zwingend die Option "unendliche Schleife" aktiviert werden sollte, damit das GIF dauerhaft animiert wird.

gimp-gif-exportieren

gimp-gif-exportieren

Der letzte Schritt zur fertigen Animation ist nun gemacht und unser Affe sollte als animiertes GIF auf der Festplatte liegen.

Sollte die fertige Datei zu groß sein, hilft es nur die Größe zu skalieren oder einzelne Ebenen zu entfernen. Für unseren Beispielaffen haben 4 Bildebenen völlig ausgereicht, ursprünglich bestand der Ausschnitt aus 25 Einzelbildern.

affe3

Filme schneiden mit Avidemux - Open Source

Die Tage wollte ich mal wieder ein paar Videos aus früheren Tagen zusammenschneiden. Da es sich nicht gerade um Videos des letzten Türkei Urlaubs handelte, sondern eher um kleine Videos von diversen Veranstaltungen, musste ein kleines praktisches Programm her, um Video Dateien (avi oder mpeg) in einzelne Teile aufzuteilen.
Ich hatte zwar früher schon mit richtigen Schnittprogrammen experimentiert, wollte jedoch keine Effekte, darum machte ich mich auf die Suche nach einer Freeware im Netz. 
Fündig geworden bin ich bei Avidemux. Dabei handelt es sich um ein Open Source Programm, dass die wichtigsten Arten der Videobearbeitung beherrscht (Cutting, Filtering, Encoding). Das 10MB große Programm war schnell installiert und erklärte sich quasi von selbst, obwohl es in Englisch gehalten ist.

avidemux

Meine Schritte sind schnell erklärt:

  1. Video über "File/Open" öffnen
  2. Gewünschten Startausschnitt über den Schieberegler oder die Frameeingabeauforderung auswählen
  3. Startpunkt über den roten "A" Button bestätigen
  4. Gewünschten Endpunkt wähen und über den "B" Button bestätigen
  5. Datei unter "File/Save" als "Film.avi" abspeichern

Zusätzlich habt ihr natürlich noch die Möglichkeit ein Video automatisch in andere Formate wie DVD, SVCD, iPod, Playstation usw. zu konvertieren. Fall ihr Lust und Laune habt, könnt ihr gleich noch ein paar Filter über das Video legen, um es ein wenig aufzuhellen oder ähnliches.

filter

Im Endeffekt genau das richtige Tool, um mal schnell einen Filmausschnitt zu basteln oder mit ein paar Filtern zu spielen. Zu Avidemux und all seinen Funktionen existiert ein eigenes Wiki in dem man alles Wissenswerte nachlesen kann.
Zum reinen Formate umwandeln hatte ich ja schon einmal die Format Factory vorgestellt.