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Offline unterm Baum – Der aktuelle Stand im Winter Wonder Land

Alljährlich das gleiche Ritual. Gegen Ende des Jahres bewegen sich Digital Natives aus den Städten zurück aufs Land, um das Weihnachtsfest im Familienkreis zu verbringen.
Dort bietet sich nach Jahren das gleiche Bild. Das Dorfidyll ist erhalten geblieben und steht pittoresk mitten in der Natur... alles fein.
Aus technischer Sicht zeigt sich allerdings die böse Fratze des Breitbandausbaus.

Das elterliche Haus wurde irgendwann nach dem Jahr 2000 mit DSL 1000/2000 ans Internet angeschlossen und dann unter magentafarbenen Aktenordnern vergessen.
Seitdem hat sich leider nicht viel getan im sogenannten Neuland.

Dafür gibt es regelmäßig neue Studien, so werden laut TÜV momentan 84,1% der Haushalte in Deutschland mit einem Anschluss von mindestens 30Mbit/s versorgt. Allerdings muss man hier genau hinschauen, denn es handelt sich um einen Mittelwert, schaut der Bauer aufs Land, sind es nur noch 55,1% der Haushalte.

Man stelle sich das mal vor, da wird über Landflucht und Co gesprochen, kein Wunder, dort hat sich teilweise internettechnisch seit 10 Jahren Nichts getan. Doch die Jugend schaut heute eben mehr YouTube oder Netflix, als Rosamunde Pilcher. Wer würde da nicht so schnell wie möglich Richtung Stadt ziehen ;) Vom mobilen Netz möchte ich erst gar nicht anfangen...

Nun gibt es seit 2014 die digitale Agenda, welche einen Ausbau von mindestens 50 Mbit/s pro Haushalt bis 2018 verspricht. Ich persönlich habe starke Zweifel, dass nächste Woche ein Techniker ein echtes Breitbandgeschenk überreicht.

Aber ich will positiv bleiben, immerhin soll, laut Aussagen der Telekom, das besagte Dorf bis Ende 2018 mit einem breiteren Anschluss (VDSL) versorgt werden, es bleibt also spannend.

Bis dahin bleibt nur die Möglichkeit den elterlichen Rechner (Windows 10) via Offline Update zur versorgen, große Programme und Co auf externer Platte mitzubringen, Netflix zu ignorieren und im Notfall auf einen UMTS oder LTE Stick auszuweichen, welcher extra Kosten verursacht, aber immerhin flüssiger ist als DSL 1000/2000.

Sind alle Arbeiten erledigt bleibt irgendwann sogar Zeit für die Familie, wie es eigentlich auch sein sollte, wie früher, ganz ohne Instagram Story oder Bescherungs Haul.


In diesem Sinne ein Frohes Fest

Quellen

bmvi
 

 

Doku der Woche - Der aktuelle Stand in Fukushima, Ranga Yogeshwar vor Ort

Ein Artikel in der FAZ hatte die Doku über den aktuellen Stand in Fukushima bereits angekündigt. Gestern Abend lief die Berichterstattung mit Ranga Yogeshwar im Ersten und zeichnete ein teilweise bedrückendes Bild über den aktuellen Stand vor Ort.

Die Aufräumarbeiten gehen zwar voran und die Japaner versuchen ihr Bestes, um mit der allgegenwärtigen Situation klar zu kommen, angesichts der überall präsenten Messtationen, die den aktuellen Mikrosievert Wert wiedergeben, erscheint das jedoch nicht einfach.

Hier geht es zur Fukushima Doku mit Ranga Yogeshwar

ranga-fukushima

Secunia PSI 3.0 oder Appupdater 1.5 - System und Programme automatisch aktuell halten

Nicht nur Firefox oder Chrome werden ständig aktualisiert, auch Java, Flash oder das Betriebssystem selbst enhalten öfters Sicherheitlücken, die dringend gestopft werden sollten. Oft fällt es schwer den Überblick zu behalten und alle installierten Anwendungen aktuell zu halten.

Mit dem AppUpdater und dem neuen PSI 3.0 gibt es zwei Tools, die diese Aufgabe übernehmen und bei Bedarf ganze Netzwerke überwachen.

PSI 3.0

Für unerfahrene Windows Nutzer bietet sich das Programm PSI an. Dieses ist vor kurzem in einer neuen Version 3.0 erschienen, allerdings noch in der Betaphase. PSI überprüft neben installierten Programmen auch Plugins auf Aktualisierungen. Mit der neuen Version wurde die Oberfläche deutlich vereinfacht, so werden nun nicht mehr alle installierten Programme angezeigt, sondern nur diejenigen die ein Update benötigen. Zusätzlich wurde ein neues Paketsystem SPS eingeführt.

SecuniaPSI-3.0

Nach dem Start führt das Tool einen automatischen Systemscan durch, um eine Programm bzw. Pluginliste erstellen zu können, danach führt das Aktualisierungstools automatisch Updates im Hintergrund durch.

Apppudater

Als Alternative kann der Appupdater angesehen werden. Dabei handelt es sich um ein Opensource Tool, welches ähnlich wie yum oder apt-get im Linux Bereich funktioniert Die Software überprüft das System auf installierte Anwendungen und kann diese bei Bedarf täglich ohne Zutun des Benutzers aktualisieren. Das Tool läuft sowohl unter Windows als auch Linux und kann durch seinen einfachen Aufbau, um Programme erweitert werden, dazu ist aber etwas Erfahrung nötig

Appupdater

Welches Programm in Endeffekt das System aktuell hält ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass es up2date ist, egal ob mit PSI, Appupdater oder manuell