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Praktische Tools um Schriftarten auf Webseiten zu erkennen

Nicht nur für Webdesigner ist es interessant zu wissen welche Schrift eine Webseite verwendet. Um nicht gleich in den Quellcode schauen zu müssen gibt es verschieden Möglichkeiten beziehungsweise Tools um Schriftarten von Webseiten auszulesen.

WhatFont

WhatFont ist eine einfache Erweiterung für Chrome, die sich als Button in die Add-on Leiste einbindet. Sobald das Tool per Klick aktiviert wurde, muss nur noch der Mauszeiger auf das gewünschte Schriftbild der Webseite gezogen werden und die Schriftart wird angezeigt. Wer mehr Informationen wie Schriftgröße, Schriftfamilie oder Farbcode möchte benötigt einen weiteren Mausklick um ein nettes InfoPopup einzublenden.

whatfont

Für Firefox Nutzer steht ein Bookmarklet zur Verfügung, welches gleiche Funktionalität wie die Erweiterung bietet.

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Font Finder

Wer für den Firefox Browser lieber eine Erweiterung anstatt des Bookmarklets möchte, der wird eventuell beim FontFinder fündig. Die Erweiterung bindet sich ebenfalls in die Add-on Leiste ein und zeigt ähnlich wie WhatFont alle relevanten Werte zum gewünschten Textausschnitt an (Color, Font, Spacing, Decoration). Zusätzlich können weitere Funktionen per Rechtsklick aufgerufen werden. So können Werte wie Schriftgröße, Farbe oder Schriftart individuell angepasst oder bei Bedarf komplett deaktiviert werden.

fontfinder

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Welche Erweiterung einem schlussendlich am ehesten liegt muss jedem wohl selbst überlassen werden. Optisch und funktional hat mich WhatFont am meisten angesprochen, andererseits verwende ich zur Webseitenanalyse fast immer Firebug, welcher relevante Werte ebenfalls anzeigt, allerdings nicht so komfortabel.

Chrome Web Store im neuen (Metro)Look

"Der App Laden um die Ecke hat umgeräumt" könnte man sagen, gemeint ist der Chrome Web Store, der seit heute in neuem Glanz erstrahlt. Meiner Meinung erinnert er auf den ersten Blick ein wenig an die vielen Kacheln (Metro) von Windows 8. Insgesamt wirkt er aber doch etwas aufgeräumter als die alte Version.

Vorher

chrome-web-store-alt

chrome-web-store-alt

Die alten Unterteilungen in Apps, Erweiterungen und Designs entfallen beim Re-Design, lediglich beliebte Apps und Sammlungen werden noch gesondert gelistet. Alle anderen Kategorien sind nun in einem Menü zu finden und wirken aus einem Guss. Navigiert man durch die Unterkategorien wird der Verzeichnisbaum am oberen Rand mitgeführt. Insgesamt trägt dies zu weniger Scrollarbeit und zu mehr Übersicht bei.

Folgende Kategorien sind neben "Beliebt" und "Sammlungen" entstanden:

  • Familie
  • Lernen
  • Lifestyle
  • News & Wetter
  • Produktivität
  • Serviceprogramme
  • Shopping
  • Soziale Netze & Kommunikation
  • Spiele
  • Unterhaltung
  • Erweiterungen
  • Designs

Neben der Neueinteilung fällt die Installation von einzelnen Erweiterungen nun leichter. Sobald man ein paar Sekunden über einer Anwendung verweilt, wird die Installation angeboten. Auch die Infoseiten der einzelnen Anwendungen sind nun strukturierter und wurden in einzelne Reiter unterteilt. Dadurch bleibt einem auch hier das viele Scrollen des alten App Stores erspart.

Nachher

chrome-web-store-neu

chrome-web-store

Manch einem mag der neue Stil zu bunt und peppig sein, der ungeübte Anwender wird sich anhand der Bilder jedoch besser durch die einzelnen Apps bewegen können.

Größtes Manko des neuen Web Stores ist die Unterteilung der Kategorien, hier wurden Erweiterungen wohl automatisch zugeordnet, denn Standarderweiterungen wie AdBlockPlus, Click&Clean oder HoverZoom befinden sich in der Abteilung "Erweiterungen/Spaß". So witzig finde ich das im Endeffekt nicht, da man diese wirklich nur noch über die Suche findet. Da helfen alle bunten Bilder Nichts, hier sollte Google schnell nachbessern.