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Webseitenanalyse 2.0 - Piwik mit neuem Design, neuer App und eigenem Plugin Marktplatz

Das Webanalyse-Tool Piwik sollte den regelmäßigen Lesern eigentlich ein Begriff sein. Somit ich muss zum freien Google Analytics Konkurrenten wohl nicht mehr viel sagen.

Vor kurzem ist Piwik 2.0 veröffentlicht worden, welches von den Entwicklern als größtes und bestes Update beschrieben wird. Aktualisiert der Anwender auf die neue Version (ging bei mir reibungslos) sticht einem das neue Design direkt ins Auge.

Neues Design 

Der bunte Look alter Tage ist einem schlichten Rot gewichen. Das neue Design "Morpheus" wirkt seriöser und ist für den statistischen Hintergrund ds Web-Tools passender.

Gleiches gilt für Piwik Mobile (Download), welches für Androiden (ab Version 4.xx) und iOS (Download) komplett überarbeitet und der Webversion angepasst wurde. 

piwik-mobile2

Neue Funktionen

Der Look ist zwar ansehnlich, aber interessant sind für die meisten wohl neue Features. So wurde unter anderem ein Besucherprofil eingeführt, welches Details eines einzelnen Besuchers bündelt. Mit der Einführung der Prozentansicht, wurde eine weitere praktische Übersicht eingeführt. 

Die Anonymisierung der Besucher IPs wurde verbessert und unterstützt nun IPv6. Durch das oben erwähnte neue Design wurde eine Theme Engine "Twigle" eingeführt, welche das Einbinden eigener Templates erlaubt. Dazu kamen zig weitere Verbesserungen (Kompletter Changelog)

piwik2.0

Der Plugin Marktplatz

Wer keine eigenen Themes basteln will, der kann auf dem frisch geschlüpften Marketplace nach Kreationen anderer Nutzer suchen. Dort befinden sich neben Templates auch Plugins für die Piwikinstallation. Die Auswahl ist zurzeit noch überschaubar (1 Templaet und 7 Plugins unter anderem mit Live Tab oder Treemap Visualisierung), wird aber bestimmt schnell anwachsen.

Fazit

Der Schritt der neuen Piwik Version geht in die richtige Richtung. Das Auslagern der Plugins in einen eigenen Marktplatz und die Vereinheitlichung der Designs sind sehr sinnvoll. Für die Zukunft fände ich es gut, das Augenmerk auf Performance und Seitenaufbau der Webanalyse zu legen, denn bei mehren Webseiten und keinem Super Server, hat das Analysetool durchaus lange Ladezeiten.