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Ultimate Windows Customizer - Über 70 Möglichkeiten um Windows anzupassen

Auf ITrig gab es ja schon einige Tipps und Tools um Windows 7 anzupassen oder zu verändern. Den Ultimate Windows Customizer kann man als große Sammlung daraus sehen. Er vereint ca. 70 Funktionen zur Windowsanpassung in einer Oberfläche. Um dabei die Übersicht zu behalten wurde die Software in neun Kategorien unterteilt

  • Explorer
  • Kontextmenüs
  • Bibliotheken
  • Logon Screen
  • Start Orb
  • Taskbar
  • Sonstiges
  • Weitere Einstellungen
  • Windows Media Player 

Innerhalb dieser Bereiche sind zig verschiedene Optionen zu finden um eure Installation optimal anzupassen. Allein in der Kategorie "Explorer" finden sich über 25 Einstellmöglichkeiten. Daneben lassen sich der Startmenü Button oder Startbildschirm einfach abändern. Sogar ein automatisches Update wurde implementiert.

uwc

Sobald eine Änderung am System per "Apply Defaults" bestätigt wird, erstellt das Programm einen Wiederherstellungspunkt, damit im Notfall Windows wiederhergestellt werden kann.

Insgesamt ist der Ultimate Windows Customizer sicherlich ein praktisches All in One Tool für Windows Optimierer. Leider kam es bei einem Testlauf in unregelmäßigen Abständen zu Warnungen des .NET Frameworks wegen unzulässiger Registryzugriffe.

net-warnung

Diese können zwar per Klick auf "Weiter" übergangen werden, verhindern dennoch teilweise ein sinnvolles Arbeiten mit dem Programm, ohne in die Konfiguration des .NET Frameworks einzugreifen.


Sonntags Tipp - Neue Ordner unter Windows per Hotkey erstellen

Zum Sonntag ein kleiner Tipp für die Windows Nutzer unter euch. Thema ist das Erstellen neuer Ordner im Explorer.

Die meisten werden neue Ordner wohl über "Datei/Neu/Ordner" oder über das "Kontextmenü/Neu/Ordner" erstellen, weil sie das seit Jahren so gewohnt sind. Unter Windows 7 geht das inzwischen per Tastaturkürzel um einiges schneller.

Hoteky für Windows 7

  • Strg + Shift + N

Hotkey Alternative für Windows XP

  • Alt + d + Enter + Enter
  • Alt + d + n + o

Wer unter Windows XP das Office Paket 2007/2010 installiert hat, der sollte zuerst alle Sharepointfunktionen deinstallieren, damit der Eintrag "Synchronisierung freigegebener Ordner" aus dem Kontextmenü verschwindet.

Alternativ kann auch auf Tools wie z.B. bxNewFolder zurückgegriffen werden, welches einen Hotkey für die Ordnererstellung auf F12 legt.

windows-neuer-ordner

Windows 7 - Navigation im Explorer anpassen

Der Explorer unter Windows 7 zeigt in der Standardeinstellungen eine ausführliche Navigation an. Diese kann man leider nur mittels Eingriff in die Registry anpassen, denn längst nicht jeder Bereich wird regelmäßig verwendet. Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal auf Heimnetzwerkgruppe im Explorer geklickt habe. Ich denke nie.

Windows Explorer Navigation anpassen

windows7_explorer

Wer sich nicht an die Registry traut, dem ist mit dem kleinen Tool Windows 7 Navigation Pane Customizer geholfen. Diese portable Tool kann die Navigation einfach ändern und Ordner oder Bereiche anpassen.

windows7_explorer_customize

Dazu müsst ihr das Tool als .zip herunterladen, starten und könnt dann die Bereiche Favoriten, Bibliotheken, Heimnetzgruppe, Benutzer, Computer, Netzwerk, Systemsteuerung oder Papierkorb ein bzw. ausblenden. Zum Schluß noch mit "Apply Settings" bestätigen und schon ist die Explorer Navigation geschrumpft und übersichtlicher.

windows7_explorer_neu

Das Tool sollte unter Windows 7 SP1 32bit und 64bit funktionieren. Getestet habe ich es auf einem 64bit System und konnte keine Probleme feststellen. Wer sich dennoch nicht mit dem Windows Explorer anfreunden kann und auf der Suche nach einer Alternative ist, der findet hier 12 kostenlose Alternativen. via Intowindows

Windows 7 Systemüberblick im Explorer GodMode

Viele sind inzwischen bestimmt auf Windows 7 umgestiegen oder stehen kurz davor. Das System bietet einige nützliche Funktionen an, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wer es Leid ist sich durch die Systemsteuerung zu klicken, um an diversen Einstellungen zu feilen, dem bietet Windows 7 die Möglichkeit eines sogenannten "God Mode". Dieser Begriff ist dem ein oder anderen eventuell aus Spielen und den damit verbundenen Cheats bekannt. Der Modus in Windows 7 ermöglicht jedoch eine Übersicht über alle Funktionen und Einstellungen des Betriebssystems. Um diesen Überblick aufzurufen, muss man einfach ein Windows Explorer Fenster öffnen und in die Adresszeile folgenden Ausdruck kopieren: shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Nach dem Kopieren einfach mit "Enter" bestätigen und man erhält eine klare Übersicht der Systemfunktionen.

Das ständige kopieren des Codes in die Adresszeile des Explorers ist natürlich nicht sehr praktikabel, darum gibt es eine einfache Möglichkeit den Befehl dauerhaft zu hinterlegen. Man legt eine einfache Kopie der Windows Explorers an (rechte Maustaste auf Icon halten und woanders loslassen. Wo ist euch überlassen, ob nun auf dem Desktop, im Startmenü oder in der Schnellstartleiste (sollte sie aktiviert sein). Nachdem die Verknüpfung kopiert ist, macht ihr einen Rechtsklick auf das Symbol und wählt die Eigenschaften aus. Unter "Ziel" kopiert ihr den oben beschriebenen Code einfach dazu und schon habt ihr mit einem Klick auf diese Verknüpfung den Überblick auf die Systemkonfiguration.


Linux Partitionen mit Windows lesen

Seit dem Siegeszug von Ubuntu benutzen einige zwei Systeme auf einem Rechner. Auch auf einem meiner Rechner läuft Windows und Ubuntu. Das Problem dabei ist, dass es von Windows aus nicht möglich ist, auf die Linux Partitionen zuzugreifen. Dafür gibt es jetzt eine einfache Abhilfe. Das Programm nennt sich "Ext2read" und bietet die Möglichkeit ext2, ext3, ext4 Partitionen zu durchsuchen und Dateien lokal auf dem Windows PC abzuspeichern. Das Programm gibt es auf Sourceforge zum downloaden. Da es nicht installiert werden muss, sollte es in der Toolsammlung auf dem USB Stick nicht fehlen. Infos über neue Programmversionen sowie Changelogs können auf der Ext2read Homepage nachgelesen werden.

Auf den ersten Blick erinnert mich das Tool an den guten alten Ghost Explorer, mit dem man damals die einzelnen Ghost Images durchforsten konnte.

Beim Programmstart sucht Ext2read automatisch nach Linux Partitionen und zeigt diese auch sofort an. Man kann sich nun durch die Dateien klicken und einzelne bei Bedarf lokal abspeichern. Laut Homepage werden auch USB Sticks und Images unterstützt, leider konnte ich das nicht testen.

Fazit: Ein praktisches Tool, welches in keiner Sammlung fehlen sollte