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DiskInternals Linux Reader - Linux Partitionen mit Ext2,Ext3, Ext4 unter Windows lesen

Vor 2 Jahren hatte ich mal Ext2Read vorgestellt. Damit war und ist es möglich Linux Partitionen mit dem Dateiformat Ext2, Ext3, Ext4 auszulesen und zu durchsuchen. Leider wurde das Programm seit her nicht mehr verbessert. Eine Alternative wäre also nicht schlecht, um auch weiterhin ohne Probleme Linux Festplatten unter Windows anzuzeigen.

Eine Möglichkeit bietet die Freeware Linux Reader von DiskInternals, eher bekannt durch Datenrettungstools wie Uneraser, Partition Recovery oder Ntfs Recovery. Dennoch funktioniert der Linux Reader einwandfrei als Brücke zwischen Linux und Windows Systemen, allerdings nur mit Leserechten. Das Tool unterstützt Ext2/Ext3/Ext4, HFS und ReiserFS Dateisysteme und kann somit von fast den gängigen Systemen wie Ubuntu 12.04 oder Linux Mint 12 Dateien auslesen.

linux-reader

Durch die Exploreransicht fällt es jedem leicht sich zurechtzufinden und bei Bedarf Daten von einem parallel installiertem Linux zu sichern.

Linux Partitionen mit Windows lesen

Seit dem Siegeszug von Ubuntu benutzen einige zwei Systeme auf einem Rechner. Auch auf einem meiner Rechner läuft Windows und Ubuntu. Das Problem dabei ist, dass es von Windows aus nicht möglich ist, auf die Linux Partitionen zuzugreifen. Dafür gibt es jetzt eine einfache Abhilfe. Das Programm nennt sich "Ext2read" und bietet die Möglichkeit ext2, ext3, ext4 Partitionen zu durchsuchen und Dateien lokal auf dem Windows PC abzuspeichern. Das Programm gibt es auf Sourceforge zum downloaden. Da es nicht installiert werden muss, sollte es in der Toolsammlung auf dem USB Stick nicht fehlen. Infos über neue Programmversionen sowie Changelogs können auf der Ext2read Homepage nachgelesen werden.

Auf den ersten Blick erinnert mich das Tool an den guten alten Ghost Explorer, mit dem man damals die einzelnen Ghost Images durchforsten konnte.

Beim Programmstart sucht Ext2read automatisch nach Linux Partitionen und zeigt diese auch sofort an. Man kann sich nun durch die Dateien klicken und einzelne bei Bedarf lokal abspeichern. Laut Homepage werden auch USB Sticks und Images unterstützt, leider konnte ich das nicht testen.

Fazit: Ein praktisches Tool, welches in keiner Sammlung fehlen sollte