Skip to content

Searchonymous - Anonym Suchen trotz Google Account

Nicht erst seit Herrn Snowden erfreuen sich anonyme Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Ixquick großer Beliebtheit. Doch was tun, wenn es ohne Google nicht geht. Durch die vielen Dienste wie Gmail, Maps oder Google+ ist der Anwender oft beim Suchmaschinenriesen eingeloggt.

Searchonymous

Durch das aktive Profil ist ein anonymes Suchen über den Dienst nahezu unmöglich. Das Firefox Add-on Searchonymous kann hier Abhilfe schaffen. Das Plugin verhindert das Senden von Tracking Cookies an den Suchanbieter, so werden verschiedene Cookies wie Pref-ID oder Zufallsdaten blockiert. Andere, wie persönliche Sucheinstellungen, dürfen allerdings passieren. Als kleiner Zusatz wird ebenfalls Werbung blockiert.

Searchonymous

Das Tool ist sicherlich ein guter Ansatz, um bei aktivem Google Account nur das Nötigste an den Anbieter zu senden, einen Komplettschutz bietet es, wie so oft, dennoch nicht. Denn via Browserfingerabdruck o.ä. lässt sich der Nutzer dennoch identifizieren. Dennoch empfehle ich jedem mit Google Konto dieses Sicherheits Add-on.

Download Searchonymous

OneTab - Offene Tabs temporär abspeichern und Speicherverbrauch senken

Gestern wurde bei den HackerNews ein interessantes Chrome Add-on vorgestellt. One Tab nennt sich das gute Stück und bringt eine praktische Lösung für ein Alltagsproblem mit, welches nicht nur Chrome Nutzer betrifft.

Die Speicherauslastung heutiger Browser bewegt sich teilweise im Gigabytebereich, da immer mehr Tabs offen sind. Oft wird der Browser mehrere Tage nicht geschlossen und die Tabs vermehren sich auf wundersame Weise, ich kenne das nur zu gut.

Für Chrome Anwender gibt es nun ein Licht am Horizont, denn One Tab speichert alle offenen Tabs in einer Seite ab und senkt somit den Speicherbedarf schlagartig auf ein normales Maß. Bei Bedarf lassen sich alle Tabs wiederherstellen.

Chrome_OneTab

Alternativ können alle Links auch in eine Textdatei exportiert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder importiert werden. Sehr praktisch.
Laut Entwicklern lässt sich mit der Erweiterung der Speicherverbrauch um 95% senken. Ich habe das nicht wirklich getestet, da ich Firefox verwende, denke aber, dass die Werte schon so in etwa hinkommen.

Onetab-import

Für Chromenutzer ist das Add-on sicherlich sehr nützlich, besonders für Vielsurfer. Firefoxanwender hatten seit Version 4 die Möglichkeit Panorama bzw. Tab Candy zu benutzen, dieses wird aber laut Meldungen in Zukunft mangels Nutzer wieder abgeschafft.

CustomAppButton - Titel und Farben des Firefox Buttons anpassen

Nachdem es sich gestern um Mozilla Smartphones gedreht hat, wollen wir uns heute mit dem bekanntesten Produkt aus dem Hause Mozilla beschäftigen. Genauer gesagt mit dem "Firefox Button", dieser wurde mit Firefox 4 eingeführt und befindet sich seither im linken oberen Eck und weist den Weg in die Untermenüs.
Bereits im letzten Jahr hatte ich euch ein Add-on "Movable Firefox Button" vorgestellt, mit dem es möglich ist die Schaltfläche an anderer Stelle zu positionieren.

CustomAppButton

Mit CustomAppButton habt ihr nun zusätzlich die Möglichkeit, die Beschriftung und Farbe des Buttons individuell zu gestalten. Insgesamt 27 Farben stehen für das "Single Button Menü" zu Verfügung.

Eigener-Firefox-Button

Neben der Farbe kann im Hauptmenü ein eigener Text bzw. Titel festgelegt werden. Falls das noch nicht ausreicht, können auch Mouseover Effekte und ähnliches definiert werden, sogar der kleine Menüpfeil lässt sich verbergen.

Neben dieses kosmetischen Eingriffen beherrscht die Erweiterung eine weitere, durchaus praktische Funktion. Es kann festgelegt werden, welches Untermenü bei einem Mittel- oder Rechtklick auf den Button geöffnet werden soll. Dadurch erhält der Nutzer quasi einen Schnellzugriff auf die Lesezeichen oder Einstellungen des Firefox.

Mit CustomAppButton Text und Farbe anzupassen ist sicherlich nur eine Spielerei, die zusätzlichen Klickfunktionen können sich aber als sehr nützlich erweisen. via

Outlook Privacy Plugin - OpenPGP Verschlüsselung für Outlook 2010

Sicherheit ist heute wichtiger denn je, das gilt auch für den EMail Verkehr.

PGP Pretty Good Privacy zählt hier sicherlich zu den Standards, wenn es um das Verschlüsseln oder Unterschreiben von EMails geht.

Unter Thunderbird funktioniert dies einwandfrei mit dem Enigmail Add-on und installiertem GnuPGP bzw. Gpg4Win.

Für Outlook 2003 und 2007 konnte ebenfalls auf die Windows Variante gpg4win zurückgegriffen werden und mit GpgOL kryptische Mails versendet werden. Ab Outlook 2010 wurde der Support leider eingestellt, bzw. funktioniert bis heute nicht einwandfrei.

Outlook 2010 Privacy Plugin

Um weiterhin kostenfrei verschlüsselte EMails verschicken zu können, kann auf das Open Source Tool OutlookPrivacyPlugin (inzwischen bei Github) gesetzt werden. Das Plugin installiert sich in die Menüleiste von Outlook 2010 und bietet dort die nötigen Optionen für das Verschlüsseln von Nachrichten an.

pgp-outlook2010

Voraussetzung ist lediglich ein Public bzw. Secret Key und ein installiertes PGP. Für beides (Keyverwaltung und Programm) kann wiederum Gpg4win verwendet werden, dort ist Kleopatra ein OpenPGP Key Manager enthalten. Sobald das Plugin aktiviert ist, wird jede Mail auf Wunsch automatisch ver- oder entschlüsselt. Ob dies der Fall ist, erkennt man an zusätzlichen Zeilen wie "-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----Hash: SHA1" am Anfang der Mail.

Trotz Beta Status des OutlookPrivacy Plugins konnte ich keine Fehler feststellen und kann das Plugin nur empfehlen. Leider werden momentan noch keine HTML Emails bzw. PGP-MIME Verschlüsselung unterstützt.

Download Outlook Privacy Plugin Github

My Chrome Theme - Eigene Chrome Designs in drei Schritten

Vor über einem Jahr hatte ich schon einmal erklärt wie einfach es ist Chrome Themes von Hand zu erstellen. Später konnte mit dem Chrome Theme Creator eine komfortable Hilfe gefunden werden. Mit My Chrome Theme konnte ich nun eine noch einfachere und schnellere Methode ausfindig machen, die euch zum eigenen Chrome Design verhilft.

Mein Chrome-Design

Über den oben erwähnten Link, das Add-on in Chrome installieren und im gleichen Zug loslegen.

Im ersten Schritt kann ein Hintergrundbild definiert werden. Das Foto kann per Webcam geschossen oder einfach von der Festplatte hochgeladen werden.

Mein-chrome-design

Danach müssen noch Farben für aktive und passive Tabs definiert werden, sowie für die Menüleiste oder den Hintergrund. Die Auswahl erfolgt einfach über eine Farbpalette und sollte für jeden in wenigen Sekunden zu meistern sein.

Mein-chrome-design-farben

Schlussendlich muss noch ein Name vergeben werden bzw. optional eine Beschreibung.  Mit dem dem Klick auf "Design erstellen" habt ihr innerhalb weniger Minuten euer eigenes Chrome Theme erstellt. Viel Spaß

Mein-chrome-design-erstellen

[Update]

Hier findet ihr weitere Möglichkeiten (Theme Creator) für das eigene Chrome Design.