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Die 30 besten VS Code Erweiterungen für Administratoren und DevOps

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, gibt es mit Visual Studio Code einen starken Editor, welcher sich mit Hilfe von Erweiterungen für jeden Einsatzzweck anpassen lässt.

Ich möchte euch einige davon vorstellen, welche sich für den Einsatz im Administrations- oder DevOps Bereich eignen.

Die 30 besten VS Code Erweiterungen

  1. Ansible Language: Zu dieser Erweiterung muss wenig gesagt werden. Ihr erhaltet YAML Support mit Syntax Highlighting, Autovervollständigung und der mitgelieferte YAML bzw. Ansible Linter zeigt euch Fehler adhoc an. ansible

  2. Apache Syntax Support: Der Name ist Programm und eure Apache Config Files erstrahlen beim Editieren in neuem Glanz, dank Syntax Highlighting.

  3. Atom Keymap: Solltet ihr aus der Atom Editor Welt kommen und eure alten Shortcuts vermissen, dann hilft das Plugin ungemein.

  4. Better Jinja: Das Arbeiten mit Jinja Templates kann schnell in die Verzweiflung führen. Durch diese Erweiterung erhaltet ihr neben Jinja auch Support für HTML, Markdown, YAML, CSS, Docker, Python und uvm. in euren Dateien. jinja

  5. Better Toml:  Tom's Obvious, Minimal Language kommt immer mal wieder vor. Einige werden die Dateien von Gitlab kennen. Die Extension sorgt für bessere Lesbarkeit beim Editieren.

  6. Confluence: Atlassians Wiki Lösung findet sich sehr häufig in Unternehmen. Aus diesem Grund kommen einige sicher öfters mit deren Markup in Berührung. Hier gibt es Unterstützung für Confluence® and Jira® Markup.

  7. Debian Package Syntax Highlighting: Nur für diejenigen, die öfters mit DEB Paketen zu tun haben.

  8. Docker: Eigentlich schon essentiell, Docker Unterstützung für VS Code. docker

  9. Git History: Für Git fast unverzichtbar. Bereitet Logs auf, nimmt Grafiken zu Hand, kann vergleichen usw.

  10. Git Lens: Der selbst ernannte Supercharger. Bietet ähnlich wie Git History eine schöne Log Übersicht. Zusätzlich dazu kommen Features wie Revision Navigation, History Anzeige in der Status Bar oder der aktuellen Zeile.

  11. Gremlins Tracker: Wer kenn es nicht, ein unerwünschtes Leerzeichen sorgt im Code für Aufregung. Gremlins werden sie von dieser Erweiterung genannt und als solche auch in der Sidebar sichtbar gemacht. gremlins

  12. Hugo Language Support: NutzerInnen des Frameworks wird mit Syntax Highlighting und Snippets das Webseiten bauen erleichtert.

  13. Indent Rainbow: Einer meiner Favoriten, macht Nichts anderes als Einrückung kolorieren. Das hilft nicht nur bei YAML Dateien ungemein. 

  14. Jinja Syntax Highlighting: Jinja kann durchaus hilfreich sein, leider geht auch schnell die Übersicht im Code verloren. Durch Syntax-Hervorhebung kann dem aber vorgebeugt werden.

  15. Kubernetes: Die Beschreibung im Marketplace sagt eigentlich alles:  Develop, deploy and debug Kubernetes applications

  16. Nginx Configuration Language Support: Autovervollständigung bei der NGINX Konfiguration, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings nicht mehr ganz aktuell. nginx

  17. Notepad++ Keymap: Für Umsteiger eignet sich diese Notepad++ Keymap.

  18. OpenSSL Utilities: Auf ITrig hatte ich bereits Anleitungen, wie Private Key, CSR oder self-signed Zertifikate über die Kommandozeile erstellt werden. Die Erweiterung erlaubt euch das Erstellen ohne weitere Kenntnisse der CLI Befehle direkt in Visual Studio Code. privkey

  19. Prettier: Schöner programmieren mit Prettier - Code formatter. Das Tools formatiert euren Code automatisch. Unterstützt werden JavaScript, TypeScript, Flow, JSX, JSON, CSS, SCSS, Less, HTML, Vue, Angular, GraphQL, Markdown, YAML.

  20. Projekt Manager: Wenn an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet wird, kann es sinnvoll sein die Verwaltung dieser zu verbessern.

  21. Rainbow Brackets: Es wird wieder bunt. Regenbogenfarben für die runden Klammern, die eckigen Klammern und die verschnörkelten Klammern.

  22. Remote SSH: Dateien direkt auf Servern editieren kann durchaus praktisch sein.

  23. Salt-lint. Einfacher Linter für States und Pillars

  24. Saltstack: Analog zum Salt-Linter ist dieser Syntax Highlighter für Saltstack ein Muss. saltstack

  25. Snort:  NIDS/NIPS in Farbe.

  26. Sort: Wörter alphabetisch sortieren, einfach shift+alt+s  drücken

  27. Tomcat for Visual Code: Tomcat Server direkt aus VS Code starten und war Pakete debuggen.

  28. Toml Language Support: Ein weiterer Formater für Toml Dateien.

  29. XML Support: Alles was es für XML braucht in einem Plugin.

  30. YAML: Voller YAML Support mit Kubernetes Unterstützung. yaml

Themes

Damit die Arbeit noch mehr Spaß macht, gibt es ebenfalls viele Themes, sowie Icon Sets.

Hier eine kleine Auswahl an Themes, welche ich gerne einsetze.

  1. SynthWave 84 (die 80er sind zurück)
  2. Dracula Theme (schönes ausgewogenes Theme)
  3. Material Icons (Icons für die Ordner und Dateistruktur)
  4. Solarized Dark (Blau und Grüntöne, ist bei VSCode dabei)
  5. Monokai Pro (Theme und Icon Set zusammen)

synthwave

Eine schöne Übersicht mit Vorschauen vieler Themes bietet vscodethemes.com

Download

Schlussendlich fehlt wohl noch ein Link zu Visual Studio Code. Denn was helfen Erweiterungen, wenn der Editor fehlt.

Download VSCode

Installation einer aktuellen Go Version auf Ubuntu

Go ist eine Open-Source Programmiersprache, welche von Google 2009 entwickelt wurde. Die Sprache ist bei vielen Anwendungen beliebt, darunter Docker oder Kubernetes. 

Nun ist eine neue Version 1.13 erschienen, welche neben Sicherheitsfeatures in den Standardeinstellungen auf TLS 1.3 setzt.
Module welche von den Go Servern geladen werden, sind nun durch eine Checksummenprüfung abgesichert.

Weitere Neuerungen verrät das Changelog

Doch wie kommt Go überhaupt auf das eigene System?

golang

Installation von Golang auf Ubuntu

Als erstes möchte ich die manuelle Installation betrachten.

Auf der Downloadseite muss zunächst nach der offiziellen Version gesucht werden.

wget https://dl.google.com/go/go1.13.linux-amd64.tar.gz

Nach dem Download sollte der Hashwert überprüft werden.

sha256sum go1.13.linux-amd64.tar.gz

    68a2297eb099d1a76097905a2ce334e3155004ec08cdea85f24527be3c48e856  go1.13.linux-amd64.tar.gz

Danach folgt das Entpacken, wobei ihr beim Pfad natürlich auch einen anderen verwenden könnt.

sudo tar -C /usr/local -xzf go1.13.linux-amd64.tar.gz

Nun den PATH anpassen und folgende Zeile unten anfügen.

sudo nano $HOME/.profile

    export PATH=$PATH:/usr/local/go/bin

Die neue PATH Variablen laden.

source ~/.profile

go-installation

Nun kann der finale Test erfolgen, wenn alles klappt solltet ihr folgendes Ergebnis sehen.

go

Go is a tool for managing Go source code.

Usage:

        go command [arguments]

The commands are:

        build       compile packages and dependencies
        clean       remove object files and cached files
        doc         show documentation for package or symbol
        env         print Go environment information
        bug         start a bug report
        fix         update packages to use new APIs
        fmt         gofmt (reformat) package sources
        generate    generate Go files by processing source
        get         download and install packages and dependencies
        install     compile and install packages and dependencies
        list        list packages
        run         compile and run Go program
        test        test packages
        tool        run specified go tool
        version     print Go version
        vet         report likely mistakes in packages

Use "go help [command]" for more information about a command.

 

Installation von Go via apt auf Ubuntu

Golang kann unter Ubuntu ebenfalls über den Paketmanager installiert werden. Dazu muss zunächst ein extra Repository hinzugefügt werden.

sudo add-apt-repository ppa:longsleep/golang-backports
sudo apt update
sudo apt install golang-go

Jetzt könnt ihr euch mit Go austoben.

Im Netz findet ihr jede Menge Beispiele was damit möglich ist.
Zum Beispiel hier oder hier.

 

Ein eigenes Programm ist schnell geschrieben, dazu einfach folgende Schritte ausführen.

Ein neues Verzeichnis anlegen und eine erste Datei anlegen.

mkdir -p /home/user/hello
nano /home/user/hello/helloworld.go


        package main

        import "fmt"

             func main() {
                  fmt.Printf("Hello Go World \n")
             }

Datei builden und ausführen.

cd /home/user/hello

go build
./hello

    Hello Go World

Praktischerweise gibt es eine Online Spielwiese, die zum Probieren einlädt.

Es muss somit zunächst nicht zwingend auf der Kommandozeile gearbeitet werden.

The_Go_Playground

PS. Natürlich kann Golang auch über die vorhandenen Ubuntu Pakete mit sudo apt install golang installiert werden, allerdings erhaltet ihr hier nicht die aktuellste Version.

 

Canonicals offizielle Ubuntu Tutorials Sammlung

Vor ca. einem Jahr hat Canonical seine offizielle Tutorial Webseite gelauncht.

Seitdem hat sich einiges getan und es wurde eine kleine Sammlung an Anleitungen, Installationen und Tipps rund um das Ubuntu Universum aufgebaut.
Inzwischen finden sich etwa 40 Hilfestellungen für Desktop oder Server Systeme auf der Seite.

Dabei sind sowohl aktuelle Themen wie Kubernetes, aber auch Klassiker wie Apache.
Jede Anleitung kann interaktiv durchlaufen werden und zeigt die verbleibende Arbeitszeit, sowie einen geschätzten Schwierigkeitsgrad an.

Ubuntu-tutorials

Damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Denn jeder ist dazu eingeladen eigene Tutorials zu schreiben.

Ein wenig Markdown Kenntnisse, sowie etwas Git Wissen reichen aus, um eine eigene Installationsanleitung einzureichen.
Eine Einführung in diese Thematik ist vorhanden.

Das Tutorial Projekt ist Open Source und kann via Github geforkt werden.

 

Ubuntu Tutorial