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OpenSource Software Überblick für System Administratoren

Unter dem Namen IT Landscape for sysadmins ist eine kleine aber feine Übersicht diverser OpenSource Projekte zu finden.

Unterteilt in Kategorien wie Protokolle, Cloud & Virtualisierung, Storage, Monitoring, Support Systeme, Messaging, Automation oder Essentials finden sich viele bekannte FOSS (Free and Open Source Software) Tools.

IT-Landscape-for-sysadminsSolche Landschaftsgrafiken sind ja vom Marketing, Social Media oder IT Dienstleistern durchaus bekannt, bisher ist mir aber keine Übersicht für OpenSource Software untergekommen.
Umso besser, dass Alen Krmelj Mitte 2015 das Projekt Sysadmin Open Source Landscape ins Leben gerufen hat.

IT-LandscapeDie Sammlung kann sich jetzt schon sehen lassen und darf dank ihrer offenen Architektur von allen erweitert werden. Dazu genügt ein Klick auf das Plus Symbol in der jeweiligen Kategorie.

Wer sich die IT-Landschaft ausdrucken möchte, der kann dank der verschienden Ansichten (oben rechts) eine einfach Liste abspeichern. 

Fazit

Tolles Projekt, welches bei der Suche nach Lösungen in einem bestimmten Bereich sicherlich eine gute Hilfestellung im Hinblick auf eine große Auswahl an Software bietet. Gerade für Systemadministratoren oder andere Berufe im IT Wesen bietet diese Grafik einen Mehrwert.

IT Landscape

Installation DracOS 2.1, sowie Neues von Parrot Security OS und BlackArch Linux

Gegen Ende letzten Jahres gab es noch ein paar Änderungen an der Security Distributionen Front. Aber zunächst möchte ich ein neues Security OS vorstellen. 

DracOS 2.1 - Leak

Neu im Sicherheitsbunde ist ein indonesisches Security OS. 

DracOS ist ein Penetration OS, welches auf Linux from Scratch aufbaut. Der regelmäßige Leser erinnert sich vielleicht daran (Artikel).
Es verwendet die Kommandozeile in Verbindung mit den Dynamic Windows Manager. Das heißt ihr solltet fit auf der CLI sein, wenn ihr die Distribution verwendet oder es eben werden.

In der aktuellen Version 2 gibt es noch keinen Paketmanager, dieser soll aber folgen.
Wie bei anderen Distribution sind jede Menge Tools zur Informationsgewinnung, Sicherheitslückenfindung oder Malware Analyse vorinstalliert.

Details zu allen Programmen lassen sich hier finden. DracOS Codename "Leak" wurde bereits im Oktober 2016 veröffentlicht und wird stets weiter entwickelt.

 

Installation Dracos 2.1

Die Installation erfolgt über git und den Installer DRACER oder ganz normal via ISO Datei

sudo apt-get install squashfs-tools rsync
git clone https://github.com/Screetsec/super-dracos
cd super-dracos
sudo chmod +x DracosInstaller.sh
sudo ./DracosInstaller

[02]  CREATE PARTITION WITH FDISK
[03]  START INSTALL DRACOS

dracos-dracer

Ich habe eine Installation zu Testzwecken via ISO realisiert, diese ist einfach via VirtualBox oder VMware möglich.

Erste Schritte mit DracOS

Nach einer Installation via VirtualBox muss zunächst ein Login erfolgen.
Hierzu wird der Login "root" und das Passwort "toor" eingegeben.

Danach wird schlicht das Terminal angezeigt, für den Start der GUI muss "startx" eingegeben werden.

Auch nach dem Start der Oberfläche ist weiterhin die Tastatur das Hauptbewegungsmittel, da es sich bei DracOS wie schon erwähnt um eine CLI Steuerung handelt.

Wichtige Tastatur Shortcuts für die Bedienung sind

Menü öffnen windows + shift + d
Browser öffnen windows + shift + l
Screenshot printscreen
Terminal öffnen windows + shift + enter
Dateimanager öffnen windows + shift + c
Fenster verschieben windows + left click
Fenstergröße anpassen windows + right click

Zusätzlich dazu kann auch das Fenster Layout geändert werden

Null windows + f
Monocle windows  + m
Tile windows + t
Apples Grid windows + g


Fazit

DracOS bringt frischen Wind in die Security OS Szene, mit seinem LFS Ansatz ist es eine gelungene Abwechslung zu herkömmlichen Distributionen. Tools sind zahlreich vorhanden und das OS benötigt nicht viele Ressourcen.

DracOS



Parrot Security OS 3.3

Das bereits vor zwei Monaten vorgestellte Sicherheits OS Parrot Security wurde in Version 3.3 veröffentlicht.

Parrot-SecurityDie größten Änderungen der neuen Version dürfte der Wechsel zum Kernel 4.8, GCC 6.2 und PHP7 darstellen.
Des weiteren wurden fast alle der integrierten Security Tools aktualisiert.

 

Parrot Sec




BlackArch Linux 2016.12.29

Ebenfalls kurz vor Weihnachten wurde die neueste Version von BlackArch veröffentlicht.

Die auf ArchLinux basierende Distribution, mit stolzen 6.3 GB an Daten, wurde im Zuge des Rolling Releases auf 2016.12.29 aktualisiert.

BlackArch-Linux

Auch hier wurde der Kernel auf 4.8.13 aktualisiert, sowie viele Programme. Laut Changelog sind über 100 neue Tool hinzugekommen.

BlackArch bietet nun auch eine offizielle Unterstützung für VirtualBox und VMware, hierzu wird nun ein OVA Image bereitgestellt.

Black Arch




Fehlt nur noch der Überblick

Gesamtübersicht der bereits erwähnten Security Systeme

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 4.7 70+ eigenes Repo Ubuntu Xfce
BackTrack 5 300+ out of date Ubuntu Gnome
BlackArchLinux 2016.12.29 1500+ ArchLinux ArchLinux Gnome
CaINE 5 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 2.1 100+ CLI LFS DWM
DEFT Zero RC1 250+ Dart2 Lubuntu Lxde
Kali Linux 2016.2 300+ ARM fähig Debian Multi
LionSec 5.0 ???   Ubuntu  
Matriux v3 RC1 300+ out of date Debian Gnome
NST 24 ??? Server integriert Fedora  
NetSecLOS 6.0 50+   OpenSuse Lxde
Paladin 6.0 30+   Ubuntu  
Parrot Security 3.3 700+ Cloud fähig Debian Jessie MATE
Pentoo 2015.0 RC5 ??? 64bit Gentoo Xfce
Ronin   150+ out of date Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0 20+   Ubuntu  

Pentoo - Schweizer Taschenmesser für Sicherheits Tests

Seit der letzten Meldung über Forensik/Sicherheits Distributionen sind ein paar Tage vergangen, somit wird es Zeit ein neues System vorzustellen.

Pentoo - Schweizer Forensik Taschenmesser

Aus der Schweiz stammt die Pentoo Distribution, basierend auf Gentoo.
 

pentoo Die Kernfunktionen des Linux Systems weichen nicht groß von Mitbewerbern wie Kali oder BackBox ab. Es lässt sich als Live CD nutzen, aber auch fest installieren und ist in 64bit, sowie 32bit verfügbar.

Laut den Entwicklern wurden folgende Modifikationen am System vorgenommen.

  • Hardened Kernel with aufs patches
  • Backported Wifi stack from latest stable kernel release
  • Module loading support ala slax
  • Changes saving on usb stick
  • XFCE4 wm
  • Cuda/OPENCL cracking support with development tools
  • System updates if you got it finally installed

Nach dem Bootvorgang erhält der Nutzer eine gewohnte Linux Oberfläche, wobei die Pentoo Oberfläche sich abermals von anderen Distros wenig unterscheidet.

Das Startmenü enthält einen eigenen Pentoo Bereich, welcher alle Tools vom Analyzer über Fuzzers bis zu VoIP in insgesamt 17 Kategorien auflistet.
Alle Tools hier zu erwähnen würde den Rahmen sprengen.

Kleine Bemerkung am Rande, ich persönlich finde das Hintergrundbild herausragend.

pentoo-tools

Rollendes Linux

Ähnlich wie bei den Kali Kollegen, wird Pentoo als Rollings Release vertrieben. Es werden allerdings Snapshots von bestimmten Releases erstellt. Die letzte Veröffentlichung stammt vom Dezember 2015 und wird als 2015.0 RC4.6 vertrieben.

pentoo

Installation

Eine Installation zur Nutzung des Systems ist nicht nötig. Sollte Pentoo dennoch einen Weg auf die Platte finden, muss das System über mindestens 1,5GB RAM verfügen.

pentoo-installation

Fazit

Pentoo reiht sich nahtlos in vorhandene forensische Distributionen ein. Um eine genauere Aussage treffen zu können ist sicherlich ein tieferer Einblick in das System notwendig. Wie immer orientiert sich die Entscheidung für ein System an den Anforderungen der Aufgabe.

Da Pentoo wie viele andere Distributionen nicht auf Debian/Ubuntu basiert, stellt das System sicherlich eine Alternative zu den Platzhirschen dar.


Überblick forensische Sicherheitsdistributionen

Eine Gesamtübersicht der bereits erwähnten Systeme.

Name Version Tools Besonderheiten Basis GUI
Autopsy 4.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 4.5.1 70+ eigenes Repo Ubuntu Xfce
BackTrack 5 300+ out of date Ubuntu Gnome
CaINE 5 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DEFT 8.1 250+ Dart2 Lubuntu Lxde
Kali Linux 2016 300+ ARM fähig Debian Gnome
Matriux v3 RC1 300+ out of date Debian Gnome
NST 22 ??? Server integriert Fedora  
NetSecLOS 6.0 50+   OpenSuse Lxde
Paladin 6.0 30+   Ubuntu  
Pentoo 2015.0 RC4.6 ???   Gentoo Xfce
Ronin   150+ out of date Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0 20+   Ubuntu  

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Praktische PostgreSQL Tools und Links in der Übersicht

Das Release von PostgreSQL 9.5 rückt immer näher, vor wenigen Tagen ist bereits der erste Release Candidate erschienen. Bis zur finalen Version möchte ich die Zeit mit einer kleinen, aber praktischen Linksammlung zum PostgreSQL Universum überbrücken.

postgresql

Auf Github gibt es einige Link- bzw. Toolsammlungen. (Ich hatte in der Vergangenheit schon auf eine Toolsammlung für Node.js verwiesen). Neben Serversystemen gibt es solche Listen auch für Datenbanksystem wie MySQL oder PostgreSQL.

Eine davon, bekannt unter Awesome-Postgres, bietet einen kleinen Überblick über freie Tools, Skripte oder Anleitungen rund um PostgreSQL und soll in dieser Sammlung einen ersten Einblick geben.

Die Liste wurde in Bereiche namens Backup, Gui oder Erweiterungen usw. unterteilt. Darunter finden sich beispielsweise Erweiterungen wie PostGIS, welches bei OpenStreetMap zum Einsatz kommt oder diverse Tools, um eine Datenbank über eine Oberfläche zu verwalten.

Als vollständig würde ich diese Übersicht nicht bezeichnen, da Programme wie beispielsweise PostgreSQL Studio (gerade erst in Version 2.0 erschienen) außen vor bleiben. 

Hier ein paar eigene Ergänzungen zu dieser Postgres Linksammlung.

Datenbank Verwaltung

Es gibt zu Postgres bereits bestehende Sammlungen, die ebenfalls einen Blick wert sind. Unter anderem der Community Guide to PostgreSQL GUI Toools, welcher alleine 33 OpenSource Tools zu Datenbank Verwaltung listet.

Erweiterungen

Neben den oben erwähnten Erweiterungen gibt es eine Vielzahl an Extensions für Postgres. Für eine Suche bietet sich das PostgreSQL Extension Network an. Dabei handelt es sich um ein Suchmaschine für Erweiterungen.

pgxn

Monitoring und Analyse

Auch im Bereich der Analyse und Überwachung ist der Blick auf die offizielle Seite sinnvoll, hier werden neben klassischen Auswertungen auch Plugins für Nagios bzw. Icinga oder Zabbix angeboten.

Handbücher und Tutorials

Für Einsteiger und als Grundlage bietet sich "Start mit PostgreSQL" an. Das freie Buch ist auf Deutsch vorhanden und bietet einen ersten Einblick in Datenbanksysteme. 

Ein guter Überlick ist zusätzlich in den offiziellen Manuals oder auf postgresguide.com zu finden.

Offene Fragen

Für Fragen gibt es ein deutschsprachiges Forum, in dem jeder seine offenen Fragen oder Antworten zu PostgreSQL veröffentlichen kann. 

Newsletter

Für E-Mail und RSS Freunde bietet es sich an den Newsletter Postgres Weekly zu abonnieren. Hier wird der Datenbank Freund regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen zu PostgreSQL informiert.

Postgres_Weekly


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BackBox 4.2 veröffentlicht und aktualisierte Übersicht forensischer Sicherheits- Distributionen

Es muss nicht immer Kali Linux sein, wer auf der Suche nach einer forensischen Linux Distribution ist, der kann ebenso einen Blick auf BackBox werfen.

backbox

BackBox - Sicherheitsanalyse für alle

Das auf Ubuntu 14.04 basierende System für Sicherheitsanalytiker ist in Version 4.2 erschienen.
Die neue Version bringt neben aktueller Toolsammlung (es wurde beispielsweise das hier vorgestellte WPScan integriert bzw. aktualisiert) weitere Verbesserungen des Systems mit.

Die im Changelog angepriesenen Neuigkeiten wie LVM Verschlüsselung oder RAM Wiping wurde allerdings schon bei den letzten Versionen 4.x gelistet. (siehe Artikel), darum kann hier schlecht nachvollzogen werden, ob diese wirklich neu sind.

backbox


Übersicht forensische Sicherheits- Distributionen

Die Auflistung der auf ITrig erwähnten oder anderweitig bekannten Distributionen für Penetrationstest oder forensische Untersuchungen wurde schon lange nicht mehr aktualisiert, darum hier ein aktueller Überblick.

Neu dabei und alleine wegen der Masse an Tools sehenswert (vielleicht schreibe ich auch einen Artikel) ist Black Arch Linux. Die Arch Linux Variante bringt stolze 1200 Tools mit. Ob hier gilt "Masse statt Klasse" muss ich allerdings selbst erst überprüfen.

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